Star Wars: Episode II - Angriff der Klonkrieger
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Sebastian Schlicht7
Sebastian Schlicht7

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3,5
Veröffentlicht am 19. Juli 2026
Neue Welten, spektakuläre Action und eine kitschige Liebesgeschichte!

„Star Wars: Episode I – Die dunkle Bedrohung“ verhalf dem Franchise zu neuem Leben, selbst wenn der Film sehr gemischte Kritiken erhielt. Wie auch bei der Original-Trilogie (1977-1983) dauerte es wieder drei Jahre, bis George Lucas seinen nächsten Film heraus brachte. Und so erschien 2002 Episode II mit dem Titel „Der Angriff der Klonkrieger“. Jedoch sollte sich einiges ändern: Die Story setzt nun zehn Jahre nach dem ersten Teil an, womit wir einen neuen Darsteller als Anakin haben. Jake Lloyd war noch zu jung, um die Rolle weiter zu verkörpern und zudem gab es leider einen absurden Shitstorm gegen den jungen Darsteller… Zudem wurde Episode II fast komplett digital gedreht und im Zuge dessen wurde auch Yoda nun komplett durch Computereffekte kreiert. Ein neuer Aspekt in der Welt von „Star Wars“ war aber sicherlich auch die Liebesgeschichte zwischen Anakin und Padme, welcher für ordentlich Kritik sorgte. Kritik gab es aber auch ansonsten für den Film und wieder waren es bekannte Probleme vom Vorgänger, so wie hölzerne Dialoge und wenig Emotionen. Und auch der neue Anakin-Darsteller, Hyden Christensen, erhielt unnatürlich viel Kritik von den Fans. Aber dass „Star Wars“-Fans teils sehr problematisch sind, wissen wir mittlerweile seit vielen Jahren. Dennoch wurde auch dieser Teil einer der erfolgreichsten Filme des Jahres (Platz 4, um genau zu sein).
Wie auch bei Episode I, war mir das alles aber vollkommen egal bzw. wusste ich 2002 nichts von der Kritik. Ich schaute diesen Film im Kino und war begeistert als „Star Wars“-liebendes Kind. Die neuen Wendungen und Figuren faszinierten mich, ebenso wie die Action. Aber man bleibt eben nicht ewig ein Kind und als Erwachsener betrachte ich Episode II natürlich noch mal mit ganz anderen Augen. Wie hat sich der Film über die Zeit (mehr als 20 Jahre) gehalten?

Die Geschichte beginnt zehn Jahre nach den Ereignissen von Episode I: Senatorin Amidala schwebt in Gefahr. Ein mysteriöser Attentäter versucht sie umzubringen. Der Rat der Jedi und Kanzler Palpatine beordern Obi-Wan Kenobi und Anakin Skywalker zum Schutz von Padmé. Der mittlerweile groß gewordene Anakin verliebt sich jedoch in die Politikerin und kommt damit in Widerspruch zu seinen Werten als Jedi. Währenddessen verfolgt Obi-Wan die Spur eines Kopfgeldjägers…

Was Lucas mit seinen Prequels absolut wunderbar hinkriegt, ist die Erschaffung neuer und faszinierender Welten. Planeten wie Kamino oder Geonosis bringen einen neuen Flair in das Universum und ließen die Welt von „Star Wars“ wieder äußerst lebendig erscheinen. Auch die Schiffe, die Waffen, all das kreiert eine Welt, die fantastisch und doch auch belebt wirkt. Das war schon immer eine von Lucas´ größten Stärken und natürlich der Grund, warum „Star Wars“ so eine absurd große Lore hat. Ebenso schätze ich auch heute noch die teils raue und brutale Welt, die hier geschaffen wird. Während Disney das Ganze extrem sicher und massentauglich umgestaltet hat (siehe z. B. Den seelenlosen Film „The Mandalorian and Grogu“ von 2026), sind diese Prequel-Filme nach wie vor düster und manchmal auch gnadenlos. Natürlich gibt es hier auch die kitschige Love Story als Gegensatz, aber Szenen wie die Rettung von Shmi Skywalker, der anschließende Wutausbruch von Anakin oder Palpatines diktatorischer Aufstieg zeigen, wie dunkel das Ganze werden kann. Lucas war es egal, ob eine Figur wie Jango Fett „cool genug“ für irgendwelche Spin-Off-Serien ist, er kreierte seine Geschichte und lässt immer wieder Figuren drauf gehen. Natürlich nicht wie in anderen Medien, wie etwa „Game of Thrones“, aber in den alten „Star Wars“-Filmen habe ich zumindest nach wie vor das Gefühl von Gefahr und Konsequenzen, die bestimmte Aktionen haben können.

Die Story hat dahingehend auch wieder ihre Vor- und Nachteile: Da wären zum Beispiel die Krimi-Elemente in der Handlung, die ich gut finde. Auch die Rückkehr einiger Figuren aus Episode I geben dem Film eine gewisse Kontinuität. Lucas schafft es in meinen Augen auch immer sehr gut das Vergehen von Zeit zu zeigen. In der Story sind etwa zehn Jahre vergangen und das sieht man auch anhand von veränderten Haarschnitten oder neuen Schiffen. Es mag subtil und unspektakulär erscheinen, aber so was finde ich persönlich immer sehr wichtig, um einen Film glaubhaft wirken zu lassen. Und mein Highlight im Film ist sicherlich das spektakuläre Finale, in welchem wir zum ersten Mal die Klonkriege erleben, von denen Obi-Wan in „Eine neue Hoffnung“ (1977) erzählt hat. Hinzu kommen tolle neue Figuren wie Count Dooku oder auch der erste Onscreen-Kampf von Yoda mit einem Lichtschwert, was auch heute noch etwas surreal ist. Andere Aspekte in der Geschichte lassen die düstere Zukunft des dritten Teils vorahnen. So beharren die Jedi-Ritter auf das Pflichtbewusstsein und verbieten wie in einer Religion das Zusammenleben mit einem geliebten Menschen. Diese Dinge werden von Anakin zurecht kritisiert, doch er muss sich immer wieder fügen, was seine Wut und seinen Wandel zur dunklen Seite im nächsten Film umso mehr gerechtfertigten.

Was die Figuren betrifft, wird es dann schon schwammiger… Anakins jugendliche Naivität passen gut zur Figur, machen ihn aber nicht selten etwas sehr unsympathisch. Dafür funktionieren Szenen wie sein Zusammenbruch nach dem Tusken-Angriff sehr gut und geben einen düsteren Vorgeschmack auf das, was noch kommen wird. Jedoch nimmt seine Präsenz auch einen Großteil des Films durch die Liebesgeschichte ein. Und hier muss auch ich zugeben, dass diese Romanze zwischen Ani und Padmé nicht sonderlich gut umgesetzt wurde. Beide Darsteller*innen haben leider nur wenig Chemie miteinander und die teils lächerlichen und forcierten Dialoge helfen dem Ganzen überhaupt nicht. Kein Wunder, dass der Film zu einer Fundstätte für Memes geworden ist („I don´t like Sand.“). Zudem ist Anakins „Flirten“ auch teilweise echt unheimlich… Und dann ist da noch der Humor: Zugegeben, ein paar Momente sind wirklich witzig (die kleine Killersticks-Szene bringt mich immer noch zum Schmunzeln), aber der Slapstick im Finale nervt schon derbe. Zwar wurde Jar Jar Binks´ Screentime aufgrund der negativen Reaktionen der Fans ordentlich zurecht gestutzt, doch dafür übernimmt jetzt C-3PO diese Rolle. Warum? Nun, damit die Kids auch hier und da was zu lachen haben, nehme ich an. Jedoch ist sein Auftreten im Finale absolut unbegründet und nur für halbherzige Pointen gut. Ich bin es zudem Leid C-3PO als dusselige Nervensäge zu sehen, das wurde in Episode V („Das Imperium schlägt zurück“) schon ausgiebig gemacht.

