Neueste Kritiken: Reminiscence: Die Erinnerung stirbt nie
Reminiscence: Die Erinnerung stirbt nie
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2,0
Veröffentlicht am 25. März 2026
Das Setting ist eigentlich ganz cool. Zu Beginn sieht man auch ein paar wirklich eindrucksvolle Kamerafahrten über die überflutete Stadt hinweg. Nur leider wird daraus einfach nichts gemacht, der Film könnte genausogut 2026 spielen, ob da jetzt die Städte überflutet sind oder nicht, ist für die Geschichte völlig wumpe. Überhaupt ist die Geschichte mit den sichtbar gemachten Erinnerungen nicht besonders originell und auch nicht besonders gut ausgearbeitet. Warum Nick etwa immer wieder die Prozedur bei sich selbst durchführt, obwohl er eben gerade noch lang und breit ausgeführt hat, warum er das nicht machen will. Und dann gerät die ganze Story doch auch arg ins Stocken, die Bilder sind stark repetitiv, die Handlung tritt auf der Stelle. Später wird es dann wieder etwas spannender, aber vor allem im Mittelteil ist der Film unheimlich öde.
Hugh Jackmann passt auch nicht wirklich in die Rolle, während Rebecca Ferguson als Femme fatale gut besetzt ist, aber bis auf die starken Gesangseinlagen krass unterfordert bleibt. Thandiwe Newton hat eine ebenfalls etwas undankbare Rolle vom Drehbuch bekommen und bleibt leider auch eher blass. Das größte Problem des Films ist aber eigentlich, dass er so gerne ein klassischer Noir-Krimi im Science Fiction-Gewand wäre, am Ende von der finsteren Stimmung eines echten Noir-Krimis aber überhaupt nichts zu spüren ist. Somit bleibt “Reminiscence” lediglich ein unterdurchschnittlicher, insgesamt viel zu lahmer SciFi-Thriller, der aber zu keinem Zeitpunkt wirklich spannend oder aufregend wird. Schade.
Ein ganz durchschnittlicher Film. Weder gut, noch schlecht. Der Film ist teilweise langweilig, teilweise spannend und teilweise sehr schwach. Der Trailer war vielversprechend. Der Film liefert aber schwache Ergebnisse. Insgesamt ein sehr durchschnittlicher Film.
Hat mir gut gefallen, daß Zeitgeschehen wurde interessant illustriert und durch die Darsteller Klasse wiedergegeben. Musik, Kamera und ein wenig Action&Love
Aufwendig ausgestattete und inszenierte Zukunftsvision im Noir-Stil, mit Thrillerelementen im Sci-Fi Gewand. Für Liebhaber rasanter Action eher lau und zäh im Erzählstil, denn die Stärken liegen hier in der verschachtelten Geschichte, den starken Hauptcharakteren und den optischen Rahmenbedingungen. Außergewöhnlich, aber für mich überraschend gut.
Ein Film Noir mit dystopischen Elementen und einer eindeutig weiblichen Handschrift. Die Story ist interessant, emotional und spannend. Die Schauspieler überzeugen und die Kulisse ist sehr einfallsreich. Alles in allem ein sehr gelungener sehenswerter Film, besonders für Freunde des Film Noir der 50er Jahre mit seiner sehr eigenen Erzählstruktur und Bildästhetik. Lisa Joy wird in Zukunft ganz sicher noch öfters mit interessanten Filmen von sich reden machen.
Ich kann diesen Film nicht so ganz in ein Genre einordnen: der Look und der Schauplatz eines überfluteten Miamis vermitteln das Gefühl eines Endzeittitels, die Story im Erinnerungen die man in einem Wassertank ansehen und abrufen kann hat Science Fiction Anteile und der Plot in dem ein Mann in den Erinnerungen einen Vorfall erforscht und auf stetige neue Hinweise stößt ist eine Detektivstroy. Alles zusammen ergeben einen eigensinnigen, speziellen Film der eindeutig teuer produziert ist, aber dennoch klein und für sich wirklt. Mit Hugh jackman als Protagonisten der den Film auch stetig aus dem Off kommentiert hat man aber die richtige Person um den Zuschauer rund zwei Stunden zu fesseln. Alles in allem nichts was besonders lange nachhält, baer das tut was es soll.
Fazit: Solider Genremix mit einigen sehr eigenen Dingen an sich, aber insgesamt spaßig.
Sehr schnulzige Lovestory, wer gern Bergdoktor, Traumschiff etc. schaut ist hier genau richtig! Die 2 Sterne sind für die Westworld Darstellerin Maeve aka Thandie !
