Die Passion Christi
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Anonymus
Anonymus

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5,0
Veröffentlicht am 20. Februar 2026
Keine Frage, der beste christliche Film aller Zeiten. Die Bilder, die biblische Genauigkeit, das atemberaubende Schauspiel… Jim Caviezel verkörpert Jesus Christus unglaublich gut und lässt den Zuschauer mit ihm zusammen leiden. Dass der ganze Film in den originalen historischen Sprachen (aramäisch, Latein) dargestellt wurde war eine geniale Idee, da sie dem Film die Ernsthaftigkeit und die Authentizität verleiht den er benötigt. Alleine die Musik lässt einen staunen und weinen.

Selbstverständlich ist der Film extrem grafisch und grausam, doch das musste Jesus genau so über sich ergehen lassen.
Und nein, ich bin nicht die Art Christ die nicht kritisch-historisch differenzieren kann: jedoch halte ich den Inhalt des Films trotzdem für relativ authentisch (bis auf symbolische Szenen wie zB die mit satan), was viele Kritiken anders sehen. Am Ende des Tages ist dieser eine perfekte Darstellung dessen, was in der Bibel steht, und darauf kommt es schließlich bei so einer Art Film an.

Ich bin durch diese visuelle Darstellung des Leidenswegs Christi näher an meinen Glauben gekommen und empfehle ihn jedem Menschen, egal ob gläubig oder nicht.
Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 16. Mai 2021
Ich selbst habe den Film nie gesehen und will es mir auch nicht antun, der er ein Antisemitsches Stück Scheiße sein soll genauso wie Mel Gibson. Das so ein Dreck überhaupt in Deutschland in den Kinos kam, das Land, dass im zweiten Weltkrieg für Antisemitsche Verbrechen bekannt war und sich jetzt dafür schämt ist mir immernoch ein Rätsel. Und vor allem ist der Film ein komplette lüge, da nicht die Juden sondern die Römer Jesus getötet haben. Wenn ihr mich fragt spiegelt der Film einfach nur die Weltanschauung der Amerikanischen Katholischen Kirche wieder. Und Mel Gibson ist einfach das Typische Klischee eines Amerikanischen Katholiken: Anitsemitsch, Homophob und Rassistisch. Und wenn man bedenkt, dass der Teufel in dem Film schwarz ist Spiegelt der Film gut 2 Persöhnlichkeitseigenschaften Gibsons wieder und ich finde es mehr als unverschämt, dass dieser Film eine Feiertagsfreigabe hat und somit an Karfreitag gezeigt werden darf.
Lord Borzi
Lord Borzi

364 Follower 747 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 28. Dezember 2020
Mit emotionalen, dramatischen und teils auch sehr extremen Bildern zeigte Mel Gibson die Kreuzigung von Jesus. Besonders die blutigen Folterszenen sind exzessiv dargestellt worden. Kein Wunder, dass dieser Film heftige Diskussionen auslöste. Obwohl Mel Gibson diesmal nicht vor, sondern hinter der Kamera stand, konnte man seinen Stil deutlich erkennen. Die harten Folterszenen erinnerten an die letzten Minuten von „Braveheart“, bei dem Mel Gibson ja ebenfalls selbst die Regie übernahm. Leider lag der Schwerpunkt zu sehr auf diesen zermürbenden Gewaltszenen, so dass kaum Platz für erläuternde Details blieb. So wurden zum Beispiel die Bergpredigt oder das letzte Abendmahl nur in kurzen Rückblenden gezeigt. Einige Personen wurden auch gar nicht mit Namen genannt, so dass mir selbst zum Schluss nicht wirklich klar war, wer denn nun wer sein sollte. Schwierig war auch der abrupte Anfang, weil viele Charaktere mit ihren langen Bärten einfach gleich aussahen. Die traurigen Augen von Jesus, die je nach seinem Gefühlszustand ihre Farbe änderten, sprachen Bände. Die Träne des Himmels kam zur richtigen Zeit. Kontroverse Verfilmung, bei der meines Erachtens aber auch nicht immer alles korrekt geschildert wurde. Dafür aber in Originalsprache mit Untertiteln, was auf jeden Fall die richtige Entscheidung war.
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 22. Dezember 2020
Es ist die Zeit von Jesus Christus. Der Film beginnt mit dem Gebet Jesu zu seinem Vater im Garten Gethsemane am Ölberg, kurz bevor die Römer ihn gefangen nehmen. Er zeigt die letzten Stunden vor Jesus Kreuzigung und der Auferstehung. Die Geschichte ist 1 zu 1 aus der Bibel übernommen und schildert in aller Deutlichkeit den Lauf der Passion. Vom Verhör durch Pontius Pilatus über König Herodes bis hin zur Geißelung, dem Weg nach Golgatha, die Kreuzigung und schließlich die Auferstehung.