Der Cast ist nach wie vor gut, wie ich finde. Ewan McGregor als Obi-Wan ist weiterhin eine tolle Besetzung und ach Christopher Lee als Dooku ist eine fantastische Neuerung. Christensen als Anakin leidet unter den schwachen Dialogen, ist aber ansonsten keine schlechte Besetzung. Auch wenn er hier nicht besonders glänzen kann, überzeugt er daher umso mehr in Episode III.

Kommen wir zur Action: Die ist ohne Zweifel einer der besten Aspekte am Film und nach wie vor rasant, mitreißend und kreativ. Von wilden Verfolgungsjagden in Coruscant , über Faustkämpfe mit Jango Fett, bis hin zur gigantischen Schlacht im Finale, wird hier einiges geboten. Die Szene im Asteroidenfeld ist besonders eindrucksvoll und der Lichtschwertkampf gegen Dooku kurz, aber intensiv.

Jedoch scheitert der Film an seinem digitalen Größenwahn. Lucas ließ den Film fast zu 90% vor Greenscreens drehen. So konnte man damals schnell und effektiv die Schauspieler*innen in große, eindrucksvolle Welten packen. Doch nach über 20 Jahren merkt man dem Streifen seine in die Jahre gekommenen Effekte deutlich an. Einerseits vollkommen natürlich, auf der anderen Seite hätte man auch etwas mehr auf echte Locations und Sets vertrauen können. Aber das digitale Zeitalter war bereits angebrochen und Filme wie Episode II orientierten sich danach. Und auch wenn sich alle über die digitalen Neuerungen in den alten Filmen aufregen, so fände ich ein ordentliches Remaster der Effekte für äußerst angemessen. Mit Videospielen wird das schon seit Jahren gemacht, wieso nicht auch mal mit Filmen? „Toy Story“ oder eben die „Star Wars“-Prequels würden sich tatsächlich gut für so eine Prozedur anbieten.

Zu guter Letzt John Williams Score: Seine neuen Themen geben dem Film eine romantische und zugleich düstere Atmosphäre. Von allen Prequels ist dieser aber vermutlich sein schwächster Score, besonders da im Finale einfach viele Actiontracks aus Episode I recycelt wurden. Die Musik ist natürlich trotzdem wieder ein Highlight und gibt vielen Momenten und Szenen erst das nötige Leben. Zudem ist die Rückkehr des Imperial March sehr passend.

Fazit: „Star Wars: Episode II – Angriff der Klonkrieger“ ist vermutlich der schwächste Prequel-Film und leidet unter kuriosen Dialogen und einer größtenteils unglaubwürdigen Liebesgeschichte. Aber die neuen Welten, die Action und viele andere Ideen machen dafür einiges wett. Auch das hier ist kein wirklich hervorragender Film, aber ich kehre dennoch gern zurück und habe Spaß an den spektakulären Kämpfen und der wunderbaren Musik von John Williams.
Levi fazbear
Levi fazbear

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4,0
Veröffentlicht am 9. Juni 2026
Genauso gut wie der Vorgänger der Film bietet Action eine spannende Geschichte hat gute Besetzung und hat eine gute Länge wie man es in so einem Film erwartet im gross und Ganzen ein sehr starker Film
No Use For A Name
No Use For A Name

