Rithy Panh lässt in seinem Dokumentarfilm Überlebende von Kriegen und Massenvernichtungswaffen zu Wort kommen. Darunter unter anderem auch die „Hibakusha“, die Überlebenden der Atombombenabwürfe auf Hiroshima von 1945. Rithy Panh fühlt sich durch das Aufeinandertreffen mit diesen Menschen an sein eigenes Schicksal erinnert, denn er überlebte den Genozig in Kambodscha durch das Rote-Khmer-Regime.
1,0
schlecht
Irradiated
Alles in einen Topf geworfen
Von Lucas Barwenczik
Es geht so viel schneller, als man es erwarten würde. Irgendwann sind die Toten gleichgültig und jeder verwundete, verwesende oder zerstörte Körper nur noch ein weiterer unter vielen. Explosionen werden buntes Licht, Feuerwerk, alles wird taub. Mit seinem Essayfilm „Irradiated“ sucht der kambodschanische Dokumentar-Regisseur Rithy Panh nach dem Krieg an sich. Nach der Essenz der Gewalt zwischen Menschen. Ein so anmaßendes wie sinnloses Unterfangen, das sehr bald zu einem endlos dahingleitenden Fluss menschlicher Gräueltaten wird. Jede Schlacht, jeder Mord, jede Hinrichtung Teil derselben diffusen Masse. Ein kolossaler, filmgewordener Irrtum eines Regisseurs, der es eigentlich besser kann und besser weiß. Über Archivaufnahmen, Modellarbeiten, Fotografien und Spielfilm-Ausschnitten erzählen ein Mann namens Lui (André Wilms) und eine Frau mit dem Namen Elle (Rebecca Marder) in poetischer S
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Produktionsländer
Frankreich,
Kambodscha
Verleiher
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Produktionsjahr
2020
Filmtyp
Spielfilm
Wissenswertes
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Budget
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Sprachen
Französisch
Produktions-Format
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Farb-Format
Schwarz-Weiß/Farbe
Tonformat
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Seitenverhältnis
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Visa-Nummer
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