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    Haus der 1000 Leichen
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    2,5
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    16 User-Kritiken

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    Telefonmann
    Telefonmann

    User folgen 56 Follower Lies die 231 Kritiken

    3,5
    Veröffentlicht am 3. August 2010
    Ja, heute einen Tag vor Halloween bin ich dann mal zu einem Film gekommen, der eigentlich Pflicht ist zu dieser Zeit. Die Rede ist von Rob Zombies "Haus der 1000 Leichen". Ein wirklich tollen Film hat Herr Zombie hier abgeliefert und dafür, dass es sich um eine Low-Budget Produktion und um sein Regiedebüt handelt, hat er echt einen gelungenen Film gemacht.
    Bevor ich zu all den positiven Aspekten komme, will ich die negativen kurz behandeln. Die Story ist ziemlich lau und erinnert auch sehr an das "Texas Chainsaw Massacre". Viele der Charaktere, gerade die der Teenies, kommen belanglos daher und dienen wirklich nur als Kanonenfutter. So richtig Mitleid kann man nicht mit ihnen haben, weil sie dem Zuschauer einfach nicht nah genug gebracht werden. Auch der Rest der Charaktere ist ziemlich oberflächlich. Also tiefgründiges wird nicht geboten, macht aber nichts, und damit gehe ich dann auch schon zu den positiven Seiten über.
    Wie schon erwähnt, ist die Story sehr an "The Texas Chainsaw Massacre" angelehnt, macht aber aus dem Stoff etwas Anderes, und so haben wir es nicht mit einem stumpfen Plagiat zu tun. Rob Zombie, welchen ich als Künstler wirklich schätze, hat hier einen waschechten Terrorfilm gedreht, wie es ihn damals in den 70er, 80er Jahren zu Hauf gab, aber so wie hier hat man das ganze noch nie gesehen.
    Allein die Anfangssequenz macht Laune und zeigt die Richtung des Films an. Es geht hart, dreckig und fies zur Sache. Schimpfwörter kommen in zig Varianten vor und insgesamt geht es wirklich rau zu Gange. Dabei muss ich sagen, dass der Blutgehalt gar nicht so hoch ist. Aber die "FSK: ab 18" ist trotzdem berechtigt, denn die Qualen, welche die Opfern unterliegen, sind wirklich sehr menschenverachtend und hart. Die Effekte sind dabei immer gut.
    Wovon "Haus der 1000 Leichen" aber wirklich lebt sind vier Dinge: Atmosphäre, Inszenierung, Score und Darsteller. Die Atmosphäre ist wirklich einmalig. Der Film ist wirklich düster und von normalen Humor völlig verschont. Den einzigen Humor, den es zu verzeichnen gibt, ist wirklich triefend schwarz. Die Inszenierung ist absolut genial. Man merkt Rob Zombies Erfahrungen aus seinen Musikvideos hier schon sehr, denn in vielen dieser ist es ähnlich. Es gibt viele, hektische Schnitte und insgesamt wirkt der Film sehr experimentell. Das passt hier wirklich sehr gut und hat mir äußerst gefallen.
    Die Darsteller sind allesamt sehr überzeugend. Sid Haig darf den Clown spielen und tut dies bravourös. Er verkörpert seine Figur echt genial und hat auch einige Lacher auf seiner Seite. Bill Moseley hat hier noch nicht so einen großen Auftritt wie im zweiten Teil, spielt aber trotzdem sehr überzeugend. Sheri Moon Zombie ist ebenfalls toll und sehr sexy anzusehen, außerdem spielt sie richtig schön den Psycho. Karen Black hat mich ebenfalls überzeugt. Die Teenager-Darsteller spielen solide, können aus ihren "Kanonenfutter-Rollen" aber nicht so viel herausholen.
    Der Score ist einfach hervorragend, kein Wunder, denn Rob Zombie selbst war für diesen verantwortlich. Gerade der Titeltrack "House of the 1000 Corpses" hat es in sich. Aber auch die restliche musikalische Unterlegung des Films ist toll, passend und sehr zur Atmosphäre beitragend. Bei ca. 80 Minuten Laufzeit liegt der Unterhaltungsfaktor meistens recht weit oben, langweilig wird es eigentlich nicht. Allerdings kann man auch nicht sagen, dass es wirklich spannend oder gruselig wird, dafür kommt der Film einfach zu unreal daher.
    Fazit: Ohne Makel ist Rob Zombies Regiedebüt ganz sicher nicht. Die Geschichte ist nichts neues, die Figuren sind überwiegend belanglos und ganz wenige Längen hat der Film auch zu verzeichnen, dennoch hat man es hier mit einem sehr atmosphärischen und wahnsinnig gut inszenierten Terrorfilm zu tun, der wirklich nichts für Zartbesaitete ist. Dazu gesellt sich noch ein herausragender Score und fertig ist ein echt guter Horrorfilm, den man als Horrorfan zumindest mal gesehen haben sollte.
    BrodiesFilmkritiken
    BrodiesFilmkritiken

