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No Use For A Name
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4,5
Veröffentlicht am 17. Februar 2026
Holy cow, was ein geiler Film! Da hatten meine Töchter den doch ohne mich geschaut, aber aus deren Erzählungen war ich schon ziemlich neugierig. Und bin doch sehr positiv überrascht! Auch wenn das Beschwören von Geistern wahrlich keine neue Idee im Genre ist, so gab es das doch noch nicht in dieser Form! Statt eines Ouija-Bretts muss eine olle Gipshand herhalten und die ganze Chose wird auch zu Beginn nicht als Schauermär sondern als irrer Partyspaß eingeführt. Das fand ich schon ziemlich cool.
Nach einem dramatischen Zwischenfall schlägt der Film dann auch noch einige Haken, die unerwartet und teilweise auch richtig fies daherkommen. Im Zentrum steht Mia, die ich im Gegensatz zu vielen anderen Moviepiloten gar nicht unsympathisch fand. Ich fand tatsächlich die Figur, so wie sie (ganz großartig übrigens!) von Sophie Wilde gespielt wird, durchaus nachvollziehbar und auch emotional berührend. Um ihre Mutter trauernd, von vielen Fragen und Selbstzweifeln zerfressen, versucht sie doch, ihren Weg wieder zurück ins Leben zu finden und fällt dann doch einem so bösartigen Geist anheim. Das ist tragisch und bewegend zugleich. Die Grenze zwischen Realität und Traum, Halluzination und/oder Geisterwelt (man weiß es immer nie so genau), verschwimmt zusehends und die Story steuert auf das unvermeidbare Finale zu, dass es dann nochmal so richtig in sich hat.
Die Inszenierung ist unheimlich dicht und intensiv, die Atmosphäre düster und bedrohlich, das Grauen entfaltet sich mitunter in krassen Jumpscares, überwiegend aber auch sehr subtil, es gibt mehrere wirklich beängstigende Szenen. Getrieben wird das von einer starken Soundkulisse, die die Szenen fantastisch unterstützen.
FAZIT: Innovativer und hervorragend inszenierter Horrorfilm der neuen Generation. Ich habe mich mehrmals wirklich böse gegruselt, toll!! Von mir gibt’s an dieser Stelle eine ganz klare Empfehlung! Unbedingt anschauen!
Die Darsteller verhalten sich wie dumme Kinder und das so sehr dass es schon weh tut sich diese dumme Naivität ansehen zu müssen. Aber die Passagen wenn Sie mit dem Geisterreich Kontakt aufnehmen oder die Geister erscheinen sind wirklich spannend gemacht und haben auch eine gute Surround Sound Kulisse. Das Ende gefällt mir sehr gut. Da es konsequent ist.
Einer der besten Horrofilme 2023. Die Hauptdarstellerin ist super, die wenigen Jumpscares sind toll und das Ende war schon heftig und unerwartet. Die Selbstschädigung war extrem brutal und der Film ist sehr spannend. Die Story blebt eine standard Story aber mit neuen Elementen. Die anderen Darsteller können nicht immer überzeugen. Aber ich mochte den Film sehr und ich kann ihn nur Empfehlen.
Insgesamt ist es ein sehr guter Film mit tollen Jumpsacre, Spannung und einer tollen Hauptdarstellerin.
Ein kranker Horrorfilm, der es in sich hat. Die Handlung ist extrem spannend, des Weiteren bietet der Film einige tolle Jumpscares, einen guten Horrorfaktor und ein Psychoeffekt. Die Besetzung passt so. Insgesamt ist der Film ein Horror-Meisterwerk.
