Mit der Liebe kennt sich Lucy (Dakota Johnson) aus – also jedenfalls rein beruflich, denn die New Yorkerin arbeitet als Beraterin für die renommierte Partnervermittlung namens Adore. Sie ist absoluter Profi und dieser Ruf eilt ihr auch voraus. Wer auf der Suche nach der großen Liebe ist, lässt sich von Lucy passende Dates arrangieren – vorausgesetzt, die eigene Brieftasche ist ausreichend gefüllt. Liebe muss man sich offenbar auch leisten können. Bei Adore landen schließlich die Menschen mit den dicksten Portemonnaies. Doch die Kohle, die landet immer noch auf dem Konto der Firma, die Lucy trotz ihrer herausragenden Fähigkeiten mit einem vergleichsweise lächerlichen Gehalt abspeist. Ein zwölf Millionen Dollar teures Luxus-Apartment wie das eines ihrer Kunden, Harry Castillo (Pedro Pascal), ist für Lucy ein in sehr weiter Ferne liegender Wunschtraum. In ihrer Welt muss sich sich eine kleine Wohnung mit zwei anderen Menschen teilen. Teilen muss sie schließlich offenbar auch noch ihr Herz, denn zusammen mit ihrem (eigentlich) Ex-Freund John (Chris Evans) und ihrem Kunden Harry gerät sie unerwartet selbst in ein Liebesdreieck...
„Das grenzt an Liebe“, „Liebe um jeden Preis“, „Liebe zu Besuch“, „Kein Mittel gegen Liebe“, „Plan B für die Liebe“, „Liebe auf den zweiten Blick“: Die Liste eingedeutschter Filmtitel, bei denen es offensichtlich nur darum ging, irgendwie das Wort „Liebe“ unterzubringen, die zugleich aber auch derart generisch sind, dass man sie kaum noch auseinanderhalten kann, ließe sich noch fast endlos fortführen. Aber im Fall von „Was ist Liebe wert – Materialists“ ist die Frage, die dem schlichten US-Titel „Materialists“ hierzulande vorangestellt ist, absolut ernst gemeint: Nach ihrem zweifach oscarnominierten Regiedebüt „Past Lives“ (5 Sterne von FILMSTARTS!) erforscht Celine Song diesmal die ökonomischen Seiten des Datings – und liefert damit so ziemlich genau das Gegenteil der spritzigen romantischen Komödie, die die Trailer suggerieren.Daran hat sich über die Jahrtausende nichts geändertÄhnlich
Anhand des Trailers erwartet man eine reine RomCom, es verwundert aber dass solch ein Film von A24 produziert wird. Letztlich ist dies eine Nichtmischung aus zwei Genres: zu seicht für ein Drama, zu unlustig für eine Komödie. Und eine Geschichte hat es in dem Sinne auch nicht, sondern folgt einfach Dakota Johnsons Figur in verschiedene Bereiche ihres Lebens: wir sehen wie sie ihren Job ausübt, ebenso sehen wir sie zwischen zwei Männern ...
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Rob T.
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3,0
Veröffentlicht am 25. August 2025
Wenn jemand Ahnung von der Liebe hat, dann ist es Lucy (Dakota Johnson). Sie weiß genau, wen man miteinander verkuppeln kann, wo es passt und wo es nicht passt.
Zumindest beruflich weiß sie das. Sie arbeitet für eine Agentur, die sich um Partnervermittlungen kümmert. Klienten werden ihr zugewiesen, und Lucy schaut dann wer passen könnte.
Aber wonach suchen die Leute? Hobbys müssen passen. Das Alter muss passen, Männer um die 50 suchen ...
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das Odeon
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3,0
Veröffentlicht am 9. September 2025
Ich wollte diesen Film nicht mögen. Das hab ich mir fest vorgenommen, ohne auch nur den Trailer gesehen zu haben. Und ich will diesen langweiligen Schrott immernoch nicht mögen. Hab bisher zwei Anläufe gebraucht, um die erste Stunde hinter mich zu bringen. Und das war ziemlich langweilig.
Echt langweilig. Aber schon die erste Szene blieb mir im Hinterkopf. Der Film fängt mit einer erfolglosen Vermittlung an. Da klappt die perfekte Liebe ...
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Frank Ihle
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2,0
Veröffentlicht am 1. September 2025
Im Grunde genommen ist das ein frauenfeindlicher Film.. Frauen können ihr eigenes Geld nicht verdienen und schielen immer danach, durch einen Mann unterstützt zu werden. Dass die Realität im Jahr 2025 ganz anders aussieht, ignoriert dieser Film.
“Was ist Liebe wert - Materialists” hat eine Altersfreigabe ab 0 Jahren bekommen. Der Film ist also ohne Altersbeschränkung freigegeben. Dennoch dürfen Kinder unter 6 Jahren laut FSK den Film nur in Begleitung einer erziehungsberechtigten Person oder eines Vormunds sehen.
Ein Spielberg vor der Kamera
Bei Sawyer Spielberg, der in „Was ist Liebe wert - Materialists“ als „Mason“ zu sehen ist, handelt es sich tatsächlich um den Sohn der Regielegende Steven Spielberg. Der 1992 geborene Sawyer gab sein Schauspieldebüt in einer kleinen unbenannten Rolle im Film seines Vaters „Die Verlegerin“ (2017).
Liebe im Dreieck
Auch in ihrem zweiten Spielfilm „Was ist Liebe wert - Materialist“ porträtiert Regisseurin Celine Song eine Dreiecksbeziehung. Ihr oscar-nominiertes Debüt „Past Lives - In einem anderen Leben“ setzte sich, auch von ihrer eigenen Beziehung zu ihrem Ehemann Justin Kuritzkes inspiriert, ebenfalls mit einem Liebesdreieck auseinander. Interessanterweise schrieb Songs Partner Kuritzkes mit „Challengers - Rivalen“ (2024) ebenfalls ein Drehbuch zu einem
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