F1 - Der Film
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Horridus
Horridus

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3,5
Veröffentlicht am 17. Dezember 2025
Der Film ist spannend, die Schauspieler sind gut, die Handlung auch.
Aber der Film ist nicht besser oder schlechter als die bisherigen Rennfahrer Filme die es schon gibt.
Die Aufnahmen sind auch nichts besonderes, denn wer schon mal Formel 1 Rennen auf RTL oder so gesehen hat, kennt solche Aufnahmen aus dem Cockpit, oder von oben, oder von den Kameras an den Curbs usw schon.

Und die Vertonung ist für einen Film aus dem Jahr 2025 wahrlich schlecht.
Mindestens 80 Prozent kommen aus dem Center. Selten mal hört man Surround Effekte aus den Front Speakern und gar nichts aus den Rear Speakern. Aus den Front Speakern kommt hauptsächlich der Score.
Man hört ja noch nicht mal so richtig die Motoren der Autos von links nach rechts. Das ist umso entäuschender da man sogar aus dem TV Sender live beim Rennen Motoren von links nach rechts und Vice versa hört und im TV auch die Motoren in der Box oder den Tunneln dagegen spektakulär laut und aggressiv klingen. Im Film ist das mässig mit Ton aus dem Center zu hören.
Und TV Toneffekte würde ich mal als minimal Anforderung ansehen bei einem Blockbuster.
Wenn ich testweise von Surround auf Stereoton umschalte höre ich mehr deutliche rechts links Effekte als bei Surround, bemerke aber auch das der Film schon sehr nach Mono-Center-Vertonung klingt.
Auch der Bass ist sehr spärlich vorhanden, ausser bei einem Hipp Hop Song in der Mitte des Films.
Ich gebe mal eine sehr wohlwollende Sternezahl ab weil die Schauspieler gut gespielt haben.
ToKn
ToKn

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3,5
Veröffentlicht am 12. Oktober 2025
Also wer F1 als Spielfilm will, der bekommt hier das ganze Paket. Na klar, gibt es hier ein paar „Regelverstöße“, und logisch, dass der alte „Opa“ am Ende sogar noch ein Rennen gewinnt, was soll´s, ist halt Hollywood. Wenn ich ein reales F1- Rennen sehen will, dann gehe ich nicht ins Kino, sondern mach die Glotze an.
Handwerklich ist der Film wohl an der Grenze zum möglichen, solides Schauspiel, tolle Musik (Hans Zimmer- eine Bank- wie immer), fand ihn jetzt auch nicht zu lang, zweifelsohne ein Film fürs Kino.
Mit viel Fantasie könnte man in die Story auch eine versteckte Hommage hineininterpretieren- gelbe Rennanzüge, Camel-Werbung, das unübersehbare MSC- Logo (ja, ich weiß, das ist auch ein Kreuzfahrtunternehmen- aber eben auch ein Fahrer-Kürzel gewesen), aber das ist jedem selbst überlassen. Überhaupt fand ich, die eine oder andere aktuelle Fahrerbiographie wurde hier durchaus hinzugezogen.
„Rush“ und „Le Mans 66“ bleiben unantastbar, aber „F1“ ist durchaus in den Punkterängen.
Cursha
Cursha

