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Maddin
232 Kritiken
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3,5
Veröffentlicht am 1. März 2025
X-Men: Der letzte Widerstand (2006) ist der dritte Teil der ursprünglichen X-Men-Trilogie und wurde von Brett Ratner inszeniert. Der Film basiert auf den beliebten Marvel-Comics und setzt die Geschichte der Mutanten fort, die sich in einer zunehmend feindseligen Welt behaupten müssen.
Handlung: Die zentrale Konfliktlinie des Films dreht sich um ein bahnbrechendes Heilmittel, das Mutanten ihre speziellen Fähigkeiten nehmen kann und sie zu normalen Menschen macht. Während einige Mutanten dies als Chance sehen, ein normales Leben zu führen, betrachten andere es als Bedrohung ihrer Existenz. Magneto (Ian McKellen) führt eine Armee von Mutanten an, die sich gegen die Menschen auflehnen, während Professor Charles Xavier (Patrick Stewart) und seine X-Men versuchen, eine Eskalation des Konflikts zu verhindern. Parallel dazu kehrt Jean Grey (Famke Janssen) als Phoenix zurück – eine unkontrollierbare Kraft, die eine der größten Bedrohungen der Mutanten darstellt.
Kritik: X-Men: Der letzte Widerstand bietet spektakuläre Actionsequenzen und eine Vielzahl an neuen und bekannten Mutanten. Besonders beeindruckend sind die Spezialeffekte und die Kampfszenen, die den Film visuell auf ein neues Level heben. Hugh Jackman als Wolverine und Ian McKellen als Magneto liefern erneut starke schauspielerische Leistungen. Auch die emotionale Tragweite der Handlung, insbesondere die inneren Konflikte von Jean Grey, verleiht dem Film eine gewisse Tiefe.
Allerdings bleibt die Handlung hinter ihren Möglichkeiten zurück. Die Entwicklung der Charaktere wirkt oft gehetzt, und einige Handlungsstränge, wie die Rückkehr von Jean Grey als Phoenix, werden nicht ausführlich genug behandelt. Zudem führt die hohe Anzahl an Mutanten dazu, dass viele Figuren zu wenig Raum zur Entfaltung haben. Besonders die abrupten Tode einiger Hauptcharaktere wurden von vielen Fans als unbefriedigend empfunden.
Fazit: Obwohl X-Men: Der letzte Widerstand in Sachen Action und Effekte überzeugt, bleibt er erzählerisch hinter seinen Vorgängern zurück. Fans der Reihe werden dennoch auf ihre Kosten kommen, doch der Film erreicht nicht die emotionale Tiefe und Raffinesse der ersten beiden Teile. Ein unterhaltsames, aber nicht vollkommen gelungenes Finale der ursprünglichen Trilogie.
Regisseur Brett Ratner (u.a. „Rush Hour 2“) brachte die „X-Men“-Trilogie würdig zu Ende. Grandiose Effekte verbunden mit hintergründiger Gesellschaftskritik konnten mich die ganze Zeit über begeistern. Schade, dass einige wichtige Hauptcharaktere das Zeitliche segneten. Spektakulär: der Showdown auf der Insel Alcatraz. Schmunzeln musste ich über die teilweise offensichtlichen Goofs, für die sich die Crew im Audiokommentar der DVD entschuldigte. So änderte sich z.B. in der Szene, in der Mageneto die Brücke verbog, innerhalb von Sekunden die Tageszeit (von Mittag zu Nacht!). Trotz dieser Goofs und Unschlüssigkeiten war „X-Men: Der letzte Widerstand“ ein mitreißendes Filmerlebnis. Übrigens: Wer nicht zu früh den Kinosaal verließ, konnte nach dem Abspann noch eine wichtige Szene sehen: Professor Charles Xavier lebt! Man darf gespannt sein.
Auf zum scheinbaren Finale das gleichermaßen sehr zufrieden stellt und bitter enttäuscht. Die Story der Vorgänger wird logisch und gut weitererzählt, fast alle wichtigen Figuren sind wieder mit dabei und der Anteil an Action, Spannung und auch Humor (gibt mal wieder ein paar schöne Wolverine Szenen und Sprüche) ist voll da so dass der Film prächtig unterhält und Spaß macht. Biter enttäuscht ist man aber von anderen Dingen, das Dumme ist dass die meisten Sachen bereits nach wenigen Minuten passieren, aber ich sie trotzdem nicht ausführen möchte um den Film nicht zu verderben. Nur soviel: die ersten beiden Filme waren "Ensemble" Filme, hier rücken wenige in den Vordergrund während einige andere (insbesondere zwei) nur auf ein, zwei kurze Auftritte reduziert werden, des weiteren finde ich das Schicksal einiger weniger nicht wirklich toll. Aber das ist meine Sache, den Unterhaltungswert des Filmes schmälert es nicht Fazit: Inhaltlich nicht ganz optimal, aber actionreiches und aufwendiges Kapitel der Mutantensaga!
Der dritte Teil der X-Men Reihe ist nicht mehr ganz so originell wie seine Vorgänger! Sicherlich sind die Effekte am besten als die vorherigen Filme aber die Story hinkt hinten nach. Die Geschichte wird wie runtergespult. Man merkt auch, dass es ein Regiewechsel gegeben hat. Die Mutanten haben kaum Zeit, sich zu entfalten. Es gibt auch viel zu viel Mutanten, und die vereinzelten gehen einfach runter. Am besten ist Famke Janssen als Phoenix, aber sie wirkt auch unterfordert. Fazit: Lieber weniger Mutanten, dafür eine ergreifende Geschichte!
Bryan Singer hat das Zepter an Brett Ratner übergeben. Dieser darf mit einem nochