Vor 26 Jahren machte sie ihre ersten Schritte auf der Leinwand, heute kennt sie jeder: Habt ihr dieses kleine Mädchen erkannt?
Michael Bendix
Michael Bendix
-Redakteur
Schaut pro Jahr mehrere hundert Filme und bricht niemals einen ab. Liebt das Kino in seiner Gesamtheit: von Action bis Musical, von Horror bis Komödie, vom alten Hollywood bis zum jüngsten "Mission: Impossible"-Blockbuster.

Vor 11 Jahren hatte sie mit der Verfilmung eines Millionen-Bestsellers ihren großen Durchbruch. Doch nur wenige wissen, dass sie schon Ende der 1990er an der Seite ihrer ebenso berühmten Mutter in einem Film auftrat. Hier erfahrt ihr, um wen es geht.

Sony Pictures

Die allerersten Einträge in die Filmografien bekannter Schauspieler*innen geraten leicht in Vergessenheit – hättet ihr zum Beispiel gewusst, in welcher Science-Fiction-Serie der spätere „Titanic“-Megastar Kate Winslet ihr Schauspiel-Debüt gegeben hat? Oder in welchem Film man erstmals einen Blick auf die heutige Hollywood-Legende Jack Nicholson erhaschen konnte?

Ganz ähnlich verhält es sich bei Dakota Johnson, die ihren internationalen Durchbruch bekanntlich im Jahr 2015 als Anastasia „Ana“ Steele in der Bestseller-Verfilmung „Fifty Shades Of Grey“ feierte. Ihre Karriere startete allerdings 16 Jahre früher – mit einer Minirolle in einer heute vergessenen Komödie: „Verrückt in Alabama“.

Verrückt in Alabama
Verrückt in Alabama
1 Std. 52 Min.
Von Antonio Banderas
Mit Cathy Moriarty, Dakota Johnson, Melanie Griffith
User-Wertung
3,1

Bei dem Film handelte es sich um ein echtes Familienprojekt: Auf dem Regiestuhl saß nämlich eine andere Schauspiel-Größe, die zugleich Dakota Johnsons Stiefvater ist – „Die Maske des Zorro“-Darsteller Antonio Banderas.

Die Hauptrolle übernahm 80er-Jahre-Superstar Melanie Griffith („Die Waffen der Frauen“), damals die Ehefrau von Banderas – und die Mutter der damals neunjährigen Dakota. Wie auch ihre Halbschwester Stella Banderas spielte sie eine der Töchter von Hauptfigur Lucille Vinson (Griffith), wobei sich die Screentime der beiden auf wenige Minuten beschränkte.

Dakota Johnson spielte ihre erste "richtige" Kinorolle erst 2010

Während Stella Banderas einen anderen Karrierweg einschlug, kehrte Dakota Johnson bekanntlich zur Schauspielerei zurück – wenn auch erst elf Jahre später. 2010 gab sie ihr Comeback in „The Social Network“. Zwar beschränkte sich ihr Auftritt auf eine Szene, doch die gehörte immerhin zu den Schlüsselmomenten von David Finchers satirischem Biopic. Die heute 36-Jährige verkörperte die Studentin Amelia Ritter, die Napster-Gründer Sean Parker (Justin Timberlake) nach einer gemeinsamen Nacht auf das aufstrebende Portal „The Facebook“ aufmerksam macht.

Es folgten weitere Nebenrollen in so unterschiedlichen Titeln wie „21 Jump Street“ oder „Need For Speed“, bevor sie schließlich an der Seite von Jamie Dornan in „Fifty Shades Of Grey“ gecastet wurde – und der Rest ist Geschichte. In den darauffolgenden Jahren und Jahrzehnten hat sich Johnson vor allem zu einer festen Größe im internationalen Independent-Kino entwickelt, zu ihren Filmen zählen die beiden von Luca Guadagnino inszenierten „A Bigger Splash“ und „Suspiria“ sowie das Netflix-Drama „Frau im Dunkeln“ von „The Bride“-Regisseurin Maggie Gyllenhaal. Zuletzt konnte man sie in der (übrigens ziemlich empfehlenswerten) Komödie „Splitsville“ oder neben Pedro Pascal und Chris Evans in der Dreiecksromanze „Was ist Liebe wert – Materialists“ sehen.

Ihr bislang letzter Blockbuster-Ausflug ging dafür ziemlich in die Hose. Warum Dakota Johnson nie wieder in einem Marvel-Film auftreten will, erfahrt ihr im nachfolgenden Artikel:

"Ich werde so etwas wahrscheinlich nie wieder machen": Dieser Superstar sieht keine Marvel-Zukunft für sich
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