Der Killer
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Casey 08
Casey 08

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4,0
Veröffentlicht am 29. Juni 2025
David Fincher hat mit Filmen wie "Fight Club" und "Sieben" für mich klare 5/5 Sterne Filme gemacht aber dass ist dier Film hier leider nicht. Trotzdem ist es einer der besten Netflix-Filmen überhaupt. Der Film punktet mit einer ruhigen Erzählweise, toller Action die aber nicht so viel vorhanden ist, einem genialen Sound und mit einer guten Atmosphäre. Michael Fassbender ist super und die Action und auch der ganze Rest ist nahezu perfekt geschnitten. Dafür ist die Story eher altbekanntes und auch etwas Schwach und es hätte hier und da auch mal etwas mehr Spannung geben können. Aber David Fincher weiß nun mal wie man Filme besonders gut macht und das zeigt er hier zum wiederholten mal.

Insgesamt ist es ein sehr guter Film der grandios geschnitten ist und tolle Bilder bietet. Einer der besten Netflix-Filmen.
Stefan Martens
Stefan Martens

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3,0
Veröffentlicht am 19. Februar 2024
Dieser Film verdient eine Warnung.
Wenn sie auch nur Mindestmaß an Einfühlungsvermögen, Hingabe, Mitfiebern, Mitleiden, Identifikation oder irgendein Interesse am Schicksal der Hauptfigur brauchen, vorrauusetzen oder suchen, dann lassen sie bloss die Finger von diesem Film
Er bietet absolut nichts davon, ob der Held jetzt glücklich und zufrieden mit der Liebe seines Lebens lebt oder lebendig begraben zum Schluss verreckt, ist mir völlig egal gewesen. Auch echt eine Leistung.

Ansonsten hervorragend geschnitten, guter Sound, tolle Atmosphäre und immer für eine Überraschung gut.
King17
King17

23 Follower 542 Kritiken User folgen

1,5
Veröffentlicht am 10. Dezember 2023
Also ich weiß ehrlich gesagt nicht was ich sagen soll. Der Film war die reinste Enttäuschung meinerseits. Der Film ist sehr langweilig. Es ist überhaupt keine Spannung vorhanden. Insgesamt ist der Film einfach nur schlecht.
JepGambardella
JepGambardella

8 Follower 74 Kritiken User folgen

2,0
Veröffentlicht am 25. November 2023
Typischer Auftragskiller Film. Aber sehr zäh erzählt. Kaum Handlung und Dialoge. Insgesamt wenig überraschend und recht langweilig.
Isabelle D.
Isabelle D.

330 Follower 512 Kritiken User folgen

1,5
Veröffentlicht am 23. November 2023
"Der Killer" von David Fincher ist ein langweiliges, prätentiöses Machwerk. Es geht um einen namenlosen Killer, der eiskalt, diszipliniert, kontrolliert, präzise und alles ist. Dann unterläuft ihm ein Fehler und man denkt: Ah, jetzt geht's los. Aber es geht nicht los. Beziehungsweise, es geht schon los, insofern es Action gibt und der Killer auf Rachezug geht. Er hat nämlich wohl eine Freundin, obwohl ihm alles scheißegal ist und er sich emotional nicht binden will, und man weiß auch gar nicht, was sie an ihm findet, zumal sie bestimmt 30 Jahre jünger ist als er und auch einen netten, einfühlsamen Mann mit einem sympathischeren Beruf wählen könnte, aber na ja, es steht halt so im Drehbuch. Und just diese Freundin wird überfallen. Es hängt wohl irgendwie mit seinem Auftrag zusammen, den er vermasselt hat. Bevor ich eingeschlafen bin, hat sich außerdem herausgestellt, dass sein Boss in die Sache verwickelt ist? Und dann läuft der Killer halt Amok, mit Geiselnahme, Mord und Pipapo.

