Songbird
Durchschnitts-Wertung
2,3
37 Wertungen

3 User-Kritiken

5
0 Kritik
4
0 Kritik
3
0 Kritik
2
2 Kritiken
1
1 Kritik
0
0 Kritik
Sortieren nach:
Die hilfreichsten Kritiken Neueste Kritiken User mit den meisten Kritiken User mit den meisten Followern
No Use For A Name
No Use For A Name

14 Follower 1.584 Kritiken User folgen

1,0
Veröffentlicht am 12. Juli 2026
„Songbird“ ist ein Film, der während der Corona-Pandemie entstanden ist und einfach nur die damaligen allseits bekannten Themen aufgreift, in verstärkt-überspitzter (aber eben nicht satirischer) Form extrapoliert, aber dann nichts damit anzufangen weiß. Angst, Unsicherheit, Hygienemaßnahmen, suppressive staatliche Maßnahmen, aggressive Militärs, all das war damals im Bereich des Möglichen, erscheint aber aus heutiger Sicht unnötig dramatisiert und auch nicht wirklich realistisch. Krankheitscheck per Handy-App ist genauso quatschig, wie UV-Schleusen an jeder Haustür, aber naja, sei’s drum. Immerhin sind die menschenleeren Straßen ganz interessant und gespenstisch, erzeugen aber am Ende auch nicht die beabsichtigte Wirkung.

Was mich aber am meisten an dem Film gestört hat, ist, dass ich Nico und Sara diese Liebesbeziehung zu keinem Zeitpunkt abgenommen habe. Die kennen sich praktisch gar nicht, haben mal einen Videochat hier und da und sprechen durch eine verschlossene Tür. Das mag inszenatorisch ganz gut sein (das Coverbild der Bluray!), aber diese Liebe bleibt letztlich reine Behauptung. Wenn er irgendwann mal zu ihr sagt „Ich liebe dich“, dann wirkt das fast schon lächerlich. Die beiden Schauspieler spielen auch so komplett unemotional aneinander vorbei, die ganze Story hat mich null berührt und null abgeholt! Und da der Film ja darauf aufbaut, hat das ganze Konstrukt bei mir überhaupt nicht funktioniert, am Ende war das alles totlangweilig und maximal uninteressant!


Das unbestrittene Highlight ist indes Peter Stormare, der hier komplett frei dreht und seinen Schurken so völlig drüber inszeniert, das ist eine wahre Freude. Auch habe ich mich sehr gefreut, Alexandra Daddario mal wieder zu sehen, auch Demi Moore hat mir gefallen, ihre Figur ist aber wie alle Charaktere total flach und uninteressant.

FAZIT: Billiges Corona-Pandemie-Filmchen, das versucht, auf der Angst-und-Schrecken-Welle der damaligen Zeit mitzuschwimmen, aber am Ende in der Belanglosigkeit untergeht. Vor allem die Lovestory, die das tragende Element der Handlung sein soll, bleibt reine Behauptung, die Charaktere sind unterkühlt, die emotionalen Höhenflüge hinterlassen Furchen im Ackerboden. Muss man nicht gesehen haben, von mir gibt’s definitiv keine Empfehlung!
Kino:
Anonymer User
2,0
Veröffentlicht am 5. April 2022
Ein ziemlich unorigineller Film zum Thema Covid Pandemie, der aus der Feder von ein paar Filmstudenten stammen könnte, die gerade ein paar Wochen Zeit haben ein kleines Filmprojekt zum Thema zu realisieren. Nett aber nicht sonderlich interessant.
Lord Borzi
Lord Borzi

364 Follower 747 Kritiken User folgen

2,0
Veröffentlicht am 5. August 2021
„Songbird“ ist kein üblicher Film, den man sich gemütlich mit einer Tüte Popcorn im Kino angucken würde. Der Film wurde im Sommer 2020 während der Corona-Pandemie unter der Führung von Michael Bay gedreht und auch die Handlung des Films dreht sich um eine fiktive Pandemie: Das hoch ansteckende Virus COVID-23 überträgt sich über die Luft und nur wenige Menschen sind dagegen immun. Der Hauptcharakter Nico ist so ein „Immuni“ und deshalb darf er sich frei durch eine völlig verlassene Stadt bewegen. Mit seinem Fahrrad fährt er als Kurier durch die Gegend und liefert Bestellungen an die Leute aus, die in ihren Häusern im Lockdown leben müssen. Mit einem gelben Armband am Handgelenk kann er sich bei militärischen Kontrollen als „Immuni“ ausweisen. Nico führt mit einem Mädchen, das in ihrer Wohnung im Lockdown bleiben muss, eine Liebesbeziehung. Leider dürfen sie sich nicht sehen oder berühren, da sie kein „Immuni“ ist.

Vor dem Anschauen sollte man wissen, dass es sich um einen Film im dokumentarischen Stil handelt. Wie bei Found–Footage–Filmen sind hier verwackelte Kameraeinstellungen und Videoaufnahmen per Smartphone an der Tagesordnung. Generell finde ich so etwas gut, aber bei diesem Film wollte das Konzept nicht richtig funktionieren. Das lag vor allem an der lahmen Handlung und der viel zu kurzen Spielzeit (83 Minuten). Auf der Blu Ray befinden sich dagegen noch satte 43 Minuten deleted scenes, die noch gut in den Film gepasst hätten.
Möchtest Du weitere Kritiken ansehen?
  • Die neuesten FILMSTARTS-Kritiken
  • Die besten Filme