Vergiss mein nicht
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peter01
peter01

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2,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
natürlich, comedy ist dies hier keine - und das ist auch schon das problem bei diesem film.

wie ein paar jahre später hat es carrey bei "number 23" im thriller-genre probiert - vergebens. und das selbe schicksal findet sich hier bei vergiss mein nicht wieder. langweiliger film, der einzig guter part ist dann, wenn joel zum kind wird - hier kann carrey seine künste als komiker ausspielen, das wars dann aber auch schon. leider, nach diesen vielen rezensionen hätte ich mir doch mehr erhofft..
Koyaanisqatsi
Koyaanisqatsi

11 Follower 56 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
ein film, der so schön wie das leben ist. die kreativen settings voller eigenleben erinnern an "science of sleep" (vom selben regisseur michel gondry), die verwirrung aus erinnerung, erlebnis und täuschung an "the jacket" und "the butterfly effect". und die geschichte, dass man eine gezielte erinnerung durch die wunder der medizin löscht, ist auch jahrzehnte alt. trotzdem ist "vergiss mein nicht" ein einzigartiger film, der auf dramatische weise zeigt, wie sich joel (jim carrey) während eines geplanten eingriffs in seine scheinbar schmerzlichen erinnerungen an seine freundin (kate winslet) bewusst wird, wie wertvoll diese doch sind und diese bewahren möchte. eine auswegloser kampf des unterbewusstseins beginnt ...



das ende wartet mit zwei überraschenden wendungen auf. einerseits sind sie verstörend, andererseits zeigen sie aber auch, dass es immer die möglichkeit eines neuanfangs gibt. und hier fängt der richtig interessante punkt an; man kann sich nämlich fragen, wie diese wendungen zustande kamen und was das für das menschliche verhalten bedeutet. die schauspielerischen leistungen von jim carrey (der nicht nur den schrägen ace ventura, sondern alles spielen kann) und kate winslet sind klasse; sie machen den film authentisch. die nebendarsteller wissen auch zu überzeugen. einziger kritikpunkt sind einige wiederholungen im mittelteil, die man hätte straffen können. außerdem war nicht wirklich die zeitspanne der beziehung deutlich geworden, es kam also etwas schnell und unmotiviert zu joels eingriff. andererseits wird das im laufe des filmes ja nachgeholt.



mehr als nur eine romanze, wie der deutsche im gegensatz zum originaltitel andeutet, sondern ein tiefbewegender und tiefgehender film!
Dmitrij Panov
Dmitrij Panov

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4,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Der Mensch definiert sich unter anderem durch seine Erinnerungen. Durch das Wissen und die Empfindungen seiner Vergangenheit, durch Erlebnisse, die seine Persönlichkeit geprägt haben. Durch die Gedanken an gute Zeiten und nicht so gute Zeiten. Was vergessen ist, ist wertlos und deshalb fürchtet man sich davor, vergessen zu werden. Einen Menschen, den man einst geliebt hat, komplett aus dem Gedächtnis zu streichen, ist somit wohl die schlimmste Tat, die man einem solchen Menschen antun kann. Und genau das passiert hier, einfach so, wahrscheinlich sogar, wenn man den Charakterer von Clementine (Kate Winslet) bedenkt, aus einer Laune heraus. Schwere Zeiten für Joel (Jim Carrey), ein ganz übler Schicksalsschlag. Aber gut, wenn sie mir so etwas antut, denkt sich der gute alte Joel, dann werde ich auch mit derselben tat darauf antworten. Alles knallhart durchziehen und nie mehr wieder daran denken. Pech nur, wenn man es sich mitten im Löschprozess anders überlegt und eigentlich keine Möglichkeit dazu hat, diesen abzubrechen...



