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Choco
19 Kritiken
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3,5
Veröffentlicht am 22. März 2026
Ja, der Film hat schon eine gute Atmosphäre und Kulissen. Das Schloss in Rumänien ist gut gemacht und auch Paris. Die Geschichte rund um Dracula findet schon iregendwie statt.
Aber er hat auch seine Schwächen. spoiler: Die Liebesgeschichte zu Beginn findet zu kurz statt.
- Da dürfte sich der Film ruhig mehr Zeit lassen.
- Die Todesscene von seiner Frau. Warum muss die so unrealistisch auf den Feld mit den Fallen statt finden.
Die kann man doch besser inszinieren, als so einen Blödsinn zu veranstalten.
- Die Steinfiguren sind auch dämllich. Da will man fast lachen, wenn man die sieht. Hat was von Ghostbusters, passt aber überhaupt nicht in den Film rein.
Warum sind die Filmemacher heut zu Tage nicht kreativer.
Diese Punkte die ich aufgezählt habe, stören den Film massiv. Die sind einfach unpassend gemacht und machen viel vom sonst guten Setting wieder kaputt.
Luc Besson macht entweder Filme die mega-gut, oder mega-komisch sind. Dieser ist für mich irgendwo mitten drin, mehr Liebesgeschichte, als Romanerzählung. Muss man nicht gesehen haben, aber wenn dann mit dem Hintergedanken, dass es nicht ums Aussaugen, sondern mehr um die Frau die ganze Zeit geht
Bisher wohl schönster Dracul(a) Film. Warum sich der deutsche Verleih dazu entschlossen hat, ihm den Untertitel "Die Auferstehung" aufzuklatschen, statt es beim originalen " A Love Story" zu belassen, entzieht sich allerdings meinem Verständnis. Denn es IST eine LOVE STORY. Und genau das scheint der Filmstarts Kritiker Pavao Vlajcic nicht verstanden zu haben. Statt dessen konzentriert er sich auf Luc Bessons angebliche Plagiate bei Coppolas Dracula, was gelinde gesagt Humbug ist. Er hatte sich einen Gruselfilm erwartet und kam nicht damit zurecht, dass es ein Liebesfilm ist. Seine Kritik ist, wie es in den Schulen früher oft unter Aufsätzen stand, Thema verfehlt. Besson liefert einige Perlen wie . Draculs Reise durch die Jahrhunderte und die Höfe Europas als Musik-Revue oder die Nonnenpyramide und viele, sehr viele weitere großartige Bilder. Bisher wohl der sehenswerteste Dracula überhaupt. Ganz großes Kino
Anfangs war Ich eher skeptisch da es schon ungefähr 50 Verfilmungen zu dem ganzen gibt. Jedoch wurde ich positiv überrascht. Ein wirklich interessanter Film, der unter den zahlreichen Verfilmungen heraussticht. Vor allem das Ende war sehr gut umgesetzt, was heutzutage meines Erachtens nur wenige Filmemacher hinbekommen. Der Film ist jedoch eigen - was nicht unbedingt jedem gefallen könnte. Inhaltlich weicht die Geschichte von dem Buch und den meisten Verfilmungen ab, jedoch auf eine positive Art und Weise. Dadurch wirkt sie erfrischend und neu, folgt aber dennoch einem Grundfaden, der einem bereits bekannt ist. Der Film wirkt weder überladen noch unnötig in die Länge gezogen.
An den richtigen Stellen werden Szenen bewusst langsamer erzählt, passend dazu, um den Inhalt zu untermalen. Gegen Ende ist das Tempo eher schneller getaktet; auch hier erhält der Zuschauer das passende Gefühl zum Inhalt und was er fühlen soll – eine wirklich gelungene Umsetzung.
Die Ästhetik des Films ist ebenfalls Top. CGI wird nur dort eingesetzt, wo es nötig ist, und genau das ist auch gut so. Die Komposition der Szenen ist stimmig und schön anzuschauen. Alles andere, wie die Kostüme und das Setdesign, wirkt authentisch, detailliert und hochwertig. Die Licht- und Farbstimmung ist stets auf die jeweiligen Szenen abgestimmt und verleiht dem Ganzen einen besonderen Touch.
Inhaltlich gibt es trotzdem jedoch einige Szenen, die besser hätten umgesetzt werden können: An manchen Stellen – jedoch an einer Hand abzählbar – sind wenige Szenen doch ein wenig lang gezogen. Zudem wirkte die Schauspielerin, die Maria spielt, meiner Meinung nach zu „modern“ und Ihr Charakter passt zeitlich nicht ganz in die dargestellte Epoche und den Film. Das ist jedoch auch schon die gesamte Kritik. Ich würde den Film empfehlen der offen für neue Umsetzungen ist und nicht nach einer 1:1 Verfilmung sucht - Interessante Ideen wurden hier eingebracht.
Für mich auf jeden Fall ein Film den ich weiter empfehlen würde. Sehr gute Kostüme und Atmosphäre. Eine schöne Liebesgeschichte zum mit fühlen umd doch sind auch lustige und action reiche Scenen dabei.
