Die wirtschaftliche Lage in Nachkriegsdeutschland beruhigt sich. Insbesondere Anna Burda (Katharina Wackernagel) und ihre Familie führen, dank der erfolgreichen Druckerei- und Verlags-Geschäfte von Franz Burda (Fritz Karl), ein gut betuchtes bürgerliches Leben. Allerdings verfolgt Anna eine eigene Geschäftsidee: Eine Modezeitschrift mit schicken Entwürfen zum Nachschneidern. Was zunächst auf taube Ohren stößt, wird zu Annas Befreiungsschlag. Denn als sie von den zahlreichen Affären ihres Mannes erfährt, zieht es Aenne, wie sie fortan genannt werden möchte, nach Paris. Doch auch hier eilt ihr der Burda-Verlag und ihr Mann voraus: Franz‘ ehemalige Sekretärin und Mutter eines seiner unehelichen Kinder betreibt hier genau so eine Zeitschrift, wie Anna es immer wollte und das auch noch durch die finanzielle Unterstützung ihres Mannes. Aenne sieht nur noch einen Ausweg: Entschlossen stellt sie sich dem Machtkampf mit Franz und seinem scheinbar übermächtigen Verlag.
Ein tiefer Griff in den Schmalztopf. Überidealisierte Bilder einer schweren Zeit. Die Handlung reicht für 180 Minuten nicht aus. Die wirklich guten Schauspieler können diese Mängel nicht kompensieren. Typisches ÖR Fernsehen in Kino Optik. Mit gutem Willen 2 Sterne.