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3,5
Veröffentlicht am 31. August 2025
„Top Gun“, aber dieses Mal mit Autos.
Ich bin ja überhaupt kein Fan von Motorsport, auch wenn ein Teil meines Freundes- und Familienkreises großer Verfechter davon ist. Dennoch schaue ich mir in filmischer Form die Thematik doch immer wieder gerne an. Auch von der Formel 1 habe ich keine Ahnung, wenn gleich mich dann doch eine Sache von Beginn an neugierig gemacht hat, nämlich der Mann hinter der Kamera: Joseph Kosinski.
„F1“ ist auch genau die Art von Film geworden, die man von Kosinski erwartet, mit all seinen Stärken und auch Schwächen. Wie oben schon erwähnt kann man diesen Film nämlich am ehesten mit seinem letzten Film vergleichen „Top Gun: Maverick“. Nicht nur die Handlung ist Deckungsgleich, auch die Inszenierung und die Figuren finden sich 1:1 im Vorgänger.
Der Film dreht sich um APXGP. Ein Rennstall, der kurz davor steht verkauft zu werden, da sie weder einen Sieg errungen haben, noch einen Punkt geholt haben. Deren Vorstand Ruben wendet sich an seinen alten Freund Sonny. Der ehemalige Rennfahrer soll den Laden wieder auf Kurs bringen und ihnen einen Sieg bescheren. Doch im gleichen Team gibt es auch den noch sehr jungen Joshua, der in Sonny zunächst einen Rivalen im eigenen Team sieht.
Die Handlung ist hier leider wirklich absolute Standartkost, bietet wenig Wendungen und auch inhaltlich keine neuen Ideen. Wie zuvor zeigt sich einfach, dass Kosinski einfach kein herausragender Autor ist und er oft dafür verantwortlich ist, wieso es vielen seiner Filme am Ende zum Meisterwerk fehlt. Hier kopiert er im Grunde viele Aspekte aus seinen Vorgängern. Besonders „Top Gun“ und „No Way Out“ sind hier stark rezipiert. ABER wie so oft bei seinen Filmen kann ich hier dennoch sehr gut über die dünne Handlung hinwegsehen.
Kosinski hat einfach ein großartiges Auge für Ästhetik. „F1“ ist da keine Ausnahme und reiht sich in die visuellen Rausche von „TRON: Legacy“ oder „Oblivion“ ein. Die Nutzung der echten Strecken ist ein großer Gewinn für den Film und lässt die vielen Rennen einfach spektakulär aussehen und zeigt mir auch einfach wieder, dass im Medium Film einfach alles funktionieren kann, egal ob mich das Thema interessiert. Durch Schnitt und Kameraarbeit einstehen hier spektakuläre Bilder. Da verzeiht man auch das extreme Productplacement oder die wenig kritische Auseinandersetzung mit der Formel 1. Auch die Laufzeit ist im Grunde viel zu lange, aber die einzelnen Rennen machen das alles wieder weg. Die Musik von Hans Zimmer ist ebenfalls verdammt gut gemacht und bringt einen treibenden Beat mit, der gut zum Grundton passt.
Darstellerisch kann man wenig meckern. Die Figuren sind zu weiten Teilen wenig komplex und wirken wie aus dem Kosinki Lehrbuch. Super maskulin, mit dem Herz am rechten Fleck, dazwischen ein paar freie Oberkörper vor Sonnenuntergängen, eine taffe Dame fehlt auch nicht, echte Männerfreundschaften und die Rivalität zweier Generationen, die am Ende aber zu Freunden werden. Das findet man ebenfalls in all seinen Filmen, funktioniert hier aber wieder und ist auch in keinem Punkt, der oben genannt ist, negativ gemeint. Brad Pitt ersetzt den Tom Cruise, bringt aber das nötige Charisma mit. Damson Idris ersetzt Milles Teller. Kerry Condon kommt der Part der taffen Dame zu, den sie aber wieder hervorragend ausfüllt (allgemein muss ich hier mal anmerken, dass Condon einfach viel zu selten gewürdigt wird) und Javier Bardem hat einfach eine verdammt starke Aura und Ausstrahlung in all seinen Rollen. So mal er hier in seinen schicken Anzügen einfach verdammt se*y ist.. gut aussieht. Am ehesten muss man wenn kritisieren, dass das Verhalten der beiden Protagonisten es sehr lange schwierig macht mit ihnen zu sympathisieren.
„F1“ erreicht zwar nicht die Klasse eines „Le Mans 66“, dafür fehlt es an Drama und spannenden Figuren, ist aber (mal wieder) ein großartiger visueller und auditiver Rausch, wie man ihn von Joseph Kosinski erwartet hat. Die Handlung ist zwar im Grunde die selbe wie „Top Gun: Maverick“ funktioniert aber. Trotz all der Schwächen machen die Rennszenen, die das Herzstück sind, einfach extrem viel Spaß und ich konnte mich über zwei Stunden an stylishen Bildern erfreuen, die man zwischen all den CGI Orgien, so nicht mehr für Verständlich sehen darf.
Christian Gründlinger - Pröckl
Christian Gründlinger - Pröckl

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1,0
Veröffentlicht am 14. August 2025
Sehr schwach. Typischer Proletenfilm Nicht zu empfehlen. Schade.....................................
Le Petit Prince
Le Petit Prince

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4,0
Veröffentlicht am 10. August 2025
Wer einen Sportfilm möchte, bekommt hier einen. Die Rennszenen sind mitreißend, die Figuren lebendig und reifen im Laufe des Films und die Oneliner sitzen. Nur manche „Zwischenmenschlichen“ Dialoge, die etwas das private Umfeld der Sportler näher bringen sollen bestehen oft aus Klisches.
Fazit: Ein Sportfilm der einen mit diesem wunderbaren Gefühl des Wunders (Sieges) aus dem Kino entlässt.
Zazan Shemshady
Zazan Shemshady

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4,0
Veröffentlicht am 20. Juli 2025
Nicht viel nachdenken und such unterhalten lassen...Popcorn-Kino vom allermeisten. Ohne Superhelden, Außerirdische, Multiversen oder Dinosaurier. Die Aufnahmen sind großartig und Brad Pitt kommt sympathisch rüber. Wie gesagt, bloß nicht viel nachdenken und High-Speed auf der großen Leinwand genießen.
Pandorion
Pandorion

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4,5
Veröffentlicht am 18. Juli 2025
Besser als erwartet. Zwar folgt es dem erwarteten Schema, aber die Charaktere sind trotzdem oft liebenswert und die Idee wie man Schritt für Schritt sich von unten nach oben hoch arbeiten kann ist doch anders als erwartet......lässt euch einfach überraschen und geniesst das nette Popcorn-Kino.
TheLifter
TheLifter

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4,0
Veröffentlicht am 28. Juli 2025
Insbesondere in der ersten Hälfte ziemlich witzig, Bardem, Pitt und Kerry Condon tragen den Film schon fast alleine durch ihre Präsenz. Die Rennszenen und vor allem die technischen und strategischen Diskussionen sind für Laien spannend und zugänglich aufbereitet. Die Story ist natürlich relativ simpel, aber der Film hat nicht den Anspruch auf den Oscar für das beste Drehbuch. Eine etwas kürzere Laufzeit hätte dem Film auch gut getan um ihn hier und da noch etwas zu straffen. Damson Idris geht in meinen Augen ein bisschen unter bzw. kann die Rolle nicht so ausfüllen, wie es Bardem, Pitt oder Condon mit ihren Rollen tun. Dahingehend sehe ich Top Gun (im direkten Vergleich) ein wenig besser aufgestellt, weil hier alle Rollen wirklich stark besetzt waren.

