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Christian Alexander Z.
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4,0
Veröffentlicht am 15. August 2026
Eine Komödie mit Augenzwinkern und einem guten Schuss Selbstironie, das soll gehen in 2024? Ja, es geht hervorragend, auch weil der Film nicht mehr sein will als er ist. Goldrichtiges Casting und eine klasse Story, peppig in Szene gesetzt macht der Film 111 Minuten Spaß. Freut Euch drauf!
Gary Johnson, ein unscheinbarer Lehrer, muss als Fake Hit Man für die Polizei potentielle Auftragsmörder überführen. Als er sich in Madison, die ihren Ehemann umbringen lassen will, verliebt scheint es die glücklichste Zeit seines Lebens zu werden. Bis sein altes Leben droht mit dem neuen zu kollidieren.
A Killer Romance geht ca. 116 Minuten und ist ab 12 Jahren freigegeben. Wir haben hier Glen Powell in der Hauptrolle dieser Action-Komödie, wo es darum geht das ein Fake Hit Man Leute Hopps nimmt die einen Mord beauftragen wollen. Ich glaub Glen Powell war selten besser, die verschiedenen Kostüme und das maskieren machte ihm sichtlich Spaß. Die Liebesgeschichte, die eigentlich nur Knattern bis die Schwarte kracht ist, gefiel mir mit zunehmender Dauer. Das lag vor allem an der Leichtigkeit die beide Charaktere miteinander haben. Die Veränderung von Gary mit anzusehen war recht überzeugend, denn vom unscheinbaren Typen der seine Katzen füttert, wandelt er sich quasi in sein cooles Hit Man Alterego, der lieber Hunde mag. Womit ich ein Problem hab ist die komplette erste Hälfte, die ist einfach zu langatmig. Es gibt langgezogene Dialoge die gefühlt nicht enden wollen. Humor suchte ich, bis auf die Kostüme, leider auch vergebens. Kaum etwas ist zum lachen, bis auf das letzte Drittel (das war aber erste Klasse). Was mich persönlich immer heraus riss war, das Gary, als er selbst bei den Anhörungen dabei ist. Ist das wirklich so oder haben Fake Hit Man keine Angst vor Leuten die sich vielleicht an ihnen rächen wollen? Am Ende bleibt ein Werk das zwar behäbig und langsam beginnt, doch zunehmend in Fahrt kommt und das Finale sehr viel wieder wett macht. Lange dürfte dieses Werk jedoch nicht im Kopf bleiben, dafür passiert zu wenig markantes.
Von mir bekommt der Film 6,5/10 Punkten. Das das ganze auf halbwegs wahren Begebenheiten beruht, sieht man beim Abspann.
Nun ja, der Trailer war sehr ansprechend, und auch der Start des Films macht Laune auf mehr. Die Handlung gibt doch sehr viel Spielraum und ist auch sehr interessant als Grundidee. Es erinnert mich ein wenig an Professor T wobei hier die Verwandlung von einem Professor in einen Auftragskiller viel Laune macht. Das betrifft aber auch nur das erste Drittel des Films, denn dann beginnt die Love Story und die mag man ja auch noch einigermaßen abnehmen aber ist sowas von langsam und zäh gefilmt, dass der Film doch einige Durchhänger ab der Mitte hat und auch gegen Ende wird der Film nicht wirklich besser. Es zieht sich alles sehr lange hin, mit groß ausufernden Dialogen, die nicht viel Sinn ergeben. Noch dazu gibt es hier eine äußerst fragwürdige Moral, denn scheinbar scheint das Leben als Auftragskiller viel besser zu sein. Das hätte man besser umsetzen können mit noch mehr Humor und Augenzwinkern und mehr Action hätte den Film sicher auch gut getan.
Zur Story an sich brauche ich nichts zu schreiben, dass haben diverse User hier bereits getan.
Nach einer Stunde Film haben wir aufgegeben und sind den endlos langweiligen Dialogen zwischen den beiden Hauptpersonen ausgewichen. Die beiden Hauptdarsteller haben NULL Chemie und Adria Arjona hat für mich persönlich keinerlei Ausstrahlung. Sie sieht hübsch aus, aber das war es auch schon. Ihre Figur ist unglaublich nervig und ich frage mich die ganze Zeit, wie verdient sie ihr Geld? Immerhin soll sie ja bereits geschieden sein (nach wie viel Tagen?).
Der vermutliche Auftragsmörder (Hitman) begeht den schlechtesten Fehler, er verliebt sich in seiner Auftraggeberin. Was daraus entwickelt macht für eine lustige Geschichte mit unerwartetem Twist. Die Hauptdarstellern sind sehr überzeugend.