Auch wenn der etwas blöde deutsche Titel es anders vermuten lässt: Hier hat man es nicht mit einer typischen schmalzigen Liebeskomödie zu tun. Vielmehr mit einem durchgedrehten Arthouse-Hirn- und Seelentrip, verwirrend berauschend, skurill, aber auch herzerwärmend und wirklich sehr schön. Die leicht versetzte Erzählweise sorgt für einen wirklich grandiosen Aha-Effekt und beschert einem genau die Hoffung, die man benötigt, um nicht an Liebesgewirren und -kummer zu verzweifeln. Joels Kampf in seinen eigenen Erinnerungen gegen die Vernichtung eben dieser ist nicht nur eine visuelle Achterbahnfahrt, die mit teils theatralischer Beleuchtung eine unglaubliche, traumartige Atmosphäre erschafft, es ist ein Trip durch die Gedanken, de Wünsche, die Vorstellungen eines Menschen, eine unmögliche Flucht vor etwas Unvermeidbaren, etwas unglaublich Surreals inmitten von etwas sehr Irrealem. Der Film vermischt stilistisch gekonnt wackelige Arthouse-Dramen-Einstellungen mit vor Fantasie übersprudelndem surrealem Stil, mixt storytechnisch eine simple Liebesgeschichte mit Sci-Fi-Elementen und wirkt dabei stets wie aus einem Guss. Die Charaktere wachsen einem sehr schnell ans Herz und werden auch toll gespielt, einige Wendungen sind sowohl verstörend als auch faszinierend und das Ende passt auch perfekt.



Der Film ist eine echte Ode an die Liebe, eine zuweilen etwas melancholische Studie darüber, ob man irgendwann zerbrochene Beziehungen wirklich vergessen möchte, auch wenn man das gerne mal in seinen Gedanken behauptet. Eigentlich wird hier den Figuren genau die Möglichkeit gegeben, die sich so viele Menschen wünschen, sich aber über deren tatsächlichen Folgen nicht im Klaren sind. Menschen wollen oft vergessen, vergessen dabei aber, dass selbst die vermeintlich chlimmsten Erinnerungen immer ein Stückchen von etwas Schönem tragen, von etwas, was man eigentlich niemals vergessen möchte. So auch Joel, der bei all seiner Verachutng für Clementine dennoch merkt, wie viel an Positiven er doch mit ihr verbindet, wie viele schöne Momente es in ihrer Beziehung gegeben hat. Eine wunderbare Aussage, so voll von Versöhnung und Hoffnung, wie man sie so nicht oft in einem Film findet. Ein Gefühl des Glückes, wenn der Film zu Ende ist, ein Gefühl der Sehnsucht, der Freude, der Hoffnung.



So haben echte Liebesfilme auszusehen.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Dieser Film fesselt den Zuschauer von der 1. bis letzten sekunde. Die Geschichte wird von Jim Carrey absolut phänomenal rübergebracht und ist einfach unglaublich gut durchdacht. Wahre Liebe zeigt das die Erinnerungen nie vergessen werden können und vllt. auch nicht vergessen werden sollen weil man seine Gefühle zu einer Person nur verdrängen kann..



Ich kann den Film nur jeder Person ans Herz legen da er einem die Augen öffnet.
Spike Spiegel
Spike Spiegel