FRÜHER WAR ALLES BESSER von Michael Grünwald / filmgenuss.com
Es gab Zeiten, da saß man, mit aufgeschlagenem Fotoalbum am Schoß, auf der Couch und schwelgte in Erinnerungen anhand bereits schon leicht blaustichiger Fotografien, die die eigene Kindheit und Jugend oder einfach nur unvergessliche Momente dokumentierten. Oft sah man sich diese Alben gemeinsam mit anderen an, nicht selten fiel da die eine oder andere Anekdote. Ein herzliches Lachen, ein „Weißt du noch“… Dabei ist nichts gehaltvoller als das eigene Kino der Erinnerungen im Kopf. Denkt man zurück, erlebt man nicht nur die Emotionen nochmal durch, auch das Periphere, Physische. In nicht allzu ferner Zukunft – einer Zukunft im postklimatischen Zeitalter, nachdem der Meeresspiegel längst gestiegen, zum Beispiel die Halbinsel Florida überflutet und die Welt einen nicht näher definierten Krieg überstanden hat – scheint der Mensch in seiner Fähigkeit, sich zu erinnern, so ziemlich verkümmert. Die eigene Kraft der Imagination ist erschöpft, demzufolge gibt es allerdings Techniken, die es möglich machen, in die gedankliche Vergangenheit eines Menschen einzutauchen, damit dieser das Gewesene so erleben kann, als würde es gerade jetzt passieren. Klingt irgendwie nach etwas, das süchtig macht.
Hugh Jackman als Betreiber eines solchen Reminiscence-Salons kann hier täglich den im Wasser dahintreibenden Nostalgikern über die Schulter blicken, um nicht ganz ohne voyeuristischer Tendenz an den Erinnerungen fremder Menschen teilzuhaben. Eines Tages allerdings betritt eine geheimnisvolle Schöne den Laden, um eigentlich nur ihre verlegten Schlüssel zu finden. Aus dieser Begegnung wird natürlich mehr, und Rebecca Ferguson und Hugh Jackman erleben bald die schönsten Stunden und Tage ihres Lebens – bis die Dame verschwindet. Jackman macht sich natürlich auf die Suche – sowohl in seinen Erinnerungen als auch im versunkenen Miami. Und entblättert ein Netz aus Erpressung, Täuschung und Gier.
Lisa Joy, ihres Zeichens mitverantwortlich für den Erfolg der Science-Fiction-Serie Westworld, bleibt mit Reminiscence – Die Erinnerung stirbt nie ihrem Genre treu, verliebt sich aber zugleich in den Stil des alten Film Noir, in welchem sich unter anderem Robert Mitchum, Humphrey Bogart oder Lauren Bacall in obskuren Schicksalen verstrickten. Diese Affinität zum gediegenen Edelkrimi ist Fluch und Segen für diesen Film zugleich. Warum? Einerseits findet Joy ein schillernd-hypnotisches Setting für ihren Liebes- und Leidensweg, mit verlassenen Vergnügungsparks und pittoresken Straßenzügen in Art Deco – andererseits nimmt sie mit ihrer artig zurechtgeschriebenen Kriminalgeschichte der schwülstig-schwülen Stimmungs-Dystopie sehr viel innovativen Esprit. Kurz gesagt: Reminiscence gerät rein narrativ zu einer recht altbackenen, fast schon regressiven Geheimniskrämerei, in der Hugh Jackman mal mehr, mal weniger gut aufspielt. Letzten Endes lässt einen die tragische, aber recht banal wirkende Liasion zwischen den beiden vom Schicksal gebeutelten Stars auch relativ kalt, während man wohl selbst lieber zwischen dem neuen Venedig Floridas herumschippern würde, um so manchen dem Verfall preisgegebenen Monumenten von früher zu begegnen. So ein Erlebnis bliebe sicher gut in Erinnerung. _____________________________________ Mehr Reviews und Analysen gibt´s auf filmgenuss.com!
Spannende Geschichte mit guten Darstellern. Schön ist, dass es keine reine Verfolgungsjagd gibt und es kein reiner Actionfilm ist, sondern eine gute Mischung mehrerer Richtungen.
Ich glaube das größte Problem dieses Films ist, dass er ewig mit anderen Filmen verglichen und in Genre-Schubladen gesteckt wird, in die er nicht passt. Ohne Vergleiche und ohne "(neo) Noir Genre" ist das ein sehr schöner und spannender Film, an dem wenig auszusetzen ist. die Story ist zugegebenermaßen mehr eine Liebesgeschichte als ein Verfolgungsjagd-Bäng-Bäng Thriller, den man sich nach dem Trailer vielleicht vorstellt. Wenn man aber mit einem offenen Geist hineingeht, nicht ständig Vergleiche zieht, dann wird man zwei Stunden lang von ausgezeichneten Schauspielern, einer völlig neuen Technik (die Reminiszenzen sind tatsächlich als Hologramme dargestellt worden und KEIN CGI!!) und einer spannenden Story unterhalten.