Zwei Dinge waren mir im Vorfeld meiner Erstsichtung des Horror-Films "Talk to me" bekannt. Regiedebütanten sind zwei kalifornische Brüder australischer Herkunft, die seit geraumer Zeit einen erfolgreichen You-Tube-Kanal betreiben. Als Studio konnte man A24 für sich gewinnen. Ich war also gespannt: die erste Information ließ meine Erwartungshaltung gen Null tendieren, die zweite Info machte mich sehr neugierig! "Talk to me" fesselt von Anbeginn. Einstieg mit einem irritierenden Paukenschlag, der nichts verrät, aber Wirkung zeigt. Atmosphärisch ist der Film clever aufgebaut. Wieder bekommen wir es mit Teenies zu tun, wie so oft in diesem Genre, aber Achtung: die bieten mehr als nur solides Acting, das wirkt glaubhaft und schafft Identifikationspotential, was atmosphärisch noch eine Schippe drauflegt. Ich habe mitgefiebert und wurde auch emotional getoucht. Im Horror-Genre sollte man die Logik nicht überbewerten, auf metaphysischer Ebene spielt sie eine nur untergeordnete Rolle. Hier ist Kreativität, Effektivität und atmosphärische Dichte gefragt, und das liefert "Talk to me". Ich freue mich riesig auf eine Fortsetzung!
Meinen Respekt der meist authentischen schauspielerischen Leistung. Leider steht sie umgekehrt proportional zur Glaubwürdigkeit der Motive und Handlungen. Spätestens nach der 2. Krankenhausszene war dann bei mir Ende. So null Gewaltopferschutz ist nicht mehr vorstellbar und nur noch ein letzter Anlass für: Nee, lasst mal gut sein.
Die erste Hälfte war gut und clever, man konnte sich mit jedem Charakter identifizieren. Ab der zweiten Hälfte geht's bergab. Die Entscheidungen des Hauptcharakters leider für mich als Zuschauer nicht mehr nachvollziehbar. Ich verstehe, was Filmstarts meint mit den tieferen seelischen Abgründen und inneren Dämonen. Leider führte dies nicht zu einer guten zweiten Hälfte, die mir gefallen hat. Ich war am Ende enttäuscht...verschenktes Potential.
Über soziale Medien (z.B. TikTok-Videos) habe ich im Vorwege schon viel über "Talk to me" gehört und war daher als Horror-Fan sehr neugierig auf den Film. Wie beim Film "Smile" gab es hier richtige Challenges, da "Talk to me" richtig gruselig sein sollte. Leider konnte mich "Talk to me" aber nicht richtig überzeugen.
Das lag hauptsächlich an der Zielgruppe: Man merkt sehr stark, dass der Horrorfilm auf ein jüngeres Publikum zugeschnitten ist. Also Jugendliche, die gerade 16 Jahre alt geworden sind, und nun endlich mal ihrer ersten Horrorfilm sehen dürfen. So war Dreh- und Angelpunkt der Handlung eine Mutprobe unter Jugendlichen, die sich auf Partys mit dem Reich der Toten verbinden. Über eine Séance, bei der man die abgeschnittene und einbalsamierte Hand eines toten Wahrsagers halten und "Talk to me" sagen muss, kann man auf einmal tote Menschen sehen und mit ihnen reden.
Wenn man wirklich noch nie einen Horrorfilm gesehen hat, ist "Talk to me" durchaus gruselig und unterhaltsam. Aber ich konnte mich mit dem Film nicht wirklich anfreunden, da mir zu Beginn die Familienverhältnisse nicht klar waren. Die Schockeffekte saßen, aber da habe ich wirklich schon viel Schlimmeres gesehen.
Vorsicht, dieser Film verschwendet leider nicht nur eure Zeit, nein...er verblödet den Zusehenden aktiv, Minute für Minute... Aber was sind meine Probleme mit diesem Streifen?