17 Follower 76 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 26. März 2014
Ich mag Liebesfilme nicht, weil 98% von ihnen belanglos sind. Was kümmert es mich, ob zwei Meschen zusammen kommen oder nicht? Sie sind vorhersehbar und beschäftigen sich meistens mit den Problemen von Leuten, denen es ansonsten viel zu gut geht. Eternal Sunshine Of The Spotless Mind (esotsm) ist anders, und deswegen der perfekte Film für Leute, die ,wie ich, nichts mit romantischen Komödien anfangen können.____________________ Hier geht es nicht darum, ob zwei Charaktere zusammenkommen oder sich trennen. Hier wird beobachtet, welchen Einfluss die Liebesbeziehung auf zwei Charaktere hat; und noch wichtiger: welchen Einfluss die beiden aufeinander haben. Die Regie und die schauspielerische Leistung in "esotsm" sind meisterhaft. Obwohl Schlüsselszenen aus der Beziehung in keiner chronologischen Reihenfolge gezeigt werden, weiß man als Zuschauer, dank der Stimmung in der jeweiligen Szene, sofort, in welchem Stadium sich die Beziehung zu diesem Zeitpunkt befindet. Der Science-Fiction- Einschlag der Story wird nicht jedem zusagen, aber er verleiht dem Film Originalität und Kurzweil. die Tatsache, dass die Charaktere in ihren eigenen Erinnerungen herumrennen (nichts Ungewöhnliches in einer Charlie Kaufman- Geschichte) beschert dem Film einige optisch sehr beeindruckende Szenen, die alptraumhaft herausstechen. Darüber hinaus liefert die Story um Gedächtnisauslöschung interessante Denkanstöße. Wenn man sich gegenseitig vergessen würde, wäre es da möglich, sich noch einmal ineinander zu verlieben? Die Nebencharaktere Tom Wilkinson und Kirsten Dunst sind nicht nur Plot- Devices, sondern haben ihre eigenen relevanten Geschichten im Film. _____________________"esotsm" ist definitiv der beste Film, um dem Thema "Liebe" auf den Grund zu gehen, und das, ohne allzu philosophisch zu werden. Viele Leute werden den Film wegen Jim Carrey anschauen, aber so (gut) wie hier hat man ihn noch nie gesehen. Wer nichts mit Arthouse oder Charlie Kaufman (-->Being John Malkovich, Adaption...) anfangen kann, sollte lieber zum ähnlich guten "Truman Show" greifen.
Jerrybalotelli
Jerrybalotelli

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1,5
Veröffentlicht am 17. Dezember 2012
"Vergiss mein nicht" ist ein film mit einer anspruchsvollen story,die dann leider sehr langweilig erzählt wird! ich finde die story wirklich gut,aber die dramaturgie,die in diesen film gezeigt wird wirkt auf mich stellenweise nicht ernst leider....schuld daran ist auch wenn das hart klingt Jim Carrey,weil ich bei ihm immer an komödien denken muss! er ist ein guter schauspieler,aber die falsche besetzung in diesem film!
Sebastian Schlicht7
Sebastian Schlicht7

11 Follower 357 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 11. August 2025
„Blessed are the forgetful, for they get the better even of their blunders.“

Gleich vorweg: Ich werde zwar nichts Wichtiges spoilern, muss jedoch auf die Handlung eingehen. In meinen Augen ist selbst die es wert nicht verraten zu werden. Wen das allerdings nicht stört, kann beruhigt weiterlesen. Trotzdem empfehle ich den Film ohne Trailer oder Zusammenfassung zu sehen.

Selten will ich einen Film unbedingt sehen aufgrund des Drehbuchschreibers. Aber Charlie Kaufman hat das bei mir geschafft. Für mich ist er einer der innovativsten Leute in der Filmbranche. Seine Werke sind seit 1999 allesamt faszinierend, facettenreich und vor allem zeitlos. Zuerst arbeitete er mit Spike Jonze („Being John Malkovich“ & „Adaptation“), George Clooney („Geständnisse“) und schließlich mit Michel Gondry. 2004 entstand in dieser Zusammenarbeit der einzigartige Film „Vergiss mein nicht!“ (im Original „Eternal Sunshine of the Spotless Mind“) mit Jim Carrey und Kate Winslet. Hier begann der Durchbruch für Kaufman, denn er gewann hierfür (absolut verdient) den Oscar fürs beste Drehbuch. Winslet war zudem noch für die Trophäe der besten Hauptdarstellerin nominiert. Auch wenn die Oscars mittlerweile längst nicht mehr den Stellenwert haben, den sie einst repräsentierten, so ist es doch fast schon lachhaft, dass „Vergiss mein nicht!“ nur diese zwei Nominierungen erhielt. Gondrys Film war seiner Zeit deutlich voraus und wäre heutzutage ganz anders aufgenommen worden, wie auch Paul Thomas Andersons „Punch Drunk Love“ von 2002. Fun Fact: Komponist Jon Brion war an beiden Filmen beteiligt, „Vergiss mein nicht!“ und „Punch Drunk Love“. Doch nun zum Meisterwerk von Michel Gondry und Charlie Kaufman.

