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Lemmiblog
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1,0
Veröffentlicht am 18. Mai 2026
SCHWARZE LÖCHER HABEN MEHR INHALT
Maya ist am Ende ihrer Kräfte. Immer wieder konnte sie den Killern entkommen, doch diesmal scheint es keinen Ausweg mehr zu geben. Während ihre Schwester Debbie und deren Ehemann nach ihr suchen, verfolgen die maskierten ihren letzten Plan, Maya soll eine von ihnen werden.
The Strangers: Chapter 3 geht ca. 90 Minuten, ist ab 18 Jahren freigegeben und beendet diese Trilogie ungefähr so befriedigend wie ein feuchter Händedruck im Winter. Ganz ehrlich, die komplette Reihe war bereits so wacklig wie der Fahrplan der DB, aber hier fällt wirklich der ganze Mist zusammen. Der Film startet noch halbwegs ordentlich. Die ersten fünf Minuten erzeugen so etwas wie Spannung und mich hat der erste Jumpscare erwischt. Danach geht’s rapide bergab und zwar so schnell, dass man sich fragt, wie man es geschafft hat überhaupt auf 90 Minuten zu kommen. Die Darsteller wirken, als hätten sie beschlossen, dass Schauspiel überschätzt wird. Emotionen? Fehlanzeige. Reaktionen? Kaum vorhanden. Hier wird eine Machete durch den Körper gerammt und die Figur nimmt das hin wie einen Zahnarzt Besuch. Die Kills sind allgemein erschreckend unkreativ. Kein Aufbau, keine Spannung, einfach Messer rein und weiter geht’s. Das ist so aufregend wie nachts am Bahnhof die falsche Unterführung zu nehmen. Die Logik wird dabei nicht einfach ignoriert, sie wird mit Beton beschwert und im Wasser versenkt. Tja und das Finale? Der Film versucht noch einen auf „großer Twist“ und „dramatischer Zusammenbruch“ zu machen, endet aber so unspektakulär, dass man vom vielen Schulterzucken Muskelkater bekommt. Das größte Problem ist, dass das nicht mal auf Trash-Niveau unterhaltsam scheitert. Er ist einfach leer. Selbst schwarze Löcher haben wenigstens Masse, hier bekommt man das Gefühl, man verweigert sich aktiv jedem Versuch, irgendwie interessant zu sein. Unterm Strich ein Finale, das weder Spannung, Atmosphäre noch kreative Gewalt liefert und eine ohnehin schon schwankende Trilogie komplett gegen die Wand fährt.
2/10 Punkten. Zwischendurch zeigt der Film ernsthaft andere völlig ausdruckslose Figuren, wie sie Leute umbringen wollen und selbst DAS bekommt er langweilig hin.
Ein starker Abschluss der Reihe. Dieser Teil hat ne auffrischende Storyline gefüllt mit Blut, Gemetzel, Rache, Emotionen und einem gelungenem Ende. Die Charaktere sind genial, die Besetzung passt sehr gut. Des Weiteren besitzt der Film einen guten Horrorfaktor, nur sind nicht so viele Jumpscares vorhanden. Meinerseits ist dieser letzte abschließende Teil der Reihe besser als der zweite. Im Gesamtpacket ist der Film im starken Bereich abschneidend.