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    Highlander - Es kann nur einen geben
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    4,1
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    Telefonmann
    Telefonmann

    User folgen 56 Follower Lies die 231 Kritiken

    4,5
    Veröffentlicht am 2. August 2010
    Wenn man an "Highlander" denkt, dann kommt einem zunächst einmal nichts Gutes in Sinne. Zumindest ist es bei mir so. Schwachsinnige Fortsetzungen, welche anscheinend nie enden und eine schlechte TV-Serie. Solche Assoziationen werden bei mir erweckt, wenn ich an "Highlander" denke. Das ist eigentlich wirklich schade, denn es gab da doch in den 80ern das Original, welches heutzutage zurecht einen Kultstatus hat und einen wirklich guten Film darstellt.
    "Highlander" ist herrlich unkonventionelles Mainstream-Kino aus der USA, welches die weitere Filmgeschichte sogar mitprägen sollte. Das bezieht sich auf die schnellen Schnitte und auf die Videoclipästhetik. Da war "Highlander" einer der ersten, wenn nicht sogar der erste Film, welcher diese so stark einsetzte und so stark als Stilmittel benutzte. Musikvideos sind für die heutige Musikindustrie etwas sehr wichtiges, doch damals erst im Kommen. "Highlander" verbindet die Musik sehr stark mit dem Film. Dazu kommen schnelle Schnitte, viele Kamerafahrten, Lichteffekte usw., welche dem Film wirklich eine super Atmosphäre geben. Die Inszenierung ist also mehr als gelungen und darf als Markenzeichen für diesen Film gelten. Ebenso wie der Score, welcher überwiegend von der Band Queen stammt und sehr gut passt.
    Das allein reicht aber noch nicht für einen guten Film. Der nächste Pluspunkt sind die Schauspieler. Ich mochte Christopher Lambert schon immer, und finde es sehr schade, dass er ab einen gewissen Zeitpunkt nur noch in B- und C-Movies mitspielte. Hier allerdings war dies noch nicht der Fall. Er verkörpert den Highlander Connor MacLeod sehr charismatisch. Sean Connery spielt seine Rolle ebenfalls charmant. Clancy Brown als Bösewicht passt sehr gut in seine Rolle und spielt diese schön überdreht, allerdings nicht zu überdreht. Den Rest der Darsteller kannte ich allesamt nicht, doch jeder hat seinen Zweck erfüllt.
    Die Story ist im Grunde genommen eigentlich recht dünn, doch hat man eine ganze Menge daraus gemacht. Langeweile kommt auf jeden Fall nicht auf. Dass der Unterhaltungswert so hoch ist, kann auch daran liegen, dass "Highlander" recht abwechslungsreich ist. Die Story spielt nicht nur in der Gegenwart, sondern viele Szenen zeigen die Vergangenheit von Connor. Dadurch verfliegen die knapp zwei Stunden wie im Flug. Es gibt im ganzen Film immer mal wieder gut dosierte Actionszenen. Spannend wird es ab und zu auch mal. Die Effekte können sich alle sehen lassen, wirken natürlich ein wenig veraltet, aber das stört mich nicht. Die "FSK: ab 18" Freigabe hätte "Highlander" heute wohl nicht mehr bekommen. Es gibt kaum etwas brutales zu sehen und selbst die brutalen Szenen sind nicht großartig blutig.
    Fazit: "Highlander" hat seinen Kultstatus verdient und ist ein wirklich guter Film. Die simple Story wird gerade durch die Inszenierung wieder aufgehoben. Aber auch die Hauptdarsteller sorgen dafür, dass dieser Film im Gedächtnis bleibt. Insgesamt ist "Highlander" einfach ein sehr unterhaltsamer Fantasy-Actioner geworden, der die ganzen miesen Fortsetzungen wahrlich nicht verdient hat.
    schonwer
    schonwer

    User folgen 657 Follower Lies die 728 Kritiken

    4,0
    Veröffentlicht am 30. Juli 2017
    "Highlander" ist ein top besetzter und inszeniertier Kultfilm mit hohem Unterhaltungswert.

    Zwar sind die Effekte mittlerweile ziemlich schlecht und die Dialoge nicht immer gut, doch genau das verpasst diesem Film den Stil. Die Idee ist äußert unkonventionell und macht unglaublich viel Spaß. Der Soundtrack von Queen, zu einem Film der in den 80ern und im Schottland des 16. Jahrhunderts spielt ist gewagt, funktioniert aber top. Ich hätte mir mehr Szenen gewünscht in denen Sean Connery unseren Highlander ausbildet und dafür die letzte halbe Stunde etwas knackiger gestaltet. Die Action ist noch heute spaßig anzusehen und sieht meistens extrem stylisch aus.