14 Follower 1.584 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 13. Februar 2026
Nach der unsäglichen Katastrophe von Episode I, konnte es kaum schlimmer werden. Und tatsächlich hebt sich Episode II deutlich positiv vom Vorgänger ab und bildet von der 2000er-Trilogie definitiv den Höhepunkt. Wir treffen Ewan McGregor wieder, diesmal ohne peinlich 90ies-Frise, dafür mit schicker Fönwelle. Die rolle des jungen Obi-Wan ist perfekt auf ihn zugeschnitten, den weisen Mentor von Anakin spielt er glaubhaft und überzeugend. Christopher Lee als Count Dooku und Samuel L. Jackson als Meister Windu sind ebenfalls stark besetzt. Natalie Portman und Hayden Christensen entwickeln ihre romantische Beziehung und vor allem Anakin sorgt für einige peinlich-cringe Momente. Dabei entpuppt sich gerade Hayden Christensen in dieser ikonischen Rolle als eklatante Fehlbesetzung, sein begrenztes schauspielerisches Talent ist schlichtweg nicht ausreichend, um die Zerrissenheit, die Ambivalenz und die Dramatik seiner Figur rüberzubringen. Das wird in Episode III dann zu einem noch größeren Problem...

Insgesamt bringt der Film die Story gut voran, die Beziehung von Anakin und Padme wird eingeführt, die Jedi werden weiterhin als Hüter für Recht und Ordnung etabliert und wir bekommen eine Idee von den mysteriösen “Klonkriegen”, in denen in Episode IV die Rede ist. Außerdem wird die Thematik mit dem Senat der Republik und die damit einhergehenden Problematiken mehr beleuchtet. Inhaltlich gibt’s wenig zu bemängeln. Es ist wieder einmal die CGI, die für Haareraufen sorgt. Zwar ist ein enormer Sprung über die drei Jahre seit Episode I zu verzeichnen, aber aus heutiger Sicht sieht das Alles noch immer ziemlich schlecht aus. Die Texturen sind verwaschen, die Bewegungen wirken oft plump und unrealistisch, die Massenschlacht am Ende zeigt deutlich die Grenzen (warum nochmal muss Padme bauchfrei kämpfen?). Und das Wasser auf Kamino... arrgh. Und Yoda... naja, wir hüllen lieber den Mantel des Schweigens über CGI-Yoda...

Besonders störend finde ich, dass sämtliche Klonsoldaten komplett computergeneriert sind. Hätte man nicht zumindest die Szenen, in denen nur wenige einzelne zu sehen sind, mit “echten” Menschen in den Rüstungen drehen können? Muss man wirklich alle Klonkrieger aus dem Computer kommen lassen?

FAZIT: Deutlich besser als Episode I und III, dennoch (vor allem erzählerisch) noch Lichtjahre von der originalen Trilogie entfernt. Miese CGI und ein schlecht schauspielernder Hayden Christensen sorgen für Punktabzug. Dennoch ist dies der beste Teil der Prequel-Trilogie.
Maddin
Maddin

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3,5
Veröffentlicht am 30. Dezember 2025
Star Wars: Episode II – Angriff der Klonkrieger (2002) setzt die Prequel-Trilogie fort und schlägt eine deutlich düsterere Richtung ein als sein Vorgänger. Der Film konzentriert sich stärker auf politische Intrigen, den Beginn der Klonkriege und vor allem auf die verhängnisvolle Entwicklung von Anakin Skywalker.

Visuell ist der Film beeindruckend: Die digitalen Welten wie Coruscant, Kamino oder Geonosis sind detailreich gestaltet und zeigen, wie ambitioniert George Lucas das Star-Wars-Universum erweitern wollte. Besonders die Schlacht auf Geonosis und das Aufeinandertreffen der Jedi mit Count Dooku bleiben im Gedächtnis. Auch die Einführung der Klonarmee ist ein wichtiger und spannender Moment für die gesamte Saga.

Kritisch gesehen wird oft die Liebesgeschichte zwischen Anakin und Padmé. Die Dialoge wirken stellenweise hölzern, und die Chemie zwischen den Figuren überzeugt nicht immer. Dennoch ist Anakins innerer Konflikt – zwischen Pflicht, Angst und verbotener Liebe – ein zentraler Bestandteil des Films und legt den Grundstein für seine spätere Wandlung zu Darth Vader.