Dennoch: 8/10 gehen definitiv in Ordnung. Mal wieder schönes Sommer-Blockbuster-Kino. Im Vergleich zu Topgun etwas geerdeter, aber nicht weniger Unterhaltsam.

Edit

In meinen Augen belegt "Rush" mit Hemsworth/Brühl weiterhin die Pole Position bei dem Rennsport-Filmen. Selbst sie Rennszenen finde ich heute noch unfassbar mitreißend, außerdem ist die Charakterentwicklung deutlich besser gelungen als bei "F1" und das obwohl der Filme gute 30min kürzer ist.

Keine Ahnung woher der Hang der Studios kommt, die Filme immer länger zu machen. Aber 2,5h + 0,5h Trailer und Co sind doch ziemlich anstrengend. Ich würde mir wünschen, dass man sich wieder mehr auf die 120min-Marke zu bewegt, aber das muss letztendlich das Publikum entscheiden.
PT2 Filmfan
PT2 Filmfan

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5,0
Veröffentlicht am 16. Juli 2025
Ich möchte ehrlich sein, ich mag die Formel 1 nicht, und deswegen war ich sehr sehr skeptisch.
ABER selten habe ich im Kinosessel sooooo mitgefiebert, wie in diesem Film, einfach nur WOW
Bild super, Musik und Effekte sind phänomenal, und die Nahaufnahmen sind so gut, dass man sich mitten im Cockpit fühlt.
Einer der besten Filme, die ich je gesehen habe!!!
DerGönntsichFilme
DerGönntsichFilme

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3,5
Veröffentlicht am 15. Juli 2025
Als ich hörte, dass Joseph Kosinski hier nochmal einen Action-Brummer im Stil von Top Gun Maverick herausgelassen hat und dazu noch die relativ gute Bewertung las, dachte ich mir es ist nach einer langen Dürrephase nun endlich wieder Zeit für die Kinosaison. Drum Popcorn und Cola ausgepackt und ab in den 4Dx-Saal - schließlich will man solche Spektakel in voller Intensität auskosten.

Zuallerst muss ich anmerken: das, was Joseph Kosinski hier wohl am meisten von Top Gun Maverick mitgenommen hat, ist die langweilige Handlung zwischen den Actionszenen. Die oberflächliche Dramatik mit ihren unzähligen erzwungenen Wendungen hat es nicht geschafft mich emotional mitzunehmen. Selbst die mitreißenden Gegebenheiten der Handlung wurden nicht genug ausgeschöpft und stattdessen konzentrierte sich der Film auf zu viele wechselnde Probleme, bei denen die Spannung nicht aufrecht erhalten werden konnte.

Ich muss hier zugegebenerweise immer den Vergleich mit "Le Mans 66" ziehen, der für mich eine extrem starke Handlung mit genauso starken Rennszenen aufweisen konnte. Wenig verwunderlich wurden auch in "F1" einige Elemente aufgegriffen, die an diesen Film erinnern und ein bisschen mehr Gefühl mitgeben.

Kein Hals- und Beinbruch, schließlich bin ich für die Action hier und da kann ich vor Joseph Kosinski wieder nur den Hut ziehen. Perfekt abgestimmte Schnitte, zahlreiche Perspektiven und real dargestellte Bilder aus dem Cockpit. Ein Genuss, der sich durch den ganzen Film zieht und fast nie langweilig wird. All dies gepaart mit Brad Pitt, der meiner Meinung nach immer eine sehenswerte Darstellung abliefert. Leider schafft der Film es nicht die Spannung zu Ende hin immer weiter ansteigen zu lassen - so wie es bei Top Gun Maverick der Fall war. Dennoch muss man auch in diesem Film zum Schluss sowie auch an einigen anderen Stellen durchaus mal die Luft anhalten. Allein dafür wie auch für die realen Aufnahmen der Rennszenen lohnt es sich ins Kino zu gehen.

Insgesamt ein solider Film, der aber deutlich mehr Potenzial gehabt hätte. Mit ein bisschen fesselnderer Handlung und einem sauberen Spannungsaufbau auch während der Rennszenen, hätte "F1" durchaus ein absoluter Kracher werden können. So bleibt es dabei: sehenswert wegen Kosinski's "echter" Art der Action-Inszenierung. Allein dafür bin ich bereit mein Geld zu investieren: Mehr Realität und weniger CGI.
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