(Spoiler) Ein gutes Remake des Originals. Solide Story, gute Charaktere und eine spannende Mytholgie die der der originalen japanischen Reihe das Wasser reicht. Das einzige was mich am Film ein wenig gestört hat ist der Sohn, den fand ich tatsächlich gruseliger als Samara. Und der ikonische Moment wo sie aus dem Fernseher steigt ist hier zwar auch gut umgesetzt allerdings nicht so atmosphärisch wie in Ringu. Ich finde die Idee das immer mehr Zeichen oder Objekte die auch im Videoband zu sehen waren nacheinander auftauchen unfassbar stark umgesetzt was mir im Original ein wenig gefehlt hat. Der Film ist cinematographisch gut und hat einige starke Szenen.
Insgesamt ein starker Film und ein gutes Remake was Ringu Fans und neuen Fans definitiv gefallen kann, jedoch ist der ikonische Moment weniger gut als in Ringu.
RING ist ein ABSOLUTES MUSS, wenn man das HORROR-GENRE mag und man ANGST und SCHRECKEN staht. Es hat immer wieder UNERWARTETE und UNFASSBARE MOMENTE, die dich UMHAUEN!!! ICH habe bisher nur den 1. Teil gesehen und es hat mich SOFORT UMGEHAUEN!!!
Ein hervorragender Horrorfilm, der für mich langsam Kultstatus erreicht. Von Anfang bis zum Ende sehr spannend und mitreißend. Definitiv sehr empfehlenswert.
Ein besonderer, eher "ruhiger" Horrorfilm. Er ist weder wahnsinnig gruselig noch hält er viele Schocker bereit. Dafür bringt er eine unheimlich düstere, verregnete Atmosphäre mit sich. Die Story ist im Vergleich zu vielen anderen Horrofilmen vielschichtig und verworren. Manchmal zieht es sich etwas hin, aber im Großen und Ganzen bleibt es spannend. Eigentlich ist es eher ein Thriller mit kleinen, aber feinen Horroranteilen. Trotzdem bleibt er einem im Gedächtnis und ist seine knapp 2 Stunden wert.
Das amerikanische Remake des japanischen Kult-Horrorfilms „Ring“ ist recht gut gelungen. Am Anfang war ich nicht so sehr davon begeistert, weil z.B. die gesamte Eröffnungssequenz 1:1 mehr schlecht als recht vom Original übernommen wurde.
In der Mitte des Films wurden jedoch immer mehr neue Ideen und Szenen eingeführt, die nicht im Original zu sehen sind, so dass langsam eine eigene Dynamik entwickelt wurde. Die digital veränderten Farben erzeugten eine surreale Atmosphäre, wobei der Gruselfaktor aber deutlich hinter dem Original-„Ring“ lag.
Überhaupt setzt das Remake eher auf visuelle Schockeffekte, die zwar interessant sind (z.B. läuft Wasser aus dem Fernseher), aber mich nicht richtig erschrecken konnten. Wer lieber eine beklemmende Atmosphäre und albtraumhafte Schockmomente erleben möchte, der sollte besser zum japanischen Original-„Ring“ vom Horror-Experten Hideo Nakata greifen.
Der US „Ring“ ist ein stilvolles Remake des asiatischen Welthits, den ich aber noch nicht kenne. Schon der Beginn erweist sich als sehr vielversprechend, der kurz die urbane Legende des Videos umreißt. Auf dem Band befinden sich seltsame Bilder, scheinbar ohne Sinn und nach dem Betrachten bekommt man einen Anruf, man habe noch sieben Tage zu leben. Die Legende stellt sich als wahr heraus, denn eines der Mädchen, Katie (Amber Tamblyn), hat das Video sieben Tage zuvor gesehen und segnet das Zeitliche. Doch das Ganze ist sehr spannend gemacht und man denkt alle paar Sekunden es wäre soweit, bis es dann tatsächlich passiert. Die Tote ist die Nichte der Reporterin Rachel Keller (Naomi Watts), die gebeten wird, mehr über das Video herauszufinden. Nach einigen Recherchen findet Rachel heraus, dass ihre Nichte das Video in einer Waldhütte mit drei Freunden gesehen hat, die auch sieben Tage später starben. So fährt sie zu der Hütte und guckt sich das besagte Band an. Eine Sache haben alle Horrorfilme irgendwie gemein: Ist irgendwas gefährlich, so muss die Hauptfigur es natürlich auch prompt ausprobieren. Aber stark stört dieses Klischee hier nicht. Auch wenn „Ring“ vielleicht ein wenig zu sehr hochgejubelt wird, so hat der Film keine allzu großen Schwächen. Teilweise ist das Denken in dem Film etwas verquer und auch die ein oder andere Logiklücke gibt es (z.B.: Warum muss man an dem Video rumfukkeln, um ein wichtiges Bild zu sehen, wenn es an sich eine Botschaft ist). Dennoch hat die Story keine allzu großen Längen und für einen gemütlichen Gänsehautabend reicht es allemal. Vor allem das stetig ansteigende Tempo des Films weiß zu gefallen.
Alles in allem ist das US-Remake vom „Ring“ ein unterhaltsamer und ungewöhnlicher Gruselfilm für einen spannenden Abend.
Ein wirklich gruseliger Film. Gerade wenn der Horror in einer anonymen isolierten Hochhauswohnung in der x-ten Etage stattfindet, die an sich schon wenig anheimelnd wirkt, ist der Grusel-Effekt stark. Ein wie hypnotisiert starrender TV-Zuschauer, ein unglaubliches Szenario. Ein Film, wo sich kleine Kinder hinter dem Sessel verstecken sollten, bis der Horror vorbei ist!
The RiNG von Gore Verbinski ist eines der gewaltigsten Remakes ever. Dieser Film ist weitaus besser gelungen, als das japanische Original. Dieser angstmachende und furchteinflößende Psycho-Horror-Film überzeugt schon allein mit seiner düsteren Grusel-Atmopsphäre. Absolutes Gänsehautfeeling. Ganz besonders beeindruckend ist die Szene zum Schluss mit dem Fernseher, als der böse Geist von Samara aus dem Fernsehbildschirm herauskommt... Die kleine Samara, die so unschuldig wirkt, verkörpert das Böse. Jeder, der ihr geheimnisvolles, verzerrtes Video ansieht, muß nach 7 Tagen sterben. Es sei denn...
"Ring" lebt zum Glück nicht von den typischen Elementen eines Horrorfilms und verzichtet auf Jumpscares. Er ist ein reiner Kopffilm, der seinen Zuschauer rein auf psychischer Ebene abholt, was ihn dann am Ende auch so stark und außergewöhnlich macht. Natürlich bleibt noch Luft nach oben, aber er ist effektiver Schocker, der einen abholt. Auch Naomi Watts ist dabei großartig.