Unterm Strich ist Angriff der Klonkrieger ein inhaltlich wichtiger Teil der Star-Wars-Reihe mit starken Bildern und bedeutender Story-Entwicklung, auch wenn er schauspielerisch und dialogisch Schwächen hat.
Casey 08
Casey 08

14 Follower 1.130 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 16. Mai 2025
Dieser Teil ist für mich der schlechteste Teil in dieser Trilogie. Ich finde hier Anakin Skywalker noch nicht so gut und der Film zieht sich etwas. Man hat zwar jetzt keinen kindlichen Film mehr aber einen total kitschigen Film. Ich meine die Liebesgeschichte und alle Szenen daran sind total schlecht. Dafür mag ich hier Jango Fett und das Ende sehr. Er bietet auch spannende Kämpfe, Unterhaltung und auch wieder tolle Effekte. Er ist schon nicht schlecht aber halt kein besonderer Star Wars Film. Für mich ist es Platz 8 der Reihe.

Insgesamt ist es ein solider Film der einen tollen Jango Fett, ein tolles Ende und gute Effekte bietet.
Martin
Martin

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3,0
Veröffentlicht am 17. November 2024
Ich hab da ein ganz mieses Gefühl!

Denn manche Szenen in diesem Film sind einfach nur lächerlich das geb ich zu, ebenso sind die Effekte nicht gerade die besten und das editing und der Schnitt sind ebenfalls nicht so gut. Jedoch kann der Film durch seinen starken Soundtrack dank John Williams wieder viel gut machen! Die Story kann ich schlicht und einfach nicht bewerten weil Star Wars einfach meine Kindehit ist und ich damit aufgewachsen bin. Für mich ist das einfach ganz klassisch Star Wars. Und ja manchmal mag ich auch kein Sand jedoch wird auf meiner Hochzeit definitiv Across the Stars gespielt!

Möge die Macht mit euch sein!
challengesbya.d.2k
challengesbya.d.2k

25 Follower 383 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 23. April 2023
Auch hier eine sehr fantastische Umsetzung und wieder mal ein richtig guter Star Wars Film.
Balticderu
Balticderu