Gary (Glen Powell), der als Psychologe im Auftrag der Polizei arbeitet, muss spontan den geschassten Detective Jasper (Austin Amelio) ersetzen und sich als Fake Hit Man ausgeben, um Auftraggeber für Morde dingfest zu machen. Anfangs unsicher, gefällt es ihm bald, diese Arbeit zu übernehmen. Dann trifft Gary auf die bezaubernde, bemitleidenswerte Madison (Adria Ajona), die ihren Ehemann loswerden möchte.
Richard Linklater betrachtet in den Filmen, die ihn so sehr bekannt machten, den Lauf der Zeit. Das betrifft neben den drei Filmen der Before…-Reihe, die in den Jahren 1995, 2004 und 2013 entstanden sind, das Coming-of-Age-Drama „Boyhood“ (2014), wofür in 12 Jahren jeweils einige Wochen mit denselben Schauspielern gedreht wurde. Viele seiner Filme haben etwas Lockeres, etwas Beschwingtes, sie schweben in die Köpfe des Publikums. Man möchte am liebsten einsteigen, so z.B. in „Everybody wants some!!“ (2016, ebenfalls mit Glen Powell).
Nun also „A Killer Romance“. Selten genug trifft der Titel, der bei Vorführungen in Deutschland verwendet wird, den Inhalt des Films besser als der Originaltitel (hier: „Hit Man“). Wie dem auch sei, das Ergebnis auf der Leinwand ist äußerst amüsant, eben like Linklater. Sein Konzept geht auf. Die Lust des eigentlich spießig lebenden Psychologie-Profs in andere Rollen zu schlüpfen, ist ihm deutlich anzumerken, dank eines Glen Powell, der wesentlich mehr kann als eine Piloten-Dreingabe neben Tom Cruise zu spielen. Das macht schon die halbe Miete an dem aktuellen Film des Texaners aus. Wer als Zuschauer Killer-Action sucht, ist in dieser gelungenen Komödie falsch. Langeweile gibt es trotzdem nicht, denn die Story um die betörende Madison, die echte oder falsche Auftragskiller um den Finger wickeln kann, birgt einige Turbulenzen und Wendungen, auf die meist verblüffende Reaktionen folgen, welche zum Teil verheimlicht werden müssen, was wiederum zunehmend schwierig wird.
Richard Linklater liefert seinen Fans eine abwechslungsreiche sowie vortrefflich durchdachte Komödie.
Selten sind die Qualität eines Trailers und eines Films so auseinandergeklafft wie in diesem Fall.
Eigentlich lehrt Gary Johnson (Glen Powell) an einer Uni Psychologie. Allerdings arbeitet er nebenbei auch für die Polizei - als Lockvogel. Es geht um Leute, die einen Mord in Auftrag geben wollen. Mit denen nimmt er Kontakt auf, um sich als Profikiller auszugeben. Und Gary ist gut in seinem Job. Bis er auf Madison (Adria Arjona) trifft. Sie will ihren Mann ermorden lassen, weil er sie misshandelt. Gary beschließt, ihr zu helfen. Das aber ist nur der Anfang einer ganzen neuen Kette von, nun ja, Jobs. Die Sache ist nur: Es könnte sein, dass Madison gelogen hat.
"A Killer Romance" heißt im Original "Hit Man" und ist der neue Film von Regisseur Richard Linklater. Bei den Filmfestspielen von Venedig wurde der film gefeiert, und es hieß, er sei noch besser als der Thriller "The Killer", der dort ebenfalls zu sehen war. Eines haben "The Killer" und "A Killer Romance" aber tatsächlich gemeinsam: Beide sind wirklich sehr langweilig. Und das nach diesem Trailer, der einen spannenden, zuweilen auch heiteren Film versprach. Nichts wird davon eingelöst. Die Handlung zieht sich wie warmer Käse, es wird viel erzählt und noch mehr erzählt, und es wirkt, als musste die Handlung ordentlich gestreckt werden. Es kommt keine Stimmung auf, in keinerlei Hinsicht, alles wirkt irgendwann so egal. Da kann leider Glen Powell auch nichts retten, der hier ganz gut beweist, wie wandlungsfähig er ist. Was aber nichts nutzt, wenn das Ergebnis so fad ist.
Wie so oft, die Erwartung an eine gute Komödie sind hoch und werden selten erfüllt. Das ist auch mit „Hit Man – A Killer Romance“ der Fall. Einige schöne Szenen und Einfälle können nicht über die Schwäche hinwegtäuschen, die in einer fehlenden durchgängigen Erzählung liegen. Hier reiht sich Szene an Szene, einige gelungen, die meisten eher Durchschnitt. Man muss ab und zu schmuzeln, aber das ist für eine Komödie zu wenig. Annehmbar