Joe Barish ist introvertiert, schüchtern und findet sich selbst uninteressant. Doch als er auf die farbenfrohe und energiegeladene Clementine trifft, verändert sich sein Leben. Leider zerbricht die Beziehung und Joel erfährt, dass Clem ihn aus ihrer Erinnerung gelöscht hat mittels eines neuen Verfahrens. Joel beschließt dasselbe zu tun und wendet sich an Dr. Mierzwiak. Der erklärt ihm die Prozedur und wir erleben nun langsam mit, wie Clementine aus Joels Gedächtnis gelöscht wird…

Glücklicherweise wusste ich nichts über den Film, aber das ist mittlerweile für mich Normalität geworden. Keine Trailer, es sei denn es ist ein großer Hollywood-Blockbuster.
Wie beschriebt man einen Film wie „Vergiss mein nicht!“? Wie beschreibt man generell einen Kaufman-Film bzw. ein Kaufman-Script? Es ist sehr schwer. Man könnte ganze Filmanalysen schreiben, woran man schonmal erkennt, dass seine Werke unfassbar facettenreich und ausgeklügelt sind. „Vergiss mein nicht!“ nimmt hier einen besonderen Platz ein. Waren Kaufmans Werke vorher meist auf einer humorvollen, absurden Ebene eingeordnet, so geht er hier eine deutlich emotionalere Schiene. Nicht, dass das besser oder schlechter wäre, aber es machte das Drehbuch denk ich zugänglicher für viele Zuschaue. Klischeehafterweise muss auch ich sagen, dass „Vergiss mein nicht!“ mich tief berührt hat.

Regisseur Gondry inszeniert Kaufmans intelligentes und spektakuläres Script mit viel Intimität, was sich besonders durch die tolle Kamera von Ellen Kuras und den Schnitt von Valdís Óskarsdóttir zeigt. Gerade wenn es deutlich absurder zugeht, erhält der Film seine einzigartige Note. Und Kaufman schafft es trotz vieler klarer Parallelen zu seinen anderen Werken, jede Arbeit frisch und neu wirken zu lassen. Er hat zwar seinen Stil, aber der ist extrem variabel. Natürlich funktioniert der Film super, wenn man nichts über die Ereignisse weiß, da es hier und da einige starke Wendungen gibt. Aber Kaufman hat die seltene Gabe einen Film auch trotz dieser Überraschungen sehenswert zu machen, weswegen man „Vergiss mein nicht!“ mehrmals ansehen sollte. Kleine und große Details im Hintergrund werden beim zweiten und dritten Mal Schauen mehr Aufschluss über die Figuren und ihre Handlungen bieten, was aber nicht heißt, dass man der Geschichte beim ersten Mal nicht folgen kann.

Kommen wir zum Cast, denn der macht den Film erst so richtig charmant! Jim Carrey ist ja durch seine humoristisch, durchgeknallten Rollen aufgefallen und berühmt geworden („Ace Ventura“, „Dumm & Dümmer“ oder „Die Maske“), aber wenn sein dramatisches Repertoire auspackt, ist er in meinen Augen einfach am besten. Er kann mich wirklich berühren und mitreißen, was er bereits in „Die Truman Show“ meisterhaft gezeigt hat. In „Vergiss mein nicht!“ hat er dies sogar noch übertroffen. Seine introvertierte Figur Joel wirkt echt und real, was sicherlich auch dem Script von Kaufman zu verdanken ist. Das Gleiche gilt auch für die große Kate Winslet. Dass sie eine tolle Schauspielerin ist, weiß sicherlich jeder, aber in Verbindung mit dem Drehbuch entfaltet sie ungeahnte Qualitäten. Die Figuren fühlen sich echt an und vor allem die Beziehung der beiden fühlt sich echt an. Ein Film, der die klassischen Hollywood-Beziehungen meisterhaft entromantisiert.
Auch der restliche Cast ist stark mit Elijah Wood, Mark Ruffalo, Kirsten Dunst und Tom Wilkinson. Deren Nebengeschichte kann zu Beginn etwas trivial wirken, findet aber gegen Ende eine wundervolle Berechtigung.

