EMOTIONAL DAMAGE
Riley ist nun ein Teenager und das bedeutet für die Emotionen in ihrem Kopf, das die komplette Konsole umgebaut wird. Kurz darauf gesellen sich neue Emotionen, wie Zweifel zu ihnen. Da Riley in ein Eishockytrainingscamp kommt und dort ältere Mädchen auf sie warten, bricht Hektik aus. Denn Zweifel und die anderen finden, es ist kein Platz mehr für simple Emotionen und nehmen den Kopf ein.
Alles steht Kopf 2 geht ca. 96 Minuten und ist ab 0 Jahren freigegeben. Wir haben hier die Fortsetzung, des hervorragenden ersten Teils, die sich kaum verstecken muss und alles sehr gut weiterführt. Ich hatte beim schauen permanent ein Grinsen im Gesicht, denn man erinnert sich selbst an die Zeit zurück als der Kopf verrückt spielte.
Die Handlung beginnt zunächst damit das alle Riley behüten, dann kommen die anderen Emotionen dazu und ab da geht es rund in Rileys Kopf. Die wird im Laufe des Camps nämlich Sarkastisch, Unsicher aber auch mal rot wenn ihr was peinlich ist. Diese Emotionen sind nur zu gut nachvollziehbar und man sieht das Zweifel den selben Fehler macht wie Freude im ersten Teil.
Dieser Streifen sieht wunderbar aus, die Figuren sind durchweg glaubhaft und auch das rüber bringen der neuen Emotionen ist fantastisch gelungen.
Wenn ich etwas kritisieren könnte wäre es, das mir die Emotionen der anderen Leute gefehlt haben. Dies hat man im ersten Teil besser hinbekommen. Ebenso fehlte mir etwas emotionales, wie mit Bing Bong.
Das Finale ist eine herrliche Darstellung von Panik, Furcht, Verzweiflung aber auch das Erwachsen werden selbst.
Am Ende bleibt eine gelungene Fortsetzung, die da weiter macht wo der erste aufhört. Hier dürften Kinder und Erwachsene Spaß haben.
Von mir bekommt der Film 8,5/10 Punkten. Wie gelungen ist bitte das aufmachen neuer Geheimnisse, wie das im Tresorraum?