1. Dieser Film schafft es, die mit Abstand untalentiertesten Schauspieler dieses Planeten in einen Film zu packen. 2. Für die grandiosen Dialoge wurden wohl Wortschnipsel in ein Affengehege geworfen, die dann wahllos aufgehoben und zusammengefügt wurden. Garniert wird dieses sinnlos zusammengetackerte Etwas von Worten, mit Begriffen, die wohl jemand aufgeschrieben hatte, der sich nicht eingestehen kann, dass er so langsam alt wird. Aber hey für ältere sind die Dialoge somit bestimmt voll hipp und knorke(das sagen doch bestimmt heutzutage die jungen Leute?) 3. Die Charaktere allesamt, handeln völligst realitätsfern...und Warnung Spoiler! Aber hier wird ein junger Kerl von Toten heimgesucht, halb tot geprügelt und ein Auge halb rausgerissen...was passiert kurz danach... alle reden wieder miteinander als wäre nichts gewesen und noch besser...natürlich gehen die Spiele mit der Hand weiter... 4. Was darf in so einem hippen Edelstreifen unserer Neuzeit nicht fehlen? Richtig, etwas Ekelhorror. Warum? Na damit junge Kids ihren Freunden in der Schule berichten können, was sie gestern in ihrem Kinderzimmer gesehen haben, als Papa und Mama geschlafen haben. Wir sehen Menschen die sich Augen ausreißen, oder an anderen ihren Füßen lutschen...weil hey die lutscht einfach an dem Typen seinen Füßen, das ist ja wohl voll krass? Und jetzt kommt mit Abstand das Ekelhafteste...wir sehen eine 10 Sekunden Sequenz, bei der ein Typ nen Zungenkuss mit einem Hund hat. Wollen wir hier über Tierschutz reden? Denn hier wurde wohl nicht mit CGI gearbeitet(leider)...
Naja nach kurzer Recherche fand ich eine entscheidende Sache raus, die alles erklärt...dieser Film stammte wohl aus der Feder zweier YouTuber... Aber hey, für was gibt es den Beruf, Autor oder Regisseur, wenn es auch zwei Dullies aus dem Internet irgendwie bestimmt wuppen können...
Alles in allem...Falls ihr noch jung seid, jedoch die Schule euch langweilt, weil sie euch unterfordert, ihr aber keine Klassenstufen überspringen möchtet. Schaut diesen Film, aber Obacht, ich empfehle maximal einmal, da ihr sonst wohl auf Grundschulniveau zurückfallt.
Ich hab jetzt meinen Fernseher zur Sicherheit in die Tonne getreten und gehe raus in die Nacht, um meine soeben verlorenen Gehirnzellen wieder zu finden...
Die Handlung ist bekannt: Mythos Affenpfote trifft auf Conjuring, trifft auf TikTok. Mit einem krude inszenierten Suizid zum Auftakt, wird uns hier solider Horror geboten. Die Story ist dabei wenig konsequent. Anstatt Spannung aufzubauen, das Mysterium um die Hand beispielsweise näher zu beleuchten, verlassen einfach zwei wichtige Charaktere die Handlung und der Film verliert sich in einem über-emotionalisierten Exkurs über Depressionen. Das zentrale Thema ist Selbstmord und damit wird der übernatürliche Anteil dieser Geschichte beiseite gedrängt, um der kaputten Gefühlslage der Protagonistin Platz zu machen. Der Film handelt eindeutig von einer schwer depressiven Jugend, die im Zeitalter von Social-Media in gefährliche Trends hinein steuert. Fast alle Charaktere sind hier gebrochen und auf irgendeine Weise zerstört. Leider fehlt dem Streifen dabei aber ein emotionaler Anker, da man sich gerade als erwachsener nur schwer mit der „Heldin“ identifizieren kann, die auf ganzer Linie in ihrem Leben scheitert und dabei wenig Sympathie beim Zuschauer aufkommen lässt. Der Film geht mit dem Thema Social Media und Handy-Sucht sehr inkonsequent um, da er diesen Komplex liegen lässt und die angedeutete Gesellschaftskritik nicht einlöst, ja sogar fahrlässig unter den Tisch fallen lässt, um ein äußerst konstruiertes Ende anzubieten. Pseudo-tiefgründig und in seinem Ausgang viel zu billig, bietet der Film darüber hinaus aber einige harte Schockmomente, ist stellenweise super brutal und durchweg gut inszeniert. Die Darsteller sind bis in jede Nebenrolle hinein großartig, auch wenn sie dabei kaum aus ihren klischeehaft angelegten Rollen ausbrechen. Abschließend sei gesagt: der als Party-Horror daherkommende Film ist für einen amüsanten Abend im engen Kreis ab der zweiten Hälfte viel zu depressiv. Schade.