    User folgen 5.675 Follower Lies die 4 Kritiken

    1,5
    Veröffentlicht am 2. Januar 2018
    Das ist gemein: in den ersten 20 Minuten entsteht glatt der Eindruck daß man hier einen richtigen Film geboten bekommt – ok, das Konzept der ahnungslosen unschuldigen Kiddies die in die (Horror) Bredouille geraten könnte nicht älter sein, aber zumindest stimmt der Ansatz einigermaßen (wenngleich dass die Eröffnungssequenz in der der Tankstellenbesitzer zwei Räuber massakriert nicht erklärt) – aber ab dem Moment wo die vier am Höllenhaus antreten dache man sich wohl „Wozu ein Drehbuch?“ und beginnt mit einer derartig hirnfreien Huch und Buhh! Orgie die frei von jedem Sinn, Spaß oder Niveau ist – ebenso wenig von einer sinnigen Geschichte. Machen wirs kurz: dieser Film ist wirklich purer Horror weil es eine echte Qual darstellt !Fazit: Beginnt wie ein Film, wird dann zu einem bunten Bilderrausch der ohne Sinn und Verstand Gewalt aneinander reiht
    PostalDude
    PostalDude

    User folgen 385 Follower Lies die 741 Kritiken

    3,5
    Veröffentlicht am 9. Mai 2018
    Was der Herr Zombie da auf die Beine gestellt hat, ist einfach nur grandios inszeniert!
    Fängt als halbwegs harmloser Roadmovie an, aber dann... HORROR pur! :D Aber so offensichtlich übertrieben dargestellt, das man es nicht immer ernst nimmt ;

    Die Einflüsse sind offensichtlich, (Texas Chainsaw Massacre u.ä.) eine Story eh nur bis zur Ankunft bei Familie Firefly vorhanden + schlechte bis "OKe" Schauspieler, ein guter (von Rob Zombie selbst gemachter) Soundtrack, gut gemachte Goreszenen, fertig ist Rob Zombie´s Regiedebüt!
    Kino:
    Anonymer User
    2,0
    Veröffentlicht am 12. März 2010
    "Haus der 1000 Leichen" ist leider ein insgesamt recht lauer Horror-Streifen geworden, der vor allem gegen Ende hin enttäuscht. Die Story selbst ist die übliche 08/15 Horror-Geschichte, die als Grundlage funktionieren muss. Rob Zombie baut in sein Filmdebut allerlei abgefahrene Charaktere ein, die durchaus ihren Reiz und Kultpotential haben. Dabei wird in den 80 Minuten Laufzeit heftigst gemetzelt und der Zuschauer bekommt einiges an Blutvergießen geboten, also nichts für Zartbesaitete. Gegen Ende jedoch gehen Zombie die Ideen aus und er verfällt in der letzten Viertelstunde etwas ins Lächerliche, so dass der Zuschauer das Interesse daran zu verlieren droht. Schauspielerisch wird von den Darstellern, wie in Horrorfilmen üblich, nicht viel abverlangt, einzig die Gestalt des Captain Spaulding dürfte dem Zuschauer im Gedächtnis bleiben.

    Alles in allem ist "Haus der 1000 Leichen" nicht gerade originelles Horror-Kino geworden, einzig die Folter- und Splatterszenen sind recht amüsant anzuschauen. Das Potential wäre durchaus vorhanden gewesen, doch Zombie macht daraus einfach zu wenig. Nur für Hardcore-Splatterfans zu empfehlen!
    travisbickle
    travisbickle

    User folgen 2 Follower Lies die 23 Kritiken

    1,5
    Veröffentlicht am 12. März 2010
    Bei aller Liebe zu Rob Zombies Filmen: Die Frage, wer sich in Zukunft noch so alles auf dem Regiestuhl austoben darf, drängte sich mir nach dem Ansehen doch deutlich auf.



    Ein durchgeknallter Tankstellenbesitzer mit Clownsgesicht, ein perverser Teufelsanbeter mit langen Haaren, Trashikone Karen Black als sadistische Höllenmutter... Das alles ist mir ehrlich gesagt ein bisschen zu konfus,um mich wirklich fesseln zu können, zumal die Geschichte ja nicht neu ist- wenn auch in der Brutalität beinahe unerreicht.



