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No Use For A Name
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3,5
Veröffentlicht am 14. Juli 2026
Hach, Modewelt, Gucci, interessiert mich das wirklich? Ich hab den Film lange vor mir hergeschoben, war aber wegen der eher positiven Rezensionen und auch wegen Adam Driver und Jared Leto immer neugierig. Aber auch jetzt, nachdem ich ihn gesehen habe, weiß ich nicht so recht, was ich davon halten soll.
Auf jeden Fall ist der Film geradezu ausufernd opulent bebildert! Die Sets, die Kostüme, die Locations das gesamte Production Design ist so wunderbar und fantastisch, da kann man locker 2 1/2 Stunden drin schwelgen. Das ist schon alles richtig cool! Allerdings kann die Story, die uns Ridley Scott da verkaufen will, nicht so ganz damit mithalten. Zwar geht es recht flott los, und Lady Gaga hat mich tatsächlich nochmal als Schauspielerin echt überzeugt. Im Mittelteil ist dann aber ganz schön die Luft raus, und da wir vor allem ja wissen, wie die Geschichte endet, fehlte es dann doch auch irgendwie an Spannung. Jerd Leto ist unter der Maske kaum zu erkennen und spielt seinen Paolo immer auf der Grenze zu vollkommen lächerlich und peinlich, oft auch darüber hinaus, in jedem Fall aber schauspielerisch fantastisch!
FAZIT: Für mich hatte „House of Gucci“ insgesamt zu wenig Substanz. Visuell ist der Film maximal beeindruckend, aber inhaltlich tritt er zu viel auf der Stelle. Dennoch gibt es viele bekannte Schauspieler, die auch alle toll spielen, wem das reicht und die Geschichte dazu nicht so wichtig ist, könnte hier glücklich werden.
Ich hatte mir wesentlich mehr versprochen, von diesem Film mit seiner Besetzung, Eine originale Doku wäre wesentlich besser geworden, wie dieser langweilige Film.
Im Grunde fühlt sich auch dieser Film wieder an wie ein ganz klassischer Film von Ridley Scott. Die Optik ist erstklassig und die Figuren hochkarätig besetzt. Hinzu kommt ein starker Soundtrack und ein sehr hohe Laufzeit. Dennoch sprang der Funke, wie bei fast allen Scott Filmen, der letzten 20 Jahre, kaum über. Zum Einen ist der Film eben doch viel zu lang und an mancher Stelle langweilt man sich, weil das Drehbuch sich, meines Erachtens viel zu sehr, auf die falschen Dinge konzentriert. Gerade zwischen Patrizia und Maurizio hätten es noch ein paar mehr Szenen geben dürfen. Der Höhepunkt des Film fällt erstaunlich kurz aus und wird mit einer Texttafel erzählt. Natürlich heißt es "House Of Gucci", daher verstehe ich, dass man sich auf die ganze Familie konzentrieren möchte, dennoch hätte man es reduzieren müssen. Auch von der Mode selbst hätte ich gerne mehr gesehen. Während die Darsteller eher solide sind, so fragt man sich bei Jared Leto endgültig was das soll. Seine "Performance" ist schlicht ein Witz. Sie kommt fast einer Parodie nahe, wirkt wie aus einem Cartoon und ist durch und durch lächerlich. Was sollte das den? Jared Leto sollte danach eigentlich keine Rollenangebote mehr erhalten. Unterm Strich ein weiterer solider Ridley Scott Film.