    Fazit: Unkonventionell, gewagt, alt, top Action und ungewöhnlicher Stil - diesen Kultfilm muss man gesehen haben.
    I watch at night
    I watch at night

    User folgen 20 Follower Lies die 185 Kritiken

    3,0
    Veröffentlicht am 16. Juni 2018
    Wen man so will ist auch Highlander - Es kann nur einen geben ein Superhelden Film, nur das er auf keiner Comic Vorlage basiert. Den das mit den unsterblichen die nur durch Enthauptung getötet werden können, und die Kraft auf den Sieger übergeht hat schon viel von einem Superhelden und Mythologien in einigen mir nicht näher bekannten Kulturen. Aber würde sich doch gut machen als Lagerfeuergeschichte wo der Dorfälteste es den Kinder erzählt oder man diese Geschichte beim Comicladen um die Ecke finden würde.
    Man bei Highlander schon in etwa den Werdegang des Regisseurs ermitteln, so die Kamerafahrt über den Madisonsquare Garden, bei den Übergängen von Gegenwart zu Vergangenheit und noch bei einigen anderen Dingen, auch beim Musikeinsatz dem genialen Soundtrack der britischen Rockgruppe Queen. Princes of the Universe kommt bei diesem Film gewaltig erstens ein tolles Lied und absolut stimmig passend, und das beherrscht man am besten wenn man selbst aus der Musikbranche kommt. Russel Mulcahy war Videoclip Regisseur.
    Ich finde Christopher Lambert perfekt für den Film mit seiner ganzen Ausstrahlung, erst recht den Augen da hätte man keine bessere Wahl treffen können und neben ihm spielt noch Sean Connery der dem ganzen wenn nicht ohn hin schon noch mehr überirdische Würde verleiht, darum war ich vom Gegenspieler Clancy Brown enttäuscht, zwar imposant weil so groß und kommt auch ziemlich finster herüber aber die derbe Art störte mich schon,
    Auch merkt man dem Film seien Jahre schon an und die Schwertkämpfe da habe ich schon viel bessere gesehen, aber dennoch die Geschichte an sich, die verwobenen Zeitebenen und einfach das da eine eigene Magie da ist ergänzen sich zu den vielen positiven Punkten und machen Highlander zu einem immer mal wieder sehenswerten Fantasyfilm. Die Fortsetzungen die ja alle nicht mehr so gut wegkommen mag ich aber auch. Alleine der Thematik wegen schon.
    Brodie1979 ..
    Brodie1979 ..

    User folgen 82 Follower Lies die 230 Kritiken

    4,5
    Veröffentlicht am 25. September 2016
    Da sind wohl nicht allzuviele Worte nötig, oder? "Highlander" ist nach wie vor ein wahrlich "unsterblicher" Fantasyklassiker, wenngleich die Thematik durch die drei Fortsetzungen und zwei Fernsehserien ausgelutscht und ramponiert wurde wie bei kaum einem anderen Stoff. Aber das ändert natürlich nichts an der Qualität des Ursprungsfilmes. Der hat zwar schon 20 Jahre auf dem Buckel und wirkt dementsprechend veraltet (insbesondere natürlich die Effekte), hat aber trotzdem nicht seine Wirkung verloren. Christopher Lambert liefert als unsterblicher Schwertschwinger die beste Leistung deiner Karriere, Clancy Brown gibt einen unsagbar coolen und bösartigen Schurken ab und in seiner leider nur kurzen Nebenrolle sorgt Sean Connery für Herz, Witz und Humor. Der Film wird zudem durch die laufenden Rückblenden abwechslungsreich und die zahlreichen Schwertkämpfe vor diversen, üppigen Kulissen sowie wunderschöne Landschaftsaufnahmen sind ein wahrer Augenschmaus, krönend untermalt vom tollen "Queen" Soundtrack. Also keine Frage: es kann nur einen geben und das ist dieser hier!

    Fazit: Üppiger und spannender Fantasy-Thriller mit Herz, Humor und vielen optischen Besonderheiten sowie tollem Soundtrack - zu Recht ein Klassiker!
    Kino:
    Anonymer User
    4,0
    Veröffentlicht am 18. März 2010
    Highlander



    "Es kann nur einen geben" Das cool inszenierte Sci-Fi-Trash-Spektakel erzählt eine irrwitzige Geschichte über einen Unsterblichen namens Connor MacLeod. Es gibt noch mehr Unsterbliche, die sich gegenseitig die Köpfe abschlagen müssen, da es erstens die einzige Möglichkeit ist einen Unsterblichen umzubringen, und zweitens weil es am Ende nur einen geben darf. Dieser eine wird dann die Macht aller Unsterblichen besitzen, mit der er den ganzen Planeten beherrschen kann. Christopher Lambert verkörpert den Highlander MacLeod auf eine etwas spartanische und teilweise sogar lächerlichen Art und Weise in seiner Darstellung. Auch zu sehen ist Sean Connery als dessen Lehrmeister. Dieser beherrscht sein schauspielerisches Handwerk besser, aber das Nonplusultra ist auch seine Vorstellung nicht. Man muss allerdings sagen, das macht nichts. Denn in diesem Film ist alles wie aus einem Guss. Die darstellerische Leistung passt zur Handlung, genau wie die Special-Effekts. Ertönt dann noch für den Soundtrack verantwortliche Queen-Musik aus den Boxen, macht der Streifen einfach nur Spaß. Logikfragen innerhalb des Highlander-Universums sollte man am Besten nicht stellen, denn man bekommt keine Antworten. Regisseur Russell Mulcahys Kultfilm will aber ohnehin lediglich funbringende Unterhaltung bieten, und das schafft er.

    08/10



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