    Wenn schon Blut und Gore, dann bitte mit Stil, aber das hier wirkt wie eine Symbiose aus einem Marilyn Manson- Konzert und einer Party für Notgeile. Sorry, aber die Klasse seines Nachfolgerwerks "The Devil`s Rejects" erreicht Zombie mit diesem krankhaften Gewaltrausch nicht...



    PS: Der Soundtrack ist wirklich sehr gut, aber das macht noch lange keinen guten Film aus, übrigens ist der Soundtrack von "The Devil`s Rejects" auch hervorragend...
    AmabaX
    AmabaX

    User folgen 117 Follower Lies die 328 Kritiken

    3,0
    Veröffentlicht am 12. März 2010
    Also der Erste Zombie Film ist meiner Meinung nach nicht schlecht aber er ist mir stellenweise echt zu abgedreht. Die ganze Familie hat mich doch ziemlich geschafft. Naja dafür ist der zweite Teil jedoch wesentlich besser.
    NinaX
    NinaX

    User folgen 5 Follower Lies die 43 Kritiken

    3,5
    Veröffentlicht am 29. Dezember 2010
    "Haus der 1000 Leichen" ist die konsequente Fortführung des postmodernen Horrorstreifens, der einige Jahre zuvor in den ausklingenden 1990er Jahren mit "Scream" wie eine Bombe einschlug und in den folgenden Jahren Filmemacher ermunterte den Slasher & Splatter-Klassikern der 1970er und 1980er ein Facelift zu verpassen. Rob Zombie feierte mit diesem recht experimentellen Streifen sein Regiedebüt und spaltete die Kritiker. "Haus der 1000 Leichen" könnte
    man verkürzt als einen Mix aus "Natural Born Killers", "Texas Chainsaw Massacre" und einer Reminiszenz an den Manson-Clan beschreiben. Das Szenario ist bekannt: 1977 fahren vier junge Leute - zwei Typen und zwei Mädels - quer durch die USA, um ein Buch über ungewöhnliche Straßenattraktionen zu schreiben. Dabei stoßen sie auf Captain Spauldings "Haus der Monstrositäten". Der etwas ungepflegte und schaurige Clown lädt sie auf eine Führung durch
    seine Freakshow ein. Dabei ist die Rede vom Serienkiller Dr. Satan, einem verrückten Arzt der einst in der Nähe gehängt wurde. Natürlich wollen die jungen Leute dort hin und kriegen vom etwas widerwilligen Captain Spaulding eine Wegbeschreibung. Auf der Fahrt treffen sie jedoch auf die attraktive und ein wenig merkwürdige Anhalterin
    Baby Firefly, die nach Hause gefahren werden will. Auf dem Weg dorthin zerschießt jemand ihre Reifen und die vier machen sich zunächt auf zum Hause Firefly und warten dort darauf, dass Babys Halbbruder Rufus das Auto abschleppt. Dort angekommen machen sie Bekanntschaft mit dem Rest der Familie. Zunächst scheint die Situation nicht allzu bedrohlich zu sein. Nach dem Abendessen und einer Show, die die Fireflys extra zu Halloween veranstalten
    , kommt es jedoch zum Streit. Die vier werden aufgefordert zu gehen, kommen jedoch nicht weit, da sie vom Charles-Manson-Lookalike Otis und dem Riesen Tiny abgefangen, ins Haus verschleppt und anschließend von Otis und Baby gefoltert werden. Darauf machen sich zwei Cops in Begleitung eines Vaters der Opfer (ein Ex-Cop) auf die Suche nach den Vermissten. Rob Zombie hat mit "Haus der 1000 Leichen" einen echten zeitgenössischen Horrorklassiker geschaffen, der sich einen Dreck um eine stringente Story und klassische Erzählweisen schert. Der Film lehnt sich
    mit seinen wilden Schnitten, einem schaurigen Soundtrack und Bildverfremdungen deutlich an "Natural Born Killers" an. Zombie interessiert sich nicht für die Opfer, sondern die Täter. Die vier jungen Teenies sind hier wirklich nur Nebendarsteller, doch das stört nicht weiter, denn die Familie Firefly, angeführt durch das Manson-Double Otis und die durchgeknallte Schönheit Baby, sowie Captain Spaulding sind die wahre Hauptattraktion des Films. "Haus der 1000 Leichen" sollte man nicht als einfachen Slasher-Streifen sehen, sondern als eine wilde, überzogene und ironische Verbeugung vor dem Genre. Beispielhaft sei nur das komplett verstörende und gleichsam unbefriedigende Ende erwähnt. Rob Zombie spielt mit den Sehgewohnheiten der Horrorfreunde und bricht mit den klassischen Erwartungen. "Haus der 1000 Leichen" ist weder übermäßig blutig, noch sonderlich gruselig, aber dafür bietet es abseits jeglicher Klischees etwas wirklich Neues für Freunde des Horrorfilms.
    Kino:
    Anonymer User
    2,5
    Veröffentlicht am 28. November 2020
    Haus der 1000 Leichen: Horrorhomage oder kranker Scheiß? Die Meinungen zu Rob Zombies Werk gehen ja nach wie vor weit auseinander. Fakt ist: Die Story von vier gestrandeten Teens ist nur Mittel zum Zweck. Das Geschmacksgrenzwertigste an Zombies Film ist seine zynisch sadistische Grundhaltung. Kein Wunder warum der Film so lange keinen Verleiher fand, denn Massentauglich ist er nicht die Spur. Alles ist so bizarr, so überdreht, so dick aufgetragen, dass es schwer fällt, das Ganze überhaupt als Horrorfilm einzustufen. Zu sehr wird das Gezeigte mit allerlei Stilmitteln wie Schwarzweißbildern, Negativaufnahmen und Splitscreens verfremdet. Ob das nun dem Horror dienlich oder schädlich ist, liegt letztendlich im Auge des Betrachters
    Neverman
    Neverman

