Kap der Angst
Durchschnitts-Wertung
3,9
220 Wertungen

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King17
King17

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3,0
Veröffentlicht am 25. Dezember 2025
Ein ganz solide Film, der es größtenteils in sich hat. Die Handlung besitzt einen spannenden Verlauf mit einigen aus Logikfehler bestehenden Lücken, die sehr fragwürdig sind. Des Weiteren bietet der Film interessante Charakter, ein wenig Humor und einen guten Thriller Effekt. Insgesamt ist der Film solide abschneidend.
Brodie1979 ..
Brodie1979 ..

169 Follower 590 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 15. Oktober 2025
Ich habe den Filme einst im TV gesehen und nahezu komplett im Kopf gelöscht, daher war dieser Rewatch interessant. Aber hat mich dann doch relativ kalt gelassen. Scorsese inszeniert routiniert, aber nur mit wenigen Highlights. DeNiro ist in herausragender Bestform, obwohl er einfach nur die Rolle des schurkischen Psychopathen spielen muß. Insbesondere hängt der Film für mich an den „Guten“: Jessica Lange und vor allem Nick Nolte geben derartige Unsympathen ab, dass mir ihr Stalkerproblem total egal ist.

Fazit: Effektive Hochspannung mit Robert DeNiro im Freidrehmodus, aber ereignisloser Handlung und unangenehmen HEldenfiguren
Sebastian Schlicht7
Sebastian Schlicht7

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4,5
Veröffentlicht am 2. Oktober 2025
„Every man... every man has to go through hell to reach paradise.“

Kaum einer kann menschliche Abgründe filmisch so gut erzählen, wie Martin Scorsese. Nicht umsonst sind einige seiner Filme gerade deswegen so große Klassiker geworden („GoodFellas“, „Taxi Driver“ oder „Shutter Island“). Doch Scorsese drehte auch abseits dieser Meisterwerke richtig starke Filme. Einer davon ist „Kap der Angst“ von 1991. Das Werk basiert auf einem Thriller-Roman von John D. MacDonald unter dem Namen „The Executioners“. Bereits 1962 wurde der Stoff jedoch verfilmt, unter selbem Namen („Kap der Angst“). Für die Neuverfilmung jedoch war zunächst Steven Spielberg vorgesehen, doch dieser gab das Projekt in die Hände seines Freundes Scorsese. Und kaum jemand war so gut für diesen Stoff geeignet. Scorsese orientierte sich bei der Umsetzung dieses düsteren Thrillers am großen Alfred Hitchcock, konnte aber seinen eigenen, gnadenlosen Stil wunderbar mit ein bringen. Das Ergebnis ist ein Psycho-Thriller der Extraklasse!

Als der Vergewaltiger Max Cady nach 14 Jahren aus dem Gefängnis entlassen wird, sucht er seinen damaligen Verteidiger auf, Samuel Bowden. Bowden erinnert sich zunächst nicht an den tätowierten und dubiosen Mann, doch das ändert sich schnell als Cady anfängt Bowdens 15-jähriger Tochter nachzustellen…

Die Story ist so simpel, wie genial und hat mich direkt mitgerissen. Dabei beginnt alles recht harmlos und wir als Zuschauer sind genauso unwissend, wie Familienvater Sam. Doch genau wie Sam, werden wir immer mehr in einen düsteren Strudel gesogen. Dabei ist es leicht Cady als das pure Böse hinzustellen, was er in vielen Bereichen auch ist. Doch auch Sam, der als Anwalt eigentlich die höchste moralische Instanz sein sollte, entwickelt blutrünstige Gedanken. Und es ist wirklich clever, dass Cady das Gesetz und seine offensichtlichen Lücken ausnutzt, um Sam und seine Familie zu terrorisieren. So dreht Scorsese die beiden Protagonisten auf die andere Seite und die Grenze zwischen Recht und Unrecht verschwimmt zunehmend.

Das Finale ist dabei etwas over the top inszeniert, behält aber die Spannung und Intensität, die der Film die ganze Zeit über aufbaut. „Kap der Angst“ ist stellenweise nicht nur beängstigend realistisch, sondern auch traumatisierend, was nicht zuletzt an den großartigen Performances der Darsteller*innen liegt.

Der Cast ist fantastisch und Robert De Niro spielt hier eine seiner besten Rollen als diabolischer Max Cady. Ja, das soll schon was heißen bei einem De Niro, aber der Kerl war und ist noch ein Gigant in der Schauspielerwelt. Er ist Cady, er spielt ihn nicht und nie hat man Zweifel an seiner Performance. Nicht ohne Grund gab es hierfür eine Oscar-Nominierung. Aber auch Nick Nolte ist sehr überzeugend, ebenso wie Jessica Lange und besonders Juliette Lewis. Letztere erhielt ebenfalls eine Nominierung und das zurecht, denn sie spielt das junge, naive und rebellische Mädchen extrem überzeugend! Daneben gibt es sogar einen Gastauftritt von Gregory Peck, der im ersten Film von 1962 die Rolle als Bowden übernahm.