257 Follower 1.225 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 21. März 2022
Wie seine Vorgänger ist natürlich auch dieser Teil rund um gelungen.
Achtion und Spannung pur.
Kann ich wieder nur empfehlen.
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 27. April 2021
Star Wars- Angriff der Klonkrieger aus dem Jahr 2002 ist der zweite Film der Prequeltrilogie und knüpft ungefähr "10 Jahre" nach den Ereignissen in Episode I- Die Dunkle Bedrohung an. Somit hat sich der Hauptcharakter, Anakin Skywalker, vom Kind zum jungen Erwachsenen entwickelt. Er ist nun Padawan und sein Meister/ Mentor ist Obi-Wan Kenobi. Regisseur und Erschaffer von Star Wars George Lucas schrieb mit Jonathan Hales zusammen das Drehbuch. Was man leider merkt. Geroge Lucas seine Stärke liegt darin Welten zu erschaffen und sie an eine fähige Hand abzugeben, die seine Idee umsetzen kann (damit ist nicht unbedingt Disney gemeint!!). Also hat der Film die typischen Fehler, die entstehen wenn George Lucas Regie führt und das Drehbuch schrieb (zumindest die Star Wars typischen Fehler; bei American Graffiti hat es schließlich ja geklappt). George Lucas und Jonathan Hales erhielten für das Drehbuch auch die Goldene Himbeere. Zwar hat der Film viele Fehler, auf die ich später eingehen werde, allerdings finde ich nicht das er ein schlechter Beitrag zum Star Wars Universum ist. Er ist sogar besser als zwei Teile der Sequeltrilogie, jedoch der schlechteste der anderen beiden. Das Gute am Film: Es kommt das "Star Wars Feeling" auf!! Das ist für mich eines der wichtigsten Kriterien eines Star Wars Films. Ich der mit Star Wars aufgewachsen bin verstehe unter dem "Star Wars Feeling" Geborgenheit, Spaß und das schnelle und flüssige Eintauchen in die Star Wars Welt. Dies ermöglicht der Film problemlos. Er fühlt sich nicht wie einer der neuen Filme an, welche sich alle gleich anfühlen wie Marvel Filme. Auch erschafft Star Wars- Angriff der Klonkrieger viele spannende neue Orte und einen guten Einstieg in die, schon im ersten Teil "Krieg der Sterne" erwähnten, Klonkriege und somit in Star Wars The Clone Wars. Geonosis und Kamino sind extrem coole Planeten. Auch wurde die Geschichte schlau erweitert. Hierbei finde ich die Storyline, welche einen Film Noir sehr nahe kommt, mit Obi-Wan, der versucht den Mord an der Attentäterin Zam Wessel aufzuklären und dabei bei den Klonen und Jango Fett auf Kamino angelangt am Besten. Sie macht mit Hilfe des Schauspiels von Ewan "Jesus" McCregor einfach nur Spaß- mit das beste bei jeden Prequelfilm. Die Actionszenen, besonders die auf Kamino, machen sehr viel Spaß beim schauen. Der Charakter Jango Fett ist eine Bereicherung für das Star Wars Universum, sowie die Geonisianer. Das Design der Locations ist Bombe!! Musik von John Williams gewohnt gut. Schnitt und Kameraarbeit solide. Spezialeffekte, wenn sie gut eingesetzt wurden, sehr gut (meistens aber nicht ganz so). Der Ton ist sehr gut, man denke nur an die Seismischen Bomben. Auch sind in den Film ein paar Memes- I LOVE DEMOCRACY, wer mag schließlich keine Memes?
Kommen wir zum Schlechten: Das Hauptübel sind zwei Aspekte des Films. Erstens- die Dialoge und zweitens die damit verbundene Handlung (besonders zwischen Anakin und Padme). Die Dialoge sind oft einfach nur haarsträubend und man weiß nicht ob man lachen oder sich schämen soll. Die meisten dieser Dialoge sind im Verbund mit der "Liebesgeschichte" zwischen Anakin und Padme, zum Beispiel der Dialog indem Anakin über den fiesesten aller Bösewichte berichtet - SAND (der ist überall- Angst und Panik macht sich breit). Auch die Storyline von den beiden Charakteren ist mehr oder weniger langweilig (leider). Das Schauspiel von Hayden Christensen ist auch leider nicht der Brüller, hat leider nicht umsonst die Goldene Himbeere gewonnen. Er schaut teilweise wie ein Psychopath rein und redet auch noch wie einer. Deswegen verliebt sich auch Padme unsterblich in ihn, verstehste. Die Schuld wegen dem Schauspiel und der Mimik gebe ich allerdings dem Drehbuch. Neben den Dialogen, einzelnen Storylines und Charakteren ist ein weiterer Kritikpunkt die visuellen Effekte. Die sind manchmal einfach spitze aber oft auch nicht ganz so gut, zum Beispiel die Totalen von Kamino oder Nahaufnahmen von Dexter.
Fazit: Star Wars II- Angriff der Klonkrieger ist für mich, einen langjährigen und großen Star Wars Fan, eine gute Fortsetzung, die das Universum sinnvoll erweitert. Hierbei stechen vor allem Ewan McCregor und seine Storyline, die vielfältigen neuen Orte, die Actionszenen und der Ton positiv auf. Nicht so gelungen sind hierbei das Drehbuch, welches grusselige Dialoge hat, viele Liebesszenen, die unbeholfen sind. Auch ist der Charakter Anakin nicht wirklich interessant und wirkt wie ein Psychopath. Die Spezialeffekte lassen auch an mancher Stelle zu wünschen übrig.

7 von 10 Punkten
Frriday
Frriday

10 Follower 75 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 18. Dezember 2022
Leider einer der schwächeren Star Wars Filme, vor allem die Rolle des Anekin Skywalker ist sehr schwach besetzt.
Teile 1-3 fallen generell ab.
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