    User folgen 1 Follower Lies die 13 Kritiken

    5,0
    Veröffentlicht am 12. März 2010
    Haus der 1000 Leichen war mein allererster Horrorfilm. Aber so sehr er mich auch schockiert hat, so sehr hat er mich auch fasziniert. Von daher verstehe ich die schlechten Kritiken nicht ganz. Dieser Film ist ganz einfach eine total abgedrehte kranke Scheiße, aber das macht diesen Film auch irgendwie besonders. Nicht unbedingt trashig, dafür sind die Effekte, Schauspieler (Sid Haig hat durch diese Rolle Kultstatus erreicht!) und sogar die Story zu gut, aber auf jeden Fall seltsam. Wer mit dieser finsteren, schon fast gewaltverherrlichenden Art leben kann, der bekommt etwas ganz besonderes geboten, was in The devils rejects ähnlich revolutionär, aber doch anders fortgesetzt wird.



    Klasse, Rob!!
    Kino:
    Anonymer User
    3,0
    Veröffentlicht am 14. Mai 2010
    Also, gekauft habe ich den Film eigentlich nur weil das Cover lustig aussah und er wirklich günstig war, erwartet habe ich jedoch nichts.

    Ich bin jedoch durchaus positiv überrascht worden. Der Film war so freakig, ich denke das trifft es ganz gut, dass es über viele Unebenheiten hinweggetrösten hat. Alleine schon der Museumsbesitzer am Anfang war auf seine eigene Weise beeindrucked. Diese Figur hinterlässt einen bleibenden Eindruck, sodass man sich lange dran erinnert.
    Die Geschichte selber war natürlich 0815, also braucht man nicht wirklich viel erwarten. Vier Jugendliche verirren sich absichtlich mit ihrem Auto zu ein par bekloppten und müssen sich ihrer gerechten Strafe fügen, die Freak-Familie deckt natürlich auch jedes Klischee ab, vom degenrierten Krüppel bis zur liebenden psycho Mutter ist alles dabei. Was ebenfalls sehr Stimmig war, waren die Farbfiltern und diversen Einblendungen, welche eine bedrückende Atmosphäre geschaffen haben.

    Was mich persönlich jedoch wirklich gestört hat, waren diese riesen großen "Logiklücken". Ich weiss, dass man von einem Horrorfilm in sachen Logik nicht viel erwarten darf, aber das hat alles getoppt. Am Ende haben sich die echt freakigen aber nebenbei auch total beknackten Szenen einfach zu sehr gekläppert.
    Ich mein Zombies und ein Doktor Satan der aussieht wie die Borg...
    Dann noch der Kerl mit der Axt, der sah aus wie der Kerl von My bloody Valentine. Nicht zu vergessen die 1000(oh ja ich habe bewusst 1000 geschrieben) Skelette die dann da noch rumhingen.
    Das war dann irgendwo doch was zu viel.

    Dennoch ist der Film durchaus empfehlenswert, wenn man vorher seinen Kopf ausschaltet wird man eine Angenehme Zeit mit dem Film verbringen.
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