1575 wird der junge Miguel de Cervantes (Julio Peña) gefangen genommen und an den furchterregenden Hassan (Alessandro Borghi), Bajá von Alger, verkauft. Während er auf ein Lösegeld wartet, findet er unerwartete Zuflucht in der Kunst des Geschichtenerzählens und schmiedet einen gewagten Fluchtplan.
3,5
gut
The Captive
Alles, nur kein brav-langweiliges Kostümkino
Von Pavao Vlajcic
Ende der 1990er- und Anfang der 2000er-Jahre schien die ganze Kinowelt einen kurzen Moment lang Alejandro Amenábar zu gehören. Mit dem Snuff-Thriller „Tesis“ landete chilenisch-spanische Regisseur im Jahr 1996 einen ersten Achtungserfolg, der künstlerisch und kommerziell überzeugen konnte. Der Nachfolger „Virtual Nightmare – Open Your Eyes“ (1997) war dann ein weltweites Phänomen: Er lancierte die globale Karriere von Penélope Cruz, Tom Cruise kaufte die Rechte und ließ das Drehbuch als „Vanilla Sky“ von Cameron Crowe neu verfilmen, ebenfalls mit Cruz an Bord. Es folgte „The Others“ (2001) mit Nicole Kidman – der äußerst erfolgreiche Hollywood-Einstieg – und im Anschluss „Das Meer in mir“, für den Amenábar mit dem Auslands-Oscar geehrt wurde. Es ist nicht einfach, einen Regisseur zu finden, dessen Aufstieg ähnlich kometenhaft verlief.Der Kater nach der Party war dann aber umso ernüchter
Die ganze Kritik lesen
Produktionsländer
Spanien,
Italien
Verleiher
-
Produktionsjahr
2025
Filmtyp
Spielfilm
Wissenswertes
-
Budget
-
Sprachen
Spanisch
Produktions-Format
-
Farb-Format
Farbe
Tonformat
-
Seitenverhältnis
-
Visa-Nummer
-