Sonne und Beton
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Lemmiblog
Lemmiblog

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3,5
Veröffentlicht am 24. August 2026
HAT MAL EINER NEN UNTERTITEL?

Es ist das Jahr 2003, der Hizesommer mit täglich über 30 Grad bringt die Berliner ins schwitzen. Der junge Lukas will mit seinem Kumpels nur gemütlich was rauchen. Doch er wird Opfer eines angriffs von asozialen Jugendlichen die in verprügeln, weil er es wagte den Mund auf zu machen. Die Zukunft von Lukas zwischen Plattenbau, Gewalt und Drogen konsumierung ist nicht rosig. Auch wenn sein Lehrer großes Potenzial in ihm sieht halten Klasse, Freunde und äußere Umstände ihn davon ab was aus sich zu machen.

Dieser Film geht ca. 119 Minuten und ist ab 12 Jahren freigegeben. Wir haben hier eine Coming-of-age Geschichte die lose auf dem Bestseller von Felix Lobrecht basiert.
Ein Kunstwerk der uns den Spiegel vor hält und hyper realistisch zeigt wie es wirklich um Deutschland bestellt ist. So oder so ähnlich kann man diesen Streifen sehen. Muss man das? Nö, wenn ich ne Kamera auf nen Haufen Teenies richte die unfähig sind Grammatik und Verben zu benutzen ist das auch keine Kunst.
Die Handlung dreht sich um Lukas, der nur einstecken muss und das überwiegend ohne Grund. Einfach weil sich Wiesel geil fühlen schwächere zu schlagen. Lukas und seine Freunde kommen auf die Idee an Geld zu kommen in dem sie die neuen PCs der Schule klauen, dazwischen gibt es viel Kiffen, Schläge und nicht enden wollende Dialoge mit "Digga" und "Alta" in jeder Konversation, verstehen tut man eh nur die hälfte. Ein schreckliches Elternhaus haben derweil nicht alle, was aber keinem davon abhält sich dennoch zu benehmen wie die Neandertaler.
Am Ende bleibt ein kurzweiliger und "interessanter" Abriss über die Jugend, das Ghetto und das "Leben" selbst. Gute Charaktere wie Gino finden jedoch kaum Beachtung, stattdessen verfolgen wir drei Nichtsnutze die klauen, dumm labern und nichts mit ihrer Zeit anzufangen wissen.

Von mir bekommt der Film 7/10 Punkte. Das man nie selbst Schuld hat sondern immer die anderen, war bereits damals so.
Fabian M.
Fabian M.

10 Follower 248 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 26. Juni 2026
Hallo Leute,
Der Film Sonne Und Beton
Wahr Super Gut Dann Gab Es Eine Schlägerei Zwischen den Männern Aber Am Schluss Wahr Wieder Alles Normal Ende Gut Alles Gut.
Onthe Rocx
Onthe Rocx

3 Kritiken User folgen

2,0
Veröffentlicht am 17. Mai 2026
Der Film ist sehr überzeichnet, irgendwie wird fast in jeder Szene geschrien, fast alle Menschen sind ausnahmslos total asozial. Er ist so vollgestopft mit "krassen" Szenen das kein Platz für echte Charakterstudien oder etwas Normalität im Brennpunkt bleibt. In der dichte der Ereignisse wird Gropiusstadt als Ort der Primaten dargestellt. Einiges wirkt ziemlich konstruiert auch wenn Themen wie Gangkrininalität, häusliche Gewalt und Drogen durchaus viel in der Gegemd stattfinden, aber hier sieht man wieder das der Deutsche Film einfach oft zuviel will und in klischees, stereotypen und merkwürdigen Plots endet. Und was Felix Lobrecht von dieser echt übertriebenen Geschichten wirklich erlebt hat...
Ben Clement
Ben Clement

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5,0
Veröffentlicht am 13. März 2025
Mega guter Film von Felix Lobrecht! Empfehlenswert
Er zeigt wie die Kinder in Berlin leben mit Drogen und Gewalt.
Lord Borzi
Lord Borzi

364 Follower 747 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 14. August 2024
Ich mag eigentlich fast nie deutsche Filme, aber "Sonne und Beton" war nicht nur gut, es war mitreißend. Mir fällt nur ein Wort für diesen Film ein: authentisch. Ich glaube schon, dass heiße Sommertage so (oder so ähnlich) in Berlin (oder anderen deutschen Großstädten) ablaufen. Jugendliche mit (meist Migrationshintergrund -> Talahons :) ) versuchen sich zwischen heißer Sonne und noch heißerem Beton selbst zu finden. Mädchen, die erste Liebe, Kohle machen, Drogen, Alkohol, Gewalt (auch in der Familie), kein Bock auf Schule, überfüllte Freibäder und vor allem eines: die eigenen Freunde in der Clique.