Das Problem mit Figuren, deren Charakterisierung darin besteht, dass sie keine besonderen Charakterzüge haben, die nichts fühlen, sich für nichts interessieren, denen alles wumpe ist, die einfach kaltblütig ihr Programm abspulen, ist, dass sie nicht interessant sind. Wie soll man mit jemandem mitfühlen, der nichts fühlt? Sich für jemanden interessieren, der sich für nichts interessiert? Mit jemandem mitfiebern, der so blaß und eigenschaftslos ist, und noch nicht mal einen Namen hat?

Das geht schon: "Fight Club", ebenfalls von David Fincher, hat ebenfalls einen namenlosen Protagonisten, der sich durch eine innere Leere und Ziellosigkeit auszeichnet (oder gerade nicht auszeichnet). Aber da ist die Handlung spannend, die anderen Figuren bringen Leben hinein, man möchte wissen, wie es weitergeht und wie es ausgeht. Aber hier? Pfffft. Die Handlung ist Banane und überhaupt nicht originell.

Davon abgesehen sehe ich es schon kommen, dass der Film schon wieder von irgendwelchen Incels und anderen Mimimi-die-Feminazis-wollen-mir-meinen-P*n*s-nicht-gönnen-Hajopeis fehlinterpretiert und der Killer als Held missverstanden wird. Und dann gefallen sich da wieder irgendwelche komplexgeplagten Jüngelchen darin, sich vorzustellen, wie diszipliniert, kontrolliert und emotionslos und unabhängig sie doch sind und gleichzeitig aber auch so ungemein männlich, ihre (selbstredend umwerfend hübsche) Freundin zu rächen, wenn diese überfallen wird. Darum geht's in dem Film zwar nicht, aber das hat die Pappenheimer ja schon bei "Fight Club" nicht gejuckt, dass Tyler Durden spoiler: kein Held ist und im Übrigen auch am Ende verliert
.

Fazit: Schnarch. Einfach schnarch.
Rob T.
Rob T.

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1,0
Veröffentlicht am 22. November 2023
Und dann sitzt er wieder da. Beobachtet das Haus gegenüber. Was sich dort so tut. Wie Vorbereitungen getroffen werden. Der Profikiller (Michael Fassbender) liegt auf der Dauer. Und dann kommt die Zielperson. Im Haus gegenüber herrscht Aktivität. Der Mann läuft hin und her. Der Killer zielt. Zielt. Und dann Unruhe. Schuss. Verfehlt.
So präzise der Killer auch ist - hier macht er einen Fehler. Obwohl er von sich selbst sagt, er mache keine Fehler.
Er flüchtet in die Dominikanische Republik. Sein Job ist schief gegangen, und irgendwie bringt den Killer das vollkommen aus der Bahn.
Und mehr noch: Man ist hinter ihm her. Er muss nun also die töten, die ihn töten wollen.

Aber wer jetzt denkt, dass da jetzt ein bisschen Tempo in die Geschichte kommt, der irrt gewaltig.
Denn "Der Killer" ist kein Ballerfilm, kein Actionreißer - nein, "Der Killer" ist Kunst. David Fincher macht Kunst. Er beobachtet genau, was der Killer macht. Wie er es macht. Wie er unterwegs ist. Und vor allem lässt der den Killer seine Gedanken referieren.
Hauptdarsteller Michael Fassbender - der wirklich in so ziemlich jeder Szene hochgradig präsent ist - macht das sehr gut. Aber leider nicht in einem sehr guten Film.
"Der Killer" zieht sich wahnsinnig dahin. Er baut anfangs tatsächlich eine gewisse Spannung auf - auch weil es irgendwie interessant erscheint, wie ruhig der Film ist. Dass der Film die Spannung aus der Ruhe bezieht.
Nur leider verlässt der Film die Ruhezone nicht. Er nimmt nie Fahrt auf, ist auf eine anstrengende Weise lethargisch, als ob eine Ruhe vor dem Sturm herrsche, und der Sturm dann nicht ausbricht.
Was anfangs spannend wirkt, ist leider zunehmend öde.
FILMGENUSS
FILMGENUSS