Ein letztes Wort zum Soundtrack von Jon Brion: Ein weiterer faszinierender Score, der oftmals im Kontrast zum Geschehen steht, was ich äußerst spannend finde.

Fazit: „Vergiss mein nicht!“ ist ohne Zweifel einer der besten Filme des ersten 2000er Jahrzehnts und eine der besten Romanzen, die ich je gesehen habe. Eine einzigartige Symbiose aus vielen verschiedenen Elementen. Gondry, Kaufman, Carrey und Winslet stehen hierbei an vorderster Front, da sie alle hier womöglich eine ihrer besten Arbeiten vollbracht haben. Ein zeitloses Filmjuwel!
Christian Alexander Z.
Christian Alexander Z.

201 Follower 997 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 24. Mai 2020
Viel ist hier schon geschrieben, da möchte ich die wohlwollenden Kritiken nur ergänzen. Des Film ist eine tragikkomische Liebesgeschicht mit Fantasy- Elementen. Das Drehbuch strotzt nur so von kreativer Kraft und Ideen. Deshalb schafft der Film es sogar noch eine zweite Liebesbeziehung einzubauen und es gelingt damit lässig, die gesamte Zeit anspruchvoll zu unterhalten. Das vermeintlich Puzzle von zeitlichen Handlungsschnipseln, die eben den Erinnerungsfragmenten herrühren setzt dabei das Gesamtbild der Erinnerung so zusammen, wir es einjeder von uns - wenn er etwas älter ist - an sich selber nachvollziehen kann. Durchweg hervorragende Schauspieler, Kameraarbeit und Musik machen das Werk perfekt.
niman7
niman7

931 Follower 616 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 1. Dezember 2011
Vergiss mein nicht, ist ein verdammt schöner Film! Er ist ein Film von der Sorte, welcher einen extrem zum Nachdenken bringt und für die Ewigkeit im Gedächnis bleibt. Auch wenn ich das Ende dieses Films kenne, habe ich ihn mir schon zig mal gesehen und bei keinen mal, war er auch nur ein bisschen langweilig. Nach The Truman Show, ist dieser Film wohl die beste vorstellung von Carrey. Hier beweißt er, das er auch Filme, von solchen Kaliber spielen kann. Vergiss mein Nicht, ist allles andere als Komisch. Ein Film, über einen Mann, der versucht seine große Liebe zu vergessen, weil sie ihn sein Herz gebrochen hat. Dabei hilft ihn ein Arzt. Dieser Arzt, hat eine Methode entwickelt wie man bestimmte Menschen aus seinen Gedächnis löschen kann. Er entscheidet sich dafür. Doch früh merkt er das er die Person aus seinen Kopf kriegt aber niemals aus seinen Herzen. Wie genau diese Maschine funktioniert, wird nie richtig erklärt. Das macht den Film aber kein Stück kaputt. Auch wenn sich diese Geschichte sehr unrealitisch anhört, denkt man einfach nie da dran. Man leidet während den ganzen Film mit Carrey. Er verkörpert seine Rolle wirklich extrem gut. Genauso Winslet.
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Es ist ein Versuch, die Erinnerung in unserem Gedächtnis zunächst einmal sichtbar zu machen. Hier wirbeln unvollständige Bildfolgen und erlebte Situationen wild durcheinander. Mit Zeitsprüngen vor und zurück wird im Verlauf der Handlung die eigentliche Jetzt-Zeit verwischt und auch die guten Schauspieler (besonders Kate Winslet und Jim Carrey (ganz im Ernst) können nicht immer beim Einnorden behilflich sein. Die Grundidee ist recht interessant: Erinnerungen wie Daten auf einer Festplatte zu löschen. Mittels einer zweiten nur angedeuteten Beziehung wird den beiden Liebenden ein Neuanfang ermöglicht. Werden gelöschte Erinnerungen reaktiviert oder soll und kann man letztendlich doch nicht vergessen? Der Originaltitel ’Ewiger Sonnenschein in einem makellosen Gehirn’ ist ebenso poetisch wie das deutsche Pendant.
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