ACTION TOP, REST EHER SCHAF
Sara will mit ihrem Sohn Josh ein neues Leben in den USA beginnen, doch im US-Konsulat von Frankfurt verschwindet Josh plötzlich. Sara wird festgesetzt und sie bekommt gezeigt das sie nie mit ihrem Sohn da war, doch Sara ist sicher sie wollen sie nur verwirren, aus welchen Gründen auch immer. Sie nutzt ihre Nahkampfskills um jeden Stein und Mitarbeiter im Konsulat umzudrehen.
Exterriorial auf Netflix geht ca. 109 Minuten und ist ab 16 Jahren freigegeben. Wir haben hier einen deutschen Action-Thriller mit Jeanne Goursaud in der Hauptrolle, die als ehemaliger Bundeswehr Soldatin ihren Mann steht, aber bei weitem keine Marry Sue ist der alles gelingt.
Die Story ist zugegeben ziemlicher Quatsch, es hätte gereicht wenn man sie nur nach ihrem Sohn suchen liese. Doch es kommt noch Drogenhandel, Verschwörungen und PTSD hinzu und der Film will dabei weit aus cleverer sein als er in Wirklichkeit ist. Mit besserer Geschichte hätte man was glaubhaftes machen können. Das eine Frau alleine auch das gesamte US-Konsulat zusammenschlägt, geschenkt, stört bei Rambo ja auch keinen.
Die Action jedoch kann überzeugen, da man in Long-Takes versucht drauf zuhalten um jeden Schlag oder Tritt zu zeigen. Beim Klettern oder eben auch beim Kampf gelingt ihr dabei nicht alles, was es glaubwürdig macht. Jedoch bezweifle ich das du mit einer eben wieder eingerengten Schulter auf den Gegner einschlagen kannst, ohne Schmerzen.
Das Finale ist leider recht vorhersehbar und wenig spektakulär, zudem wirken alle Plot Punkte zu schnell abgewickelt.
Am Ende bleibt ein Werk das bis auf seine Action wenig bietet, im Grunde vergisst man beim schauen bereits wieder alles. Dies liegt an den Schwachen Figuren und der schwamigen Handlung. Die Schauspieler geben sich zwar Mühe aber man versuchte hier zuviel auf einmal und tatsächlich wäre weniger mehr gewesen.
Von mir bekommt der Film 5/10 Punkten. Ich hab ihn doch nur 5 Minuten alleine gelassen, ist der universal Satz um ein Kind verschwinden zu lassen.