Franz K.
Filmposter von  Franz K.
23. Oktober 2025 Im Kino | 2 Std. 07 Min. | Biopic, Drama
Regie: Agnieszka Holland
|
Drehbuch: Marek Epstein, Agnieszka Holland
Besetzung: Idan Weiss, Peter Kurth, Carol Schuler
User-Wertung
3,3 9 Wertungen, 1 Kritik
Filmstarts
3,5
Vorführungen

Inhaltsangabe

FSK ab 16 freigegeben

Prag zu Beginn des 20. Jahrhunderts: Franz Kafka (Idan Weiss) bewegt sich zwischen der strengen Erwartung seines Vaters Hermann (Peter Kurth), dem immergleichen Arbeitsalltag bei einer Versicherung und dem tief in ihm verwurzelten Drang zu schreiben und damit seinem Inneren literarischen Ausdruck zu verschaffen. Seine Texte finden schließlich erste Beachtung, während er immer noch versucht, ein Leben zwischen Anpassung an andere Mensch wie seinen dominanten Vater und Selbstverwirklichung zu führen. Immer wieder erlebt Franz intensive Beziehungen zu Frauen, von denen er sich aufs äußerste verzaubert sieht und stellt sich dabei unweigerlich auch immer den Spannungen zwischen Nähe und Rückzug. Unterstützt von seinem Freund und Verleger Max Brod (Sebastian Schwarz) entsteht das Bild eines Mannes, der seinen Platz in der Welt sucht – zwischen Pflichtgefühl, innerer Zerrissenheit und schöpferischem Ausdruck.

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Kritik der FILMSTARTS-Redaktion

3,5
gut
Franz K.

Franz Kafka bleibt auch nach diesem Film ein Rätsel – Gott sei Dank!

Von Michael Meyns
Auch wer sich mit dem Œuvre Franz Kafkas nicht auskennt, dürfte schon mal den Begriff „kafkaesk“ gehört haben, der eine irrationale, seltsame, manchmal surreale Situation beschreibt. So darf man etwa getrost das halbe Werk der Coen-Brüder („The Big Lebowski“) als kafkaesk bezeichnen – und in gewisser Weise lässt sich das Wort auch auf Franz Kafka selbst anwenden. Nicht zuletzt, weil der 1883 geborene Autor mit nur 40 Jahren starb, sein Werk schmal blieb und genaue Informationen über sein Leben rar sind, bleibt Kafka bis heute ein Rätsel. Seit nunmehr über 100 Jahren versucht die Literaturwissenschaft vergeblich, letztgültige Antworten zu geben. Die polnische Regisseurin Agnieszka Holland („Green Border“) weiß um diese Schwierigkeit. „Franz K.“ mutet einerseits oft wie ein klassisches Biopic an, hakt wichtige Lebensstationen ab und ist bevölkert von den bekannten Freunden und Geliebten Ka

Trailer

Bild von Franz K. Trailer DF 1:45
Franz K. Trailer DF
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Schauspielerinnen und Schauspieler

foto von Idan Weiss
Rolle: Franz Kafka
foto von Peter Kurth
Rolle: Hermann Kafka
foto von Carol Schuler
Rolle: Felice Bauer
foto von Sebastian Schwarz
Rolle: Max Brod

User-Kritik

David Willson
David Willson

1 Follower 106 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 22. Oktober 2025
Vorpremiere Odeon Köln am 20ten Oktober. Wenn man das Leben von Franz Kafka gar nicht kennt, bekommt man eigentlich das Bild eine verwirrende Persönlichkeit. Diese Mosaik BioPic blättert die Seiten von Kafkas Leben durch, inklusive der Interesse an Kafka in der Gegenwart. Aber die verschiedene Erfahrungen und Erlebnisse seines Lebens, obwohl bildstark und manchmal brutal gezeigt werden, keine chronologische Reihenfolge kann gezogen werden. ...
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Bilder

Wissenswertes

Altersfreigabe der FSK

“Franz K." hat eine Altersfreigabe ab 16 Jahren bekommen. Das bedeutet, dass nur Personen, die mindestens 16 Jahre alt sind, den Film im Kino sehen dürfen. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren dürfen selbst in Begleitung einer erziehungsberechtigten Person oder eines Vormunds den Film laut FSK nicht im Kino sehen.

Auf den Spuren Kafkas

Bei der Wahl der Drehorte für „Franz K.“ folgte man den Spuren des Schriftstellers, der den Großteil seines Lebens im tschechischen Prag verbrachte und später noch kurzzeitig in Berlin lebte. Dementsprechend konzentrierten sich die Dreharbeiten auch auf die Altstadt Prags, insbesondere auf das jüdisch geprägte Viertel Josefov (Kafka selbst war Prager Jude deutscher Sprache) und Berlin.

Verspäteter Nachtrag zum Kafka-Jubiläum

Auch wenn „Franz K.“ erst 2025 uraufgeführt wurde, kann die Produktion durchaus mit der Kafka-Renaissance in Kino und Fernsehen von 2024 in Verbindung gebracht werden. Der 100. Todestag des einflussreichen Schriftstellers zog nämlich bereits ein Jahr zuvor die Filmbiographie „Die Herrlichkeit des Lebens“ und die ORF/ARD-Serie „Kafka“ nach sich.

Weitere Details

Produktionsländer Tschechische Republik, Irland
Verleiher X Verleih
Produktionsjahr 2025
Filmtyp Spielfilm
Wissenswertes 3 Trivias
Budget -
Sprachen Tschechisch
Produktions-Format -
Farb-Format Farbe
Tonformat -
Seitenverhältnis -
Visa-Nummer -

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