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3,0
Veröffentlicht am 20. November 2023
TAGESGESCHÄFT EINES ZYNIKERS

Gewerkschaften gibt’s für diese Branche keine. Auch die Hotline für den Kundendienst sucht man vergebens. Denn Auftragsmörder müssen alles selber machen. Naja, fast alles. Zumindest erhalten sie ihre Aufträge über getarnte Mittelsmänner und -frauen, die im Falle eines Deals ordentlich mitschneiden. Doch mehr ist da nicht. Und ist der Kunde mal unzufrieden, kann er sich seine Beschwerde sonst wohin stecken. Das wäre im regulären und auch legalen Dienstleistungsgewerbe eine vielleicht zwar ärgerliche, aber nicht so große Sache. Doch wenn es darum geht, eine Zielperson zu liquidieren, die dem Kunden sauer aufstößt, und diese Liquidation dann so richtig versemmelt wird, würde man als unzufriedener Auftraggeber dann doch gerne sein Herz ausschütten wollen.

Da der Killer aber den Beschwerden kein Ohr schenken kann, weil er ausschließlich damit beschäftigt ist, unterzutauchen, bleibt nur noch die Möglichkeit, den Auftrag zu annullieren. Was dabei im Notfallplan ganz oben steht, ist das Einschläfern des Killers selbst, denn nicht erbrachte Leistung kann für jene, die sich die Finger nicht schmutzig machen wollen, unschöne Folgen haben. Bei so einer Zero Tolerance-Arbeitsphilosophie hätte ich als asketischer Perfektionist, wie Michael Fassbender ihn darstellt, längst auf ein anders Pferd gesetzt. Anscheinend aber ist der Mammon wieder mal alles, und der Rest, wie er selbst sagt, scheißegal. Dieser Killer also, der so viele Namen trägt, wie der Film Minuten hat, „gschaftlhubert“ sich, wie man in Österreich sagen würde, durch einen durchgestalteten Notfallplan, der zum Tragen kommt, wenn der Schuss danebengeht. Stets ist uns der Mann mit dem Hut in seinen Gedanken einen Schritt voraus – ehe das Publikum begreift, was er vorhat, sitzt Fassbender wieder irgendwo im Flieger, völlig unverdächtig mit Sonnenbrille und scheelem Blick, denn es könnte der Verbraucherschutz hinter ihm her sein.

Basierend auf der Comicserie von Matz, hat David Fincher einen Finsterling erschaffen, der weder Moral- noch Wertvorstellungen besitzt. Will man so einer Person zwei Stunden lang durch einen Film folgen? Warum nicht, schließlich kann es ja sein, dass diese im Laufe ihrer Tätigkeit an Grenzen stößt, die das Spektrum erweitern oder die Sicht auf die Dinge vielleicht verändern. Doch mit irgendwelchen moralischen Zeigefingern fuchtelt Fincher nicht herum – im Gegenteil. Für diesen Killer, dessen Motivation keinerlei Erwähnung findet, auch wenn er langmächtig herumphilosophiert, gibt es kein Zurück. Auf irreversible Weise hat er sich selbst definiert, und unter dieser Überzeugung übt er auch Vergeltung. Womit wir wieder bei Schema F jener Sorte von Thriller wären, die Auftragskiller gerne gegen ihre Kundschaft losschickt, aus Rache oder persönlicher Kränkung; weil sie endlich frei sein wollen (siehe John Wick oder Kate) oder weil sie doch noch sowas wie ein Herz haben (siehe Leon, der Profi).