Ich kann mich nicht daran erinnern je so bei einem Film geheult zu haben! Die Schauspieler haben wirklich alles gegeben und die Leidenschaft und Verzweiflung so gut rübergebracht das ich jetzt völlig fertig bin. Es fühlt sich an als wenn das eigene Herz bricht. Ich kann die schlechten Rezensionen nicht verstehende …. Wer hier krasse Action gesucht hat findet sie nicht es geht um die Liebe und nicht ums Gemetzel. Also Taschentücher raus und mit heulen
Was für eine Verschwendung wahrhaftiger schauspielerischer Qualität. Caleb Landry hätte das Potenzial gehabt, in einer Verfilmung à la Bram Stoker auf Augenhöhe mit Gary Oldman zu spielen. Was offen gestanden einem Ritterschlag gleicht. Doch leider, leider, leider, leider, – und das zeigt sich selbst in der Performance des zweifachen Oscarpreisträgers Christoph Waltz – ist es bei diesem Drehbuch schlicht unmöglich, irgendetwas zu retten. Und das liegt nicht nur am Script, sondern auch ganz eindeutig an der Regie.
Wer auch immer sich dieses Drehbuch ausgedacht hat, sollte dringend ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. So viel Klamauk, der gleichzeitig verzweifelt versucht, sich selbst ernst zu nehmen, ist kaum zu übertreffen. Der Film weiß zu keiner Sekunde, ob er Komödie, Drama, Romanze oder Horrorstreifen sein will. Im Grunde weiß hier überhaupt niemand, wer, wie, wo, wann und warum etwas tun oder sein soll. Tempowechsel wie im Stakkato auf Crack, Dialoge, die selbst Uwe Boll vermutlich abgelehnt hätte – und das bei einem derart starken Cast, wunderschönem Setting, beeindruckenden Kostümen und einer wirklich gelungenen Musik.
Dieser Film sollte in die Geschichte eingehen unter dem Titel: „How to Fuck Up a Movie – written by …“
Hallo, mir gefällt der Film sehr gut. Besonders der Hauptdarsteller Caleb Landry Jones. Er trägt den Film mit seiner Leistung. Eine bezaubernde Liebesgeschichte. Man möchte Elisabetta sein und Draculas Leiden verstehe ich. Er wird hier nicht nur böse gezeigt. Heutzutage ist doch alles viel zu unromantisch. Nicht gefallen hat mir Christoph Waltz als Vampirjäger. Da gab's schon bessere. Wie in Van Helsing der Film. Das Ende ist nicht so meins. Trotzdem liebe ich den Film. Ich kenne Caleb Landry Jones schon aus Dogman. Daran kann man sehen wie Wandlungsfähig er ist.
Vor 400 Jahren starb Draculas geliebte Prinzessin Elisabetha, von Gott persönlich verflucht wandelt er seither über die Erde, immer in der Hoffnung das die reine Seele von ihr Wiedergeboren wird. Heute, 1880, ist es endlich soweit und er findet sie. Die Liebe kann endlich neu erblühen, doch ein Pfarrer, ein Arzt und ein Verlobter haben etwas dagegen.
Dracula – Die Auferstehung läuft rund 130 Minuten, ist ab 16 Jahren freigegeben und will den Klassiker als düstere Liebesgeschichte neu erzählen. Klingt gut, wäre da nicht die Umsetzung. Caleb Landry Jones als Dracula ist wirklich klasse. Seine Präsenz und Aura trägt den Film allein. Wenn er von Liebe und Sehnsucht spricht, glaubt man ihm. Leider steht er in einem Film, der aussieht, als hätte jemand „Herr der Ringe“, „Das Parfum“ und „Twilight“ zusammengekippt und vergessen, umzurühren. Draculas Helm hat keine Sehschlitze (wo durch schaut der Mann?), seine Fantasy Rüstung wirkt wie Secondhand von Dark Souls. Man muss ihn vom Snu Snu wegziehen, weil Feinde angreifen, was ein Herrcher. Durch seine "Verführungs Technik" lässt er Menschen Musicalnummern aufführen und Frauen sabbern ihn mit offener Kuchenluke an, nicht wegen Charisma sondern wegen Plot Device. Die Story? Mehr Löcher als Schweizer Käse, geräumte Straßen in der Walachei 1880, Jonathan Hawker schafft es schwer verletzt und dennoch gleichzeitig mit Dracula in Paris an zu kommen. Wie? Frag Gott. Wer Bram Stokers Vorlage nicht kennt, versteht nichts und wer sie kennt, versteht noch weniger. Christoph Waltz wirkt wie im falschen Film, der Arzt ist quasi der Zuschauer der die Exposition ertragen muss, die trotzdem keinen Sinn ergibt und das Finale hat mit der Vorlage ungefähr so viel zu tun wie „Fast & Furious“ mit Physik. Unterm Strich bleibt ein Werk, das optisch was hermacht und einen tollen Hauptdarsteller bietet, aber ansonsten so schnell zerfällt wie ein Vampir bei Sonnenaufgang.
4/10 Punkten. Hier gibt es mehr Magie als in Harry Potter