Das Kinoplakat von "Sonne und Beton" spiegelt diese Mischung wunderbar wieder. Ich ließ mich auf diesen Film von David Wnendt (Regisseur) und Felix Lobrecht (Autor) ein und wurde mit emotionalen Momenten belohnt, die ich in meinem Leben nicht mehr vergessen werde. Das war DAS jugendliche Gefühl, was jeder in seinem Leben irgendwann erlebt. Sommerferien, sechs Wochen frei, Sonne, strahlend blauer Himmel und mit den eigenen Freunden was unternehmen. Ja, und dabei auch mal Sch... bauen. Von mir gibt es beide Daumen hoch, das war großartig!
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 10. Juli 2024
Ein heißer Sommer. Vier Jungs in den Hochhausschluchten der Großstadt. Eine folgenschwere Entscheidung.
Felix Lobrecht erzählt in seiner Buchverfilmung eine Geschichte aus der sozialen Realität der Häuserblocks, wo Gewalt und Langeweile den Alltag prägen. Der Film schafft es einen Einblick in die sozialen Abgründe von Langeweile, Gewalt und Drogen zu gewähren und trifft den Zuschauer mit einer erzählerischen Wucht, die im deutschen Fernsehen seines gleichen sucht!
Ben S
Ben S

19 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 12. Dezember 2023
Super spannend und erinnert mich teilweise an meine eigene Kindheit. Interessante Story gut umgesetzt!
Cursha
Cursha

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4,5
Veröffentlicht am 18. August 2023
Zwischen all den unerträglichen "Komödien" mit Elyas Mbarek, Schweighöfer und co., die aber für große Zuschauerzahlen in Deutschland sorgen, finden sich dann doch immer mal wieder die echten Perlen. "Sonne und Beton" ist ein solcher Film geworden. Ich kenne zwar den Namen Felix Lobrecht, bin aber in keinster Weise mit seinen Werken bisher vertraut gewesen. Dennoch finde ich es schwer beeindruckend was er hier als zunächst des Romans und schließlich auch Drehbuchautor geschaffen hat.
Der Film erzählt die Geschichte der vier Freunde Lukas, Julius, Gino und Sanchez. Die vier leben in Berlin Neukölln und sind dort mit Armut, Gewalt und Perspektivlosigkeit konfrontiert. In den kommenden zwei Stunden erleben wir deren Alltag und folgen ihnen durchs Milieu.
"Sonne und Beton" sieht nicht nur großartig aus, sondern besticht in erster Linie durch sein absolut authentisches Gefühl welches er zu jedem Zeitpunkt vermittelt. Dies zeichnet sich sofort durch die Sprache aus, die den Slang der Jugend perfekt wiedergibt und auch perfekt die Sprache der frühen 2000er wiedergibt. Alleine hierdurch ergibt sich eine seltene Form des Greifbaren im deutschen Kino, wo doch sonst immer im perfekten Deutsch die Drehbücher vorgetragen werden. Ein großer Teil dazu steuern auch die Darsteller bei, die von der Straße hinunter gecastet wurden und perfekt aufspielen. Von allen kann man in der Zukunft noch großes erwarten.
Auch auf inhaltlicher Ebene kann der Film glänzen. Er zeigt die Perspektivlosigkeit der Jugendlichen auf und wie unmöglich es für sie eigentlich ist aus dem bestehenden System auszubrechen und einen Lebensweg abseits des ihnen vorgegebenen Pfades einzuschlagen.
Kurz: "Sonne und Beton" fühlt sich wie aus dem echten Leben an. Eine positive Abwechslung aus Deutschland, die aufzeigt was alles möglich ist, wenn man etwas mühe in sein Werk fließen lässt.
FILMGENUSS
FILMGENUSS

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3,5
Veröffentlicht am 8. August 2023
DIE SPRACHE DER JUGEND

Was hat die Jugend von heute nur mit der deutschen Sprache angestellt? Leicht ist man versucht zu sagen, dass mit der grammatikalischen Destruktion das Ende verbaler Raffinesse nur eine Frage der Zeit ist. Natürlich ist dem nicht so. Das, was Lukas, Julius, Gino oder Sanchez hier sprechen, ist Slang in Reinkultur. Man hört ihn sowohl in Berlin als auch in Wien, beeinflusst durch soziale Medien ist die Tonalität überall ähnlich, allerdings auch mit dem Stil erschwerter Artikulation von jungen Leuten gefärbt, die Deutsch nicht als Muttersprache kennen. Ein Slang wie dieser ist bequem, einfach und simpel. Eignet sich bestens für aggressiven Ausfall und zur Klärung halbwegs komplexer sozialer Diskrepanzen. Bei Sonne und Beton, der Verfilmung des Coming of Age-Romans von Felix Lobrecht, ist das bereitwillige Einhören in den Sprech Voraussetzung, um einem etwas anderen Freundschaftsdrama zu folgen, das in sozialen Niederungen herumstochert wie ein Bär in einem Bienennest, um an den Honig zu gelangen. Dass da allerhand hochkocht und auffliegt und um sich schlägt, ist nur die logische Konsequenz.

