Man kann ja über Paul W. S. Anderson sagen, was man will, aber Action inszenieren, das kann er. Das hat er schon bei den „Resident Evil“-Filmen gezeigt, über die man ja auch sagen kann, was man will, aber die Action ist immer saugeil!
Und so ist es jetzt auch mit „Alien vs Predator“, dieser Film will nichts weiter, als eine knackige Action-Spaß-Rakete sein, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Die Story ist natürlich vollkommen bekloppt, aber auch gleichzeitig total, lässig: Da gibt es dieses Labyrinth, in dem sich die Predators in regelmäßigen Abständen ihre Aliens halten, um sie zum Spaß zu jagen. Ja, alter Verwalter, wie geil ist das denn? Wer will denn jetzt hier bitte mit Sinnhaftigkeit, Ernsthaftigkeit, falsch verstandener Alien-Lore oder Predator-Entmystifizierung daherkommen? Ja, genau niemand! Popcorn her, Bier auf, und ab geht die wilde Rutschfahrt, inclusive peinlichem Cringe-Moment am Ende. Aber nein, so muss das, Alter, genau so muss das! Und jetzt ist hier Ruhe im Karton!