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Joachim Laurinck
1 Kritiken
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0,5
Veröffentlicht am 7. Februar 2026
Solch einen Schwachsinn muss man nicht gesehen haben. Wie in allen Action Filmen wird der Held nicht getötet, obwohl er zig mal von Kugeln getroffen wird...wohl wegen seinem schusssicheren Anzug....3 x von fahrenden Autos frontal erfasst und auch da keine ernsthaften Verletzungen...das einzige, was zum Schluss vielleicht interessiert, ob es einen neuen Rekord von Leichen in einem Film gibt. Die letzten 60 Minuten sind für mich reines Spektakel ohne Hirn und vor allem Glaubwürdigkeit. Mit diesen Empfindungen ist so ein Film nicht zu ertragen. Anscheinend ist der beste Erfolg jemanden zu töten in den Kopf zu schießen. Aber warum wird das immer erst nach dann gemacht, wenn der Gegner am Boden liegt. Irgendwann nervt das nur noch. Die einzig gute und witzige Szene ist die, wo der Schäferhund einem der Protagonisten auf den Koof pisst. Sonst ist der Film keinen Stern wert.
John Wick befindet sich erneut auf einem blutigen Rachefeldzug. Gejagt vom Hohen Rat, kämpft er sich erbarmungslos durch Wellen von Gegnern – immer auf der Suche nach einem Ausweg aus der tödlichen Spirale, in die er einst hineingezogen wurde.
Doch so elegant der Tod auch inszeniert ist – langsam scheint dem Franchise die Puste auszugehen. Die choreografierten Kämpfe sind nach wie vor ästhetisch ansprechend und kreativ, doch der frische Reiz früherer Teile bleibt diesmal weitgehend aus. Während frühere Kapitel mit visuellen Überraschungen und originellen Setpieces punkten konnten, wirken einige der Locations hier fast verschenkt und hinterlassen weniger Eindruck als erhofft.
Die Handlung diente schon immer eher als dünner roter Faden zwischen den Actionsequenzen – doch diesmal wirkt selbst dieser Vorwand noch schwächer kaschiert als zuvor. Die dramaturgische Tiefe bleibt flach, der rote Faden franst spürbar aus.
Was den Film aber dennoch trägt, ist das Spielfreude-geladene Ensemble. Besonders Bill Skarsgård überzeugt als stilvoll-arroganter Antagonist und fügt sich bestens in das überzeichnete Universum ein. Die Balance aus düsterer Ernsthaftigkeit und augenzwinkernder Überzeichnung funktioniert nach wie vor erstaunlich gut.
+ Stilvolle, teils originelle Kampfszenen + Spielfreudige Besetzung, besonders Bill Skarsgård als Gegenspieler + Gekonnte Mischung aus Pathos und übertriebener Comic-Haftigkeit + Viel Abwechslung durch internationale Locations
– Kämpfe und Settings gut, aber weniger einfallsreich als in früheren Teilen – Handlung wirkt zunehmend nebensächlich und kaum noch motiviert erzählt
Teil 4 ist in wenig Punkten der beste. Teil 1 ist der coolste, Teil 2 ist halt da und Teil 3 hat die beste Action. Aber Teil 4 ist halt so gut als Gesamtpaket. Hier hat man tolle Actionpassagen, gute Sprüche, Unterhaltung, viel blut und brutalität und Spannung. Das Ende ist super und Keanu Reeves ist einfach Top. Donnie Yen ist für mich der beste Schurke der Reihe und auch Scott Adkins (kaum wiederzuerkennen) ist toll. Das Problem ist hier einfach die Länge und der Film ist hier und da ziemlich zäh. Trotzdem ist es für mich Platz 1 der Reihe.
Insgesamt ist es ein hervorragender Film mit Top Action, Unterhaltung, Blut, Brutalität und einem genialen Cast.
Für mich der bisher schlechteste Teil. Kampfszenen wirken gestelzt. Ne, nicht meins. Ich wollte den Film nach nicht einmal der Hälfte aus machen. Zum Glück waren wir nicht im Kino.
Ein gruseliges Abkassieren der getreuen Kinogaenger ohne Sinn und Verstand. Die dürftige Substanz des mühsam hergeleiteteten Handlungsstranges muendet in einer comicreifen Endlosschiesserei. Einen Schauspieler brauchte dieses Kapitel nicht und waere besser zugeklappt geblieben. Gut das die internationale Filmfoerderung wenigstens die vielen Schauplaetze honoriert. Für einen durchschnittlich intelligenten Kinogaenger ist der Film eine Prüfung des Durchhaltevermorgens.
Bin ich froh, dass ich den Film nicht geliehen oder gekauft habe! Der Film ist eine Zumutung. Hervorheben möchte ich den Blinden Kämpfer der alles rasiert obwohl er blind ist. Wie kann das sein?! Ich habe den Film nach einer halben Stunde beendet, eine farce. Peinlich, peinlich. Wie kann man diesem Film so eine hohe Bewertung geben? Werden die Kritiker ordentlich bezahlt für den (ihrer Meinung) hoch gelobten Filme oder sind die, einfach nur schlecht in ihrem Beruf?
Eigentlich wollte ich sehr gerne meine Abneigung gegen das John-Wick-Franchise mit einer neuerlich maximal durchschnittlichen Bewertung untermauern, aber mir fehlen schlicht und ergreifend die Argumente. Chad Stahelski hat seit dem ersten Teil von 2014 eine erstaunliche Entwicklung vollzogen. Waren insbesondere Teil 1 und 2 Actioner, die ihre Fans hatten, mich aber zu Tode langweilten, so ist "John Wick - Chapter 4" ein Kunstfilm, der in Sachen Light- und Sounddesign neue Maßstäbe setzt. Klar, gibt es auch hier eine Action-Overdose, die sich allerdings aufgrund der völligen Überzeichnung nicht mehr selbst ernst nimmt. Die Kämpfe sind nach wie vor gut choreografiert, was aber mehr in den Hintergrund tritt. Viel entscheidender ist das Ambiente, die Umgebung, in der die Kämpfe stattfinden. So gut wie jedes Szenenbild ist von einer visuellen Ästhetik durchzogen, dass einem die Augen glühen. Das erinnert stellenweise an Nicolas Winding Refn, den Master of Style-over-Substance. Teil 4 ist ein opulenter visueller Rausch, der mich sehr beeindruckt hat und mit gewöhnlichen Actionern rein gar nichts mehr zu tun hat. Große Überraschung und Empfehlung von mir!
Ich hab die anderen Teile nicht gesehen. Jetzt muss ich sagen: "Glücklicherweise!" Hanebüchen, die künstlichen Kampfszenen, Gegener wie bei der Schafschur. Komischerweise hatten fast alle kurzlebigen Gegner Kappen auf. Wahrscheinlich sind denen die Standleute ausgegangen. Sinnlos, langweilig, netter Schluß (1 Stern), Keanu Reeves (1 Stern), ansonsten Zeitverschwendung, weil alles absehbar.
Absolut grottig, überzogen, unglaubwürdig und langatmig. Die Stunts- und Actionszenen sind repetitiv. Einfach nur schlecht. Wer hat das bloß abgesegnet? Teil 1 und 2 sind grandios aber der Rest kann in die Schrottpresse.