Tatsächlich... Liebe
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3,8
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Brave Albar
Brave Albar

16 Follower 240 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 1. Januar 2026
Starbesetzter, seichter Episodenfilm, charmant zwar, aber doch Dauerschnulze mit viel Kitsch und Klischee.
Sebastian Schlicht7
Sebastian Schlicht7

11 Follower 357 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 5. Dezember 2025
Ein Film, der Liebe nicht wirklich versteht...

Richard Curtis schrieb in seiner Filmkarriere meistens die Drehbücher zu romantischen Komödien, darunter einige „Bridget Jones“-Filme, „Notting Hill“ aber auch zu beiden „Mr. Bean“-Filmen. Als Regisseur nahm er nur drei Mal im Stuhl Platz. Sein wohl populärster Film dürfte ohne Zweifel „Tatsächlich... Liebe“ von 2003 sein. Die Weihnachtskomödie mit Romantik und Drama wurde über die Jahrzehnte zu einem Klassiker unter Fans, gerade zu den Feiertagen und erhielt sogar eine Golden Globe-Nominierung. Und während die Kritiken schon damals gemischt waren, erfreute sich der Film einer breiten Masse an Fans, die in der Weihnachtszeit nicht auf ihre Portion Kitsch verzichten wollen. Und eigentlich gönne ich jedem seinen kitschigen, trashigen Weihnachtsstreifen, doch hier muss ich etwas schlucken. Denn eigentlich ist „Tatsächlich… Liebe“ stellenweise ein süßer, unterhaltsamer Festtagesfilm, doch dann gibt es immer wieder Momente, die mich fragend zurück lassen und zeigen, wie schlecht das Ganz mittlerweile gealtert ist.

In London erleben wir verschiedene Geschichten über die Liebe. Da wären die beiden Pornodarsteller, die sich beim Dreh ineinander vergucken, das ältere Ehepaar, bei dem es nicht mehr funkt, der kleine Junge, der zum ersten Mal verliebt ist und ein Autor, der trotz der Sprachbarriere Gefallen an seiner Haushälterin findet…

Auffällig ist natürlich der große Cast, der fast durchweg aus englischen Darsteller*innen besteht. Da finden sich Größen wie Alan Rickman, Emma Thompson, Hugh Grant, Keira Knightley, Bill Nighy, Colin Firth und Liam Neeson, den ich wirklich gerne außerhalb des Actiongenres sehe. Und alle geben hier eine solide Performance, besonders Thompson!

Manche Geschichten sind unterhaltsam, wie etwa Bill Nighy als abgewrackter Rockstar, am Ende kommt aber alles zu einem sehr kitschigen Ende zusammen, selbst für einen Weihnachtsfilm. Und das wäre alles ok, wenn da nicht diese sehr toxischen Momente wären, die immer wieder durch schimmern. Zum Beispiel die Figur der Natalie, gespielt von Martine McCutcheon. Sie ist die Sekretärin von Prime Minister David (Hugh Grant) und wird kurioserweise immer wieder als „schwergewichtig“ beschrieben, dabei entspricht sie einem klassischen Ideal und ist eine wunderschöne Frau. Doch der Film beharrt nicht nur einmal oder zwei auf dieser seltsamen Behauptung, die offenbar als Witz fungieren soll. Selbst David, der in sie verliebt ist, macht am Ende eine abfällige Bemerkung über ihr Gewicht. Und das soll jetzt romantische Liebe sein? Dabei spricht Natalie in einer der ersten Szenen über ihren seltsamen Ex, der sie übergewichtig genannt hat.

Auch die Geschichte von Andrew Lincolns Mark (der heimlich auf Keira Kightley steht) ist überaus toxisch und vermittelt sehr fragwürdige Werte, ebenso die Story über Colin, der nach Amerika will, um dort sein Sexleben auf neue Touren zu bringen und in eine Art absurdes Märchen verfällt. Im Gegensatz dazu gibt es die überaus tragische Geschichte von Alan Rickman und Emma Thompson, die in eine ganz andere Richtung geht. Der Film will mehrere Geschichten über Liebe erzählen, hat aber offenbar keine Ahnung, was Liebe genau ist, ähnlich wie „Moulin Rouge“. Es ist eher die maskuline, hohle Idee von Liebe und das sollte nicht als Standard für Romantik genutzt werden!

Technisch ist der Film nicht besonders auffällig, die Kameraarbeit ist da, fällt aber nicht auf. Der Soundtrack ist unterhaltsam, besonders die neue Weihnachtsversion von „Love is All Around“.

Fazit: Einige Stories sind süß und wirklich romantisch, aber andere vermitteln sehr problematische Werte. Und wer nichts mit übermäßigem Kitsch anfangen kann, der wird hier sicherlich keinen Spaß haben. „Tatsächlich… Liebe“ ist kein wirklicher Film über Liebe, aber hat ein paar gute Momente und tolle Schauspieler*innen.
Christian Alexander Z.
Christian Alexander Z.

