Die Grundidee hätte durchaus etwas hergegeben, aber der Regisseur und der Drehbuchschreiber haben das erfolgreich abgewendet. Die Vorspeise wird mit total untalentierten Schauspielern serviert, die sich in extradümmlichen Dialogen verlieren - leider etwas, das man häufig bei Asiafilmen vorfindet. Die zwei Protagonisten wirken dadurch direkt unsympathisch und driften in die unfreiwillige Komik ab, die im Verlauf des Films immer schlimmer wird. Zum Hauptgericht werden dann grottenschlechte CGI serviert, die effizient jegliche Möglichkeit sabotiert, dass der Zuschauer sich jemals in den Film eingrooven kann. Als Dessert gibt es dann eine Unzahl von eindimensionalen Zweckhandlungen, Aushebelungen der Physik UND der Chemie und daraus resultierend Kopfschmerzen beim Zuschauer, weil dieser sich so häufig an den Kopf langen muss. Wozu dann also der halbe Stern? - Aus zwei Gründen: 1) Kann man nicht weniger vergeben und 2) gibt es eine gute Sache am Film - den Abspann. Nicht nur, weil man heilfroh ist, dass diese Lebenszeitverschwendung endlich vorbei ist, sondern weil letztgenannten ein durchaus stimmungsvoller Song schmückt.
Fazit: Asia-Müll der untersten Kategorie. Das ärgert umso mehr, weil die Idee durchaus etwas hergegeben hätte. Stattdessen schmücken alberner Kitsch, lächerliche Dialoge und ein schwachsinniger Handlungsverlauf, der jeglicher Logik oder Finesse entbehrt, diesen Streifen. Wer auf diese Thematik steht und einen brauchbaren Film sehen will, dem sei "47 Meters Down" oder "The Shallows" an's Herz gelegt. Und selbst ein eher durchwachsener Film wie "Crawl" ist immer noch um Galaxien besser als dieses Exemplar hier.