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Horridus
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2,0
Veröffentlicht am 1. Oktober 2026
The Strangers 3
„The Strangers 3“ macht es dem Zuschauer nicht gerade leicht, am Ball zu bleiben. Die Handlung ist langatmig, teilweise hanebüchen und an vielen Stellen schlicht unlogisch. Immer wieder fragt man sich: Was soll das jetzt? Statt die Geschichte spannend voranzutreiben, wirkt vieles künstlich in die Länge gezogen.
Besonders ärgerlich ist die Hauptfigur, die wiederholt Entscheidungen trifft, die kaum nachvollziehbar sind. Gleichzeitig wirkt sie erstaunlich passiv und lässt mehrfach offensichtliche Fluchtmöglichkeiten ungenutzt. Was als Spannung gedacht sein mag, wirkt dadurch eher wie ein Drehbuch, das seine Figuren mit Gewalt dort halten muss, wo die Handlung sie gerade braucht.
Auch die Umsetzung überzeugt nur selten. Zahlreiche Szenen und Dialoge wirken unbeholfen, hölzern und klischeehaft. Vor allem fehlt es dem Film an einem entscheidenden Faktor: Spannung. Trotz der Ausgangssituation will sich kaum echtes Mitfiebern einstellen.
Interessant ist dagegen der Umgang mit der Gewalt. Der Film betont brutale Ereignisse teilweise auffällig stark über Geräusche und Inszenierung, hält sich bei den eigentlichen Bildern aber zurück. Wer einen klassischen Slasher mit expliziten Gore-Effekten erwartet, wird hier eher enttäuscht. Die Brutalität findet häufig mehr im Kopf als auf dem Bildschirm statt.
Technisch präsentiert sich der UHD Stream deutlich überzeugender. Das Bild ist scharf, detailreich und sauber, während die ruhige Kameraführung erfreulicherweise auf hektische Wackelkamera-Aufnahmen verzichtet.
Auch die deutsche Tonspur kann in den ruhigeren Passagen durchaus punkten. Räumliche Effekte werden hier gezielt eingesetzt, und Geräusche lassen sich teilweise sehr gut rund um den Hörplatz orten. Gerade in diesen Momenten zeigt der Film akustisch, was möglich wäre.
Fazit: Ein technisch ordentlich präsentierter, aber erzählerisch enttäuschender Horror-Thriller. Zu langatmig, zu unlogisch und zu wenig spannend, um wirklich zu packen. Bild und Surroundton sind die deutlich stärkeren Seiten – die Handlung dagegen wirkt stellenweise so konstruiert, dass man sich mehr über die Entscheidungen der Figuren ärgert, als sich vor den Killern zu fürchten.
Nachdem ich mir die vorherigen Teile angeschaut habe und die sehr gelungen waren, dachte ich, dass dieser Teil ebenfalls abstauben wird. Leider wurde ich zu sehr enttäuscht und die Hauptfigur regt einen nur noch auf. Es gibt wirklich Szenarien, wo man sich denkt, wieso die Hauptfigur einfach nur hirnlos ist. Das Ende war auch ziemlich enttäuschend und hat mich ebenfalls aufgeregt. Man hatte wohl keine Idee mehr, wie man diese Filmtrilogie beendet und hat es unnötig in die Länge gezogen. Insgesamt ist der Film extrem enttäuschend und das schlechteste Ende einer Trilogie, die ich bislang gesehen habe.
Maya ist am Ende ihrer Kräfte. Immer wieder konnte sie den Killern entkommen, doch diesmal scheint es keinen Ausweg mehr zu geben. Während ihre Schwester Debbie und deren Ehemann nach ihr suchen, verfolgen die maskierten ihren letzten Plan, Maya soll eine von ihnen werden.
The Strangers: Chapter 3 geht ca. 90 Minuten, ist ab 18 Jahren freigegeben und beendet diese Trilogie ungefähr so befriedigend wie ein feuchter Händedruck im Winter. Ganz ehrlich, die komplette Reihe war bereits so wacklig wie der Fahrplan der DB, aber hier fällt wirklich der ganze Mist zusammen. Der Film startet noch halbwegs ordentlich. Die ersten fünf Minuten erzeugen so etwas wie Spannung und mich hat der erste Jumpscare erwischt. Danach geht’s rapide bergab und zwar so schnell, dass man sich fragt, wie man es geschafft hat überhaupt auf 90 Minuten zu kommen. Die Darsteller wirken, als hätten sie beschlossen, dass Schauspiel überschätzt wird. Emotionen? Fehlanzeige. Reaktionen? Kaum vorhanden. Hier wird eine Machete durch den Körper gerammt und die Figur nimmt das hin wie einen Zahnarzt Besuch. Die Kills sind allgemein erschreckend unkreativ. Kein Aufbau, keine Spannung, einfach Messer rein und weiter geht’s. Das ist so aufregend wie nachts am Bahnhof die falsche Unterführung zu nehmen. Die Logik wird dabei nicht einfach ignoriert, sie wird mit Beton beschwert und im Wasser versenkt. Tja und das Finale? Der Film versucht noch einen auf „großer Twist“ und „dramatischer Zusammenbruch“ zu machen, endet aber so unspektakulär, dass man vom vielen Schulterzucken Muskelkater bekommt. Das größte Problem ist, dass das nicht mal auf Trash-Niveau unterhaltsam scheitert. Er ist einfach leer. Selbst schwarze Löcher haben wenigstens Masse, hier bekommt man das Gefühl, man verweigert sich aktiv jedem Versuch, irgendwie interessant zu sein. Unterm Strich ein Finale, das weder Spannung, Atmosphäre noch kreative Gewalt liefert und eine ohnehin schon schwankende Trilogie komplett gegen die Wand fährt.
2/10 Punkten. Zwischendurch zeigt der Film ernsthaft andere völlig ausdruckslose Figuren, wie sie Leute umbringen wollen und selbst DAS bekommt er langweilig hin.
Ein starker Abschluss der Reihe. Dieser Teil hat ne auffrischende Storyline gefüllt mit Blut, Gemetzel, Rache, Emotionen und einem gelungenem Ende. Die Charaktere sind genial, die Besetzung passt sehr gut. Des Weiteren besitzt der Film einen guten Horrorfaktor, nur sind nicht so viele Jumpscares vorhanden. Meinerseits ist dieser letzte abschließende Teil der Reihe besser als der zweite. Im Gesamtpacket ist der Film im starken Bereich abschneidend.