Etwas allerdings ist dann doch anders als sonst. Fernab jeglicher hieb-, stich- und schussfester Akrobatik probt Fincher die pragmatische Reduktion im Zwielicht, als Schattenriss unter Straßenlaternen oder im verwaschenen Halo indirekter Lichtverschmutzung. Fassbender rezitiert sein abgedroschenes Mantra, das unter anderem beinhaltet, niemanden zu trauen und sich nicht ablenken zu lassen. Binsenweisheiten eines Überheblichen, bei dem man sich wünscht, dass er damit nicht durchkommt. Im Grunde sehen wir einem Verbrecher bei seiner Arbeit zu, der, vom Tagesgeschäft überrumpelt, wie einst Alain Delon Schadensbegrenzung übt, indem er, unter anderem im Zuge knochenharten Hickhacks mit Kollegen, Schaden verursacht. Eiskalt und ohne Mitgefühl, dadurch aber unsagbar zynisch und arrogant, gewinnt der Killer niemanden für sich. Finchers Charakterstudie hat somit keinerlei Mehrwert. Und anders als in Formaten wie Breaking Bad, wo die moralisch Verkommenen immerhin noch ein bisschen was an ihrer schwarzen Weste weiß halten, weil sie gewissen Werten folgen, bleibt diesem hier nicht mal das. Wie ernüchternd.
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Swen Jancke
Swen Jancke

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2,5
Veröffentlicht am 18. November 2023
Denke dies ist ein Film den man mag oder eben nicht, dazwischen ist wenig Luft.
Zwar gut gespielt aber von der Handlung (für mich) zu fade und trocken ohne wirkliche Überraschungen .... warten bis er im Fernsehen umsonst läuft ;-)
beco
beco

83 Follower 435 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 16. November 2023
Ein solider "Killer-Thriller", dem es leider aber auch erheblich an Glaubwürdigkeit mangelt und bei denen die Motive der Akteure weitgehend im Unklaren bleiben. Der Berufskiller tötet, weil es sein Beruf ist, andere lassen töten, weil man das halt so macht.
Michael Fassbenders Killer bleibt so blass wie seine Tarnung und dass er am Ende gemütlich mit seiner Freundin an der Meeresküste seinen Drink nimmt, trägt auch nicht zur Glaubwürdigkeit dieses Charakters dar.
Annehmbar
Thomas Z.
Thomas Z.

139 Follower 653 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 15. November 2023
David Fincher ist ohne Frage einer der bedeutendsten Regisseure unserer Zeit. Bahnbrechende Werke wie "Sieben", "Fight Club", "Zodiac" oder "Gone Girl" zieren neben anderen seine Vita. Dementsprechend gespannt war ich auf seine neue Arbeit "The Killer" mit Michael Fassbender in der Hauptrolle.
Der Beginn ist mehr als vielversprechend, eine kühle, detaillierte Darstellung des offenbar langweiligsten Jobs dieses Planeten: Killer. Visuell umgesetzt in einer Bildsprache, die in jeder einzelnen Szene eine Ästhetik in sich trägt, dass man vor Ehrfurcht auf die Knie fallen will.
Der Monolog aus dem Off (man hätte den Film auch "Ansichten eines Killers" nennen können) ist gut geschrieben.
Bis zu diesem unvorhersehbaren Unfall, dem beruflichen Desaster, ist Fincher's Film ein Meisterwerk.
Danach verlässt er leider den Pfad der absoluten Coolness und drückt dem Streifen mit zunehmender Laufzeit den Stempel "Rache-Thriller" auf. Da hilft es auch wenig, das Killer-Credo zum "Elftenmale" aus dem Off zu wiederholen.
Das wird zunehmend ermüdend und offenbart Fincher-unähnliche Längen, in denen eine Tilda Swinton förmlich verschenkt wird.
Trent Reznor und Atticus Ross weben einen gewohnt soliden Klangteppich, der atmosphärisch punkten kann. Zeitgenossen, die ein Problem mit "The Smiths" im Allgemeinen oder mit "Morrisey" im Besonderen haben, seien gewarnt. Es könnte akustisch anstrengend werden.
Auf einen genialen  Fincher-Plottwist wartet man schlussendlich auch leider vergebens.
Unterm Strich ist das natürlich Meckern auf hohem Niveau, aber mehr als vier Sterne kann ich hier leider nicht vergeben.
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