Mehr kann man zu der Geschichte nicht schreiben die wahrscheinlich sowieso jedem bekannt ist. Es ist nicht zu beschreiben was dieser Film für eine weltweite Diskussion ausgelöst hat. Die einen finden ihn geschmacklos, pervers, sadistisch und unchristlich, die anderen wiederum haben nach diesem Film angefangen in die Kirche zu gehen und die Bibel zu lesen. Was den Zuschauer „erzittern“ lässt, ist die unglaubliche Brutalität die man leider nicht schön reden kann. Fast 10 Minuten muss der Zuschauer erleben wie die Römer voller Freude mit dem berüchtigten FLAGRUM (der neunschwänzigen Katze) auf Jesus eindreschen, dass das Blut nur so spritzt. Der Gang nach Golgatha ist eine reinste Marterung.

Trotz dieser ganzen Geschehnisse wird der Zuschauer ausführlich über Geschichten aus Jesus Leben wie z.B. der Bergpredigt und dem Abendmahl aufgeklärt, welche in kurzen Rückblicken gezeigt werden. Folglich kann man sagen das der Film sowohl religiös als auch Menschlich unheimlich lehrreich und entgegen allen Behauptungen gewaltverherrlichend ist, sondern eher abschreckend. Er ist daneben auch ein guter Spiegel zur Entwicklung und Geschichte der Menschheit die an Kriegen, Spaß an der Gewalt und am quälen andere nur so trieft. Ich wage zu behaupten, dass dies der beste gelungenste und lehrreichste Film ist den ich je gesehen habe. Von keinem Film habe ich so viel gelernt, sowohl menschlich als auch im Hinblick auf den Christlichen glauben. Am besten ist es sich den Film unabhängig von allen guten oder schlechten Kritiken anzuschauen und selber für sich selber zu entscheiden, was man draus lernt oder auch nicht.

The Passion of the Christ feiert den Sieg des Guten über das Böse, nicht unbedingt den Sieg des Christentums über andere Religionen. Die Bilder und Sätze, die mir am stärksten im Gedächtnis geblieben sind, hatten alle damit zu tun, dass wir für unsere Feinde beten, unseren Mördern vergeben, unseren Freunden beistehen sollen. Und deswegen glaube ich, dass auch Menschen, die nicht religiös sind, aus diesem Film etwas mitnehmen können. Eine Botschaft, die hoffen lässt auf Erlösung, Vergebung und Milde kann nichts Schlechtes sein. The Passion of the Christ zeigt sehr eindringlich, wie hoch der Preis war, den ein Mensch bereitwillig für diese Botschaft gezahlt hat. Und das kann man wahrscheinlich gar nicht blutig genug darstellen, um die Größe und Selbstlosigkeit dieser Tat zu verdeutlichen.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 19. August 2019
Ich möchte keine Kritik abgeben sondern befürworten. Das ist der beste Film den ich jemals gesehen habe und er spricht für die Vergangenheit wann machen mens hen die Augen auf he? Mel Gibson hat das verfilmt was er liebt und ich sage ehrlich ich braucht sehr lang um zu Gott zu finden. Aber dieser Film spiegelt die bitte Realität wider die manch anderen heut zähe noch zu Teil wird. Jesus steh euch allen bei! Belive in u Jesus ❤️
Alex M
Alex M

135 Follower 262 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 12. April 2020
"Herr vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun"

Eindringlich und ohne falsche kitsch schildert Mel Gibson die letzten Stunden Jesu in einer emotonalen Intensität die schon beeindruckend ist. Voller hingaben und visuellen Geschick brennt sich das auch audiovisuelle äußerst epische Kunstwerk noch lange ins Gedächtnis, unabhängig ob man mit dem christlichen Glauben etwas anfangen kann oder nicht.
Michel M.
Michel M.

12 Follower 85 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 31. Januar 2018
Ich sehe diesen Film wie viele andere sehr gespalten. Zunächst ist es einfach zu beurteilen, dass die Darsteller insbesondere der Hauptdarsteller funktionieren und die Rollen glaubwürdig gespielt werden. Handwerklich stimmt hier auch vieles: Kamera, Schnitt, Ausstattung und Kostüme bringen den Leidensweg Christi gut rüber. Der Film ist sehr intensiv.