Visuell beeindruckt der Film mit einer glatten, aber auch rustikalen Kameraführung von Freddie Francis. Besonders einige der gewaltsamen Szenen sind überaus schockierend in Szene gesetzt. Scorsese und sein Kameramann schrecken vor blutigen Momenten nicht zurück, ganz im Gegenteil. Doch diese Momente braucht es auch, da man sonst keinen guten Eindruck von dem bekommt, zu was Cady fähig ist.
Scorsese orientierte sich wie bereits geschrieben an Hitchcock und das nicht nur in Bezug auf Story und Inszenierung, sondern auch optisch. Besonders die Arbeit mit Filtern, Farben und wilden Schnitten in essenziellen Momenten machen das deutlich.

Die Musik ist großartig und stammt sogar eins zu eins vom Originalfilm, aus der Feder von Bernard Herrmann. Elmer Bernstein arrangierte diesen neu für das Remake.

Fazit: „Kap der Angst“ ist einer der besten Filme des Jahres und auch heute noch extrem spannend und mitreißend. Scorsese zeigt uns, wie schnell die eigene Moral gebrochen werden kann und zu was Menschen fähig sind, wenn sie in eine Ecke gedrängt werden. Eine Story, die viele andere Filme benutzen, aber nur wenige wirklich meistern. „Kap der Angst“ hat sie gemeistert und bietet einen Psycho-Thriller, der nicht nur unter die Haut geht, sondern auch mit großartigen Schauspieler*innen, starker Optik und ebenso starkem Soundtrack aufwartet!
Christian Alexander Z.
Christian Alexander Z.

201 Follower 995 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 16. August 2025
Etwas überbewerteter Stalking Psycho Thriller. Ja. das Line-up ist sensationell, inbesondere Juliette Lewis überrascht mit überragender Leistung. Lästig und immer wieder auftretend, sind unlogische Momente, die den Spannungsbogen schwächen. Auch wirkt die ganze Handlung übertrieben - wie ein Fernseher mit zu viel Farbsättigung. Dieses "Too Much" steiger sich dann im Show Down, das einfach nicht glaubwürdig ist. Weniger wäre sehr viel mehr gewesen.
Casey 08
Casey 08

14 Follower 929 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 8. Juli 2025
Martin Scorsese gehört zu den besten Regisseuren der Welt dank genialer Werke wie "Tax Driver" "GoodFellas" oder wie auch für mich "Shutter Island". Er hat so viele tolle Filme aber halt auch weniger gute. Und zu seinen schlechtesten Filmen gehört leider "Kap der Angst". Was nicht nur an einem eher gelangweilten Nick Nolte liegt sondern auch an einer schwachen Story die sich auch sehr viel Zeit lässt. Das Ende auf dem Schiff war zwar nicht so gut gemacht aber war schon nicht schlecht. Robert De Niro ist immer toll auch wenn man ihn schon beser gesehen hat. Hier ist er ein richtiges Dreckschwein und terrorisiert die Familie. Man merkt das Gangsterfilme Martin Scorsese besser liegen aber man kann ihn sich anschauen, weil wie gesagt, Martin Scorsese hat keine schlechten Filme zumindest die, die ich kenne.

Insgesamt ist es ein solider Film der ein gutes Ende und einen wie immer tollen und hier auch fiesen Robert De Niro bietet.
Cursha
Cursha

7.500 Follower 1.067 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 15. August 2021
Leider etwas enttäuschend. Nick Nolte geht leider gar nicht gut auf als Hauptdarsteller und auch Robert De Niro fand ich nicht so stark wie in anderen Rollen. Gerade zu Beginn brauchte ich ewig bis ich reingekommen bin, später wird es dann besser, aber leider bin ich doch enttäuscht.
Jerrybalotelli
Jerrybalotelli

2.406 Follower 1.009 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 18. Mai 2014
"Kap der Angst" war ok, aber hat mich nicht vom hocker gehauen. viele logikfehler waren dabei und story ist jetzt nicht unbedingt was besonderes... nicht das beste werk von Scorese!
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 22. Januar 2014
Der ganze Film wird allein von De Niro gestemmt. Definitiv eine seiner besten Rollen. Der Film allerdings ist eher ein schwächerer Scorsese. Sehenswert, kann aber nicht mit Filmen wie Casino oder Taxi Driver mithalten.. 7/10
Kino:
Anonymer User
2,5
Veröffentlicht am 29. September 2013
Naja die schauspielerische Leistung von De Niro ausgenommen überzeugt mich dieser Film nicht sonderlich. Es sind einfach so unfassbar absurde Dinge dabei, dass es schwer fällt diesen Thriller für voll zu nehmen spoiler: Es fällt ernsthaft niemandem auf, dass ein Mann an der Unterseite des Wagens festgeschnallt ist? Mal abgesehen von der Absurdität als solchen
Dann noch diese Sünden der 90er (wenn ich diese frontalen Autofahrtaufnahmen aus den Studios sehe bekomme ich Anfälle); ein, wie in der Filmstartskritik bereits erwähnt, recht schwacher Nick Nolte.
Zumindest wartet das Werk mit einiger Spannung auf und De Niro kann überzeugen. 5/10
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 16. April 2012
Sehr guter Psychothriller mit stetig ansteigendem Spannungspotential. In jeder Besetzung sehr gute bis herausragende schauspielerische Leistungen. Fazit: Unbedingt ansehen!
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