"House of Gucci" von Ridley Scott ist als Farce oder Satire zwar gelungen, kam im Trailer aber temporeicher und bissiger rüber, als er letztendlich war. Auch hatte ich mich darauf gefreut, tolle Mode zu sehen, aber darum ging es eigentlich gar nicht, daher kam das nur am Rande vor. Die Kostüme sind aber schon sehr cool und sorgen für ein stimmiges Zeitkolorit. Eigentlich sagt es ja auch schon der Titel, dass es um die Familie Gucci geht, nicht um die Marke Gucci, also hätte ich mir das auch denken können, dass die Mode im Hintergrund bleibt. Enttäuscht bin ich aber trotzdem ein wenig. Na gut, aber ich versuche mal, den Film als Farce/Satire zu bewerten. Das funktioniert wie gesagt recht gut, hätte aus meiner Sicht aber noch knackiger und fieser erzählt werden können. Denn sympathisch ist hier keine einzige Person aus dem Gucci-Clan. Wir haben hier im Grunde einen Haufen eingebildeter, eitler Gockel ohne Geschäftssinn, ohne Gespür für Mode, die eine einst ruhmreiche Marke zu ruinieren drohen, und eine rasend eifersüchtige, durchgeknallte Ehefrau mit absurdem Ehrgeiz. Das Problem ist, wie schafft man es bei Figuren mit so einem furchtbaren Charakter, trotzdem Sympathie beim Publikum zu erzeugen, eine Figur herausstechen zu lassen, mit der man Mitfiebern kann und deren Schicksal in dem Film einem am Herzen liegt? Das ist gar nicht so einfach und aus meiner Sicht hat der Film das auch nicht geschafft. Am meisten Potenzial sehe ich hier noch bei Maurizio, aber der ist im Grunde auch nur ein egozentrischer Geck. Also vielleicht doch Patrizia, die von außen zum Gucci-Clan dazustößt? Dafür ist sie dann aber doch zu sehr aus dem selben Holz geschnitzt ... Aber sie scheint ja Maurizio trotzdem auf ihre Weise wirklich geliebt zu haben. Da hätte man sie vielleicht von ihrer verletzlichen, sanften Seite zeigen können - nur für ganz kurze Momente - um sie etwas sympathischer wirken zu lassen, Jedenfalls, wenn man so viele fiese Persönlichkeiten aufeinanderprallen lässt, dann muss der Rhythmus stimmen, dann darf das nicht langatmig werden - und ich fand, das hat nicht immer so gut geklappt.
Fazit: Bei diesem Film hängt viel von der Erwartungshaltung ab, mit der man ihn ansieht. Ich hatte etwas anderes erwartet und war entsprechend enttäuscht. Schlecht ist der Film aber nicht.
Ich liebe diesen Film nicht in erster Linie aufgrund der Geschichte - wobei diese auch durchaus spannend ist. Keine typische Liebesgeschichte mit purer Romantik und Kitsch… etwas anderes mal eben! Ich liebe ihn besonders aufgrund seiner Aufmachung! Die Kostüme, Haare & Make-Up und nicht zu vergessen die besonderen Kulissen vermitteln genau das richtige Flair! Musik der 70er-90er sowieso top. All das überschattet allerdings keineswegs die Leistund der Schauspieler - die kann sich nämlich auserordentlich sehen lassen. Der gesamte Cast wurde wirklich hervorragend ausgewählt, besonders möchte ich die Chemie zwischen Lady Gaga und Salma Hayek loben. Jared Leto bringt in seiner Rolle des Paolo Humor, Witz und Leichtigkeit in die Sache. Hierbei werden absichtlich Übertreibungen gewählt, alles wirkt absichtlich überspitzt. Aber gerade das macht diesen Film so sehenswert.
Das Einzige, was zu bedenken ist, ist die Länge des Films. Mit ganzen 2h und 38 min ist es ein längerer Streifen - hat mich persönlich aber nicht gestört. Lohnt sich!
Durch den Trailer und das Staraufgebot war ich gespannt wie der Film wohl so ist, leider hat mich der Film nicht wirklich gepackt. Die Story ist zwar sicherlich nicht langweilig, aber der Film zieht sich einfach zu sehr und die Spannung blieb einfach oft auf der Strecke. Alles in allem sicherlich kein komplett schlechter Film, und die Darbietung von Jared Leto fand ich (wieder einmal) sehr eindrucksvoll, und auch Lady Gaga beweist einmal mehr, dass sie als Schauspielerin durchaus überzeugt. Dennoch würd ich den Film nur Leuten empfehlen die entweder Interesse an der Geschichte der Gucci haben oder Fan einer der mitspielenden Schauspieler/innen sind.
Der Film ist eine wahre Wucht! Er spielt mit dem Publikum! Mal zeigt er uns die eine Seite der Figur, doch dann auch eine böse Seite der Figur! Und wir fragen uns wann passiert es, wann (Spoiler) bricht die Familie auseinander? Und als das passiert ist das sehr heftig und emotional zu gleich!( Spoiler ende ) Die Darsteller sind wie immer großartig. Vor alledem Lady Gaga als Patrizia Reggiani ist Oscar würdig und zurecht nominiert! Geht ins Kino, geniest diesen höchst dramatischen Film, und lasst euch in den Bann der Modewelt ziehen!!!
Das ist ein wirklich faszinierender Film dank Lady Gaga, die nicht nur spielt, sondern ihre Rolle verkörpert, und der hervorragenden Besetzung, tolle Regie, si dass man die kleinen Schwächen des Drehbuchs gern verzeiht.