Ein überzeichnetes Action-Kriegsdrama wie im französischen Athena wird Sonne und Beton allerdings nicht, wenngleich die Charakterbilder der im Zentrum stehenden vier Jugendlichen in ihren auffälligen Verhaltenswiesen überspitzt und auf zwei Stunden Spielzeit komprimiert wurden – stellvertretend für einen stagnierenden Ist-Zustand, aus dem es vielleicht ein Entkommen gibt. Und in welchem mitnichten alles vorbestimmt und jeder stigmatisiert sein muss, ganz gleich, ob als soziales Opfer oder potenzieller Krimineller. Was für Frankreich die Banlieues, sprich Bannmeilen sind, ist für Berlin womöglich Gropiusstadt – eine seit Anfang der 60er errichtete und von Walter Gropius konzipierte Trabantenstadt aus Plattenbauten und Wabenhäusern, in der wirklich jeder leben kann und muss. So ein sozialer Kosmos schreibt bald seine eigenen Gesetzte, die von den Stärkeren exekutiert werden. Inmitten dieses Machtgefüges, während eines glutheissen Sommers, gerät der Teenager Lukas in die Bredouille. Als Sündenbock nach einer handgreiflichen Auseinandersetzung zwischen zwei rivalisierenden Banden muss dieser eine Schuld von mehreren hundert Euro begleichen. Ein Ding der Unmöglichkeit, und vielleicht nur machbar, wenn die besten Freunde Julius, Gino und Sanchez bereit wären, ein Ding zu drehen. Gemeint sind damit brandneue Computer, die in deren Schule lagern. Diese zu entwenden und dann zu verticken würde so einige Probleme auf einmal lösen. Nicht nur für Lukas.

David Wnendt, bekannt geworden durch seine Verfilmung der Feuchtgebiete von Charlotte Roche, hat einen knochenharten Milieufilm gedreht, der trotz seiner verstörend vulgären Sprache und der überall innewohnenden Gewaltbereitschaft so einiges über Freundschaft, Familie und dem Improvisieren fürs eigene Lebensglück erzählen kann. Als Jugendfilm ist Sonne und Beton letztlich eingeschränkt zu empfehlen – vieles davon bedarf eines ausreichenden Subtextes oder einer Erklärfunktion, damit soziale Missstände wie diese mittelständischen Heranwachsenden nicht einem nassen Waschlappen gleich vor den Latz geknallt werden. Als hätte Ulrich Seidl mit John Singleton, bekannt für Boyz n the Hood, einen auf Christine Nöstlinger gemacht: Wenn die häusliche Gewalt tobt, der junge Anti-Held des Films blutüberströmt seiner Schulpflicht nachgeht, die sowieso nur schwer ausgeübt werden kann, da in den heiligen Hallen bildender Institutionen die nackte Anarchie herrscht und jeder jeden unflätige Schimpfwörter nachkeift, könnte man meinen, dass es nach einer Welt wie dieser nur noch besser werden kann, sofern man den Mut hat, sich aufzuraffen. Das geht leichter, hat man den passenden Rap im Ohr.

Diese schicksalsgebeutelten Burschen in diesem rauen, stringenten Blick auf den zerrütteten Alltag und hinter verschlossenen Türen geförderter Gemeindewohnungen erfahren die unberechenbare Gnade der Fügung – bis dahin ist nicht nur Love, sondern auch Life a Battlefield, frei nach Pat Benatar. Wnendt findet für jeden seiner famos dargestellten Figuren ein bisschen Trost, ein bisschen Silberstreifen und auch ein bisschen Sympathie für eine triviale Sprache, an die man sich überraschend gewöhnt. Hat man selbst pubertierende Kids, hat der Film noch zusätzlichen Mehrwert.
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Kino:
Anonymer User
1,0
Veröffentlicht am 31. Juli 2023
Der Film versucht, die Problematik der Jugendlichen dem Zuschauer nahezubringen und zeigt Einblicke in ihr Handeln, was grundsätzlich positiv ist. Jedoch stellt sich heraus, dass der Film eine enttäuschende Erfahrung ist. Das Potential des Themas wird nicht optimal genutzt, und er wirkt langweilig, sodass man keine Lust hat, ihn weiter anzuschauen. Zudem lässt er viele Fragen offen und entfremdet sich von der Realität, was die Zuschauer nicht mitnimmt. Es wäre ratsam, das Thema ansprechender und mitreißender zu behandeln, um eine stärkere Verbindung zu den Charakteren herzustellen und das Publikum besser einzubinden. Dadurch könnten die Zuschauer emotional berührt werden und Lust bekommen, den Film bis zum Ende zu schauen.
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