201 Follower 997 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 25. Dezember 2024
DER perfekte Weihnachtsfilm! Sorgsam konstruierte (im positiven Sinn!) Geschichten, die ineinander passen. Nicht alles ist rosarot, nicht alles hat ein Happy End. Aber vieles eben doch. Und so ist es schön auf dem Hintergrund der Vorweihnachtszeit abgebildet. Sagenhafter Cast, schöne Inszenierung, tolle Musik. Sehr, sehr empfehlenswert zu Weihnachten.
JepGambardella
JepGambardella

8 Follower 74 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 25. Dezember 2023
Wunderbare, warmherzige, romantische Komödie. Tolle Besetzung und schöne kleine Geschichten. Ein perfekter Weihnachtsfilm.
pinkpurple2003
pinkpurple2003

11 Kritiken User folgen

0,5
Veröffentlicht am 5. März 2023
Ich habe selten einen schlechteren Film gesehen, als diesen. Er ist so was von kitschig, dass der Kitsch aus jeder Filmszene heraustrieft. Furchtbar.
PostalDude
PostalDude

1.043 Follower 1.093 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 3. Dezember 2022
A Christmaslovestory... ❤️

Ein wunderschöner (Vor)Weihnachtsfilm, der niemanden wehtut !

- Es fängt an mit einem alten, ehemaligen Rockstar (Bill Nighy), der wieder einen Hit landen will, dieses Mal an Weihnachten! So texten er und sein langjähriger Manager "Love is all around me" um in "Christmas is all around me", damit müssen sie sich im Kampf um Platz gegen Blue behaupten!

- Der neue Premierminister (Hugh Grant) muss sich erst mal in seinem neuen Job zurechtfinden und verliebt sich dabei in seine neue Sekretärin Natalie... (Martine McCutcheon)

- Seine Schwester Karen (Emma Thomson) muss damit kämpfen, das ihr Mann Harry (Alan Rickman) sie mit seiner Angestellten (Heike Makatsch) betrügt bzw. darüber nachdenkt. Die Kollegin von der Angestellten Sarah (Laura Linney) versucht sich an den Kollegen Mark ranzumachen, was aber nicht so gut funktioniert..

- Der Autor Jamie (Colin Firth) versucht in Frankreich über die Trennung seiner Frau hinwegzukommen & verliebt sich in Hausmädchen Aurelia (Lucia Moniz).

- Mark (Andrew Lincoln) ist unglücklich in Juliet (Keira Knightley) verliebt... :(

- Daniel (Liam Neeson) & Sam (Thomas Sangster) haben nach dem Tod von Daniel´s Frau bzw. Sam´s Mutter mit sich zu tun & Sam ist unsterblich in eine Klassenkameradin verliebt.... ♥

- Der Mitarbeiter aus einem Sandwichtruck Colin (Kris Marshall) will in die USA, um endlich eine Frau zu finden...

- 2 Lichtdoubles für einen Erotikfilm (Martin Freeman, Joanna Page) kommen sich dabei näher, auch ne Idee.. ;)

Am Ende fügen sich alle Handlungsstränge zusammen, die Umarmungen am Anfang & am Ende uvm. ♥

Es ist alles sehr emotional, aber auch sehr lustig umsetzt, schöne vorweihnachtliche Bilder, aus dem weißen London.. 
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 8. März 2018
Ich liebe diesen Film, da er mich seit fast 15 Jahren zu Weihnachten begleitet. Immer am 24.12 wird sich mit den Jungs in der alten Gartenhütte getroffen um wieder über die gleichen Szenen und lustigen Charaktäre zu lachen.
Ich gebe zu: Die Emotionalität, die ich mit diesem Film verbinde, lässt mich nicht wirklich objektiv bewerten, aber dieser Film ist in meinen Augen sehr viel mehr als eine Schnulze zu Weihnachten.
BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

11.853 Follower 5.015 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 1. Januar 2018
Gut kombiniert: jede einzelne dieser unzähligen Geschichten wäre vermutlich zu klein und kurz für einen Film gewesen, aber all diese so zu vereinen macht daraus ein gigantisches Hohelied an die Liebe und ist ein wundervoller Film voller Romantik und Humor. Sicher, man muss so was mögen, aber sogar ich kann manchmal so ein herzerwärmendes Filmchen brauchen, in dem die Liebe über alles siegt, wenn auch das ein oder andere überzogen ist (insbesondere die Episode in Amerika). Hinzu kommt, dass es nahezu keinen Star gibt, der hier nicht mal so eben durchs Bild huscht (auch wenn der Auftritt vom Mr. Bean Rowan Atkinson nicht so zwingend nötig war) und sich mit Heike Makatsch sogar ein deutsches Gesicht in der Darstellerriege verbirgt. Ich klaue ja ungern Kommentare von anderen Schreibern, aber in dem Fall zitiere ich mal die ‚Cinema‘, weil die es im Bezug auf diesen Film wirklich wunderbar auf den Punkt gebracht haben: „Der Film ist wie ein voll gedeckter Gabentisch, auf dem für jeden was dabei ist!“. Besser kann mans nicht sagen!Fazit: Herzerwärmende und urkomische Episoden in einem wunderbar gemixten Ensemblefilm mit gigantischer Starbesetzung – wundervoll!
Joel4
Joel4

7 Follower 29 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 6. März 2016
Schöner Episodenfilm, der mit tollen Darstellern punkten kann (vor allem der unglaublich witzige Bill Nighy) und die Charaktere im Gegensatz zu ähnliche Werken wie "Valentinstag" und "Happy New Year" nicht nur schablonenhaft zeichnet. Die Einzelepisoden sind schlüssig miteinander verwoben und so ergibt sich ein schöner Weihnachtsfilm, der mit viel Herz und Wärme punktet.
Cursha
Cursha

7.500 Follower 1.067 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 9. April 2015
Mit vielen wunderschönen Geschichten und einer tollen Besetzung ist dieser Film der wohl beste Episodenfilm aller Zeiten.
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