Fakt ist jedoch, dass ich den Film vor allem als Folterfilm sehe und die Frage ist, braucht man so etwas. Die minutenlange Qualen detailliert zu zeigen, ist zwar authentisch, jedoch zum Teil auch anstrengend und sehr in die Länge gezogen. Braucht es solche Filme zum Religionsverständnis frage ich mich. Hier kann jeder seine eigene Meinung vertreten.
BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

11.853 Follower 5.015 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 2. Januar 2018
Ein Film, über den viel geredet wurde – und gegen den eine ganz schöne Hetzkampagne betrieben wurde. Ich glaube, ich habe damals nirgendwo auch nur ein gutes Wort über den Film gehört. Dabei ist die Wahrheit ganz einfach: dieser Film entzieht sich voll und ganz einer Bewertung, weil jeder sich selbst damit auseinandersetzen und schauen muss, wie er oder sie damit klar kommt.Inhaltlich bleibt das ganze ziemlich dicht an den 4 Evangelien und bringt eine Art Mischung daraus, ohne etwas dazu zu erfinden oder wegzulassen. Gerade hierin liegt für mich die Stärke des Filmes: er bringt all das, was man aus dem Religionsunterricht oder der Kirche kennt, in visueller Form – und das nun mal schonungslos. Als ich in der vierten Klasse der Grundschule war, hatte ich die Geschichte von Jesu Kreuzigung schon unzählige Male gehört, aber erst dieser Film bringt viele Dinge des Ganzen so krass und schlimm dar wie sie wohl waren. Z.B. las ich damals nur, dass man ihm eine Dornenkrone aufgesetzt hat, im Film sieht man dann völlig schonungslos, wie brutal ihm das Ding auf den Kopf gehämmert wird und ihm ins Fleisch schneidet. Das ist zwar nicht unbedingt schlimmer oder brutaler als so manch anderer Horrorfilm, den es in der letzten Zeit gegeben hat – aber es schockt trotzdem ziemlich.Und das ist für mich der gesamte Film: eine Visualisierung der bekannten Dinge, eine exakte Abfilmung der Bibel, die eine ungeahnt grausame Form erreicht.Einen Vorwurf muss sich Mel Gibson jedoch gefallen lassen: den Showeffekt. Der Film nutzt in fast jeder Szene Zeitlupeneffekte, die von John Woo sein könnten – das mag bei der (unsagbar gausamen) Folterung Jesu noch den dramatischen Effekt unterstreichen, bei Szenen wie seiner Verhaftung oder einer Rückblende, wo er einfach nur auf einer staubigen Straße auftritt, soll es nur einen möglichst coolen Look erzeugen. Ebenso das effektreiche Finale, wenn Jerusalem vom Zorn Gottes getroffen wird und die komischen Horroreffekte, als Judas von einigen Kindern angepöbelt wird und die sich vor seinen Augen in Monster verwandeln..Fazit: Unmöglich zu kommentieren oder gar zu werten – unmenschlich grausame und brutale Bibelverfilmung, handwerklich perfekt und ergreifend inszeniert und mit Jim Caviziel wahnsinnig gut besetzt, aber letztlich muss sich jeder mit dieser filmischen Kummerbreitseite auseinandersetzen.
Cursha
Cursha

7.500 Follower 1.067 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 18. Juni 2017
ich will gar nicht viel zu dem Film sagen, dies wurde schon zu Genüge getan. Der Film ist wahnsinnig umstritten und hat ja für eine ganz schöne Reihe an Kontroversen gesorgt, dennoch finde ich Gibsons Werk einfach unglaublich, wahnsinnig intensiv und authentisch. Aber es soll sich jeder selbst eine Meinung zu "Die Passion Christi" machen.
Thomas Z.
Thomas Z.

139 Follower 653 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 1. Juli 2017
Eines kann man der "Passion Christi" nicht absprechen. Er ist der am häufigsten diskutierte Film auf diesem Planeten. Unabhängig von Glaubens- und/oder Religionszugehörigkeit existieren vom Nihilisten bis zu Anhängern eines erzkonservativen religiösen Fanatismus äußerst  kontroverse Meinungen zu Mel Gibson's Umsetzung des Leidenswegs von Jesus von Nazareth. Wenn das Polarisationspotenzial offenbar ohne Einfluß von Gesinnung, Intellekt oder Ethnik ein so hohes Niveau erreicht, so spricht das per se in jedem Fall erst einmal für den Film. Mich persönlich hat die "Passion Christi" erreicht. Atmosphärisch ist das sehr dicht, eine andere Synchronisation wäre absurd gewesen, unabhängig davon, was historisch zu bemängeln ist. Jim Caviezel, der den Film alleine trägt, spielt die Rolle seines Lebens. Seine Mimik während der Folterszenen hat eine Authentizität, die schon beängstigend ist. Die drastische Gewaltdarstellung hat eine klare Zielorientierung und somit m. E. auch ihre Berechtigung. Der Score von John Debney unterstreicht die Atmosphäre perfekt. Selten sind Film und Musik zu einer solchen Einheit verschmolzen. Fazit: Die "Passion Christi" ist ein Film, den man gesehen haben sollte. Keine leicht verdauliche Kost, handwerklich in allen Belangen auf hohem Niveau. Etwas weniger Pathos in einigen Passagen, wäre vermutlich mehr gewesen, schmälert den Gesamteindruck aber nur marginal. Sinn oder Unsinn einer recht eindimensionalen Annäherung an den biblischen Gesamtkomplex lasse ich mal dahingestellt. Ein Film ist ein Film und als solcher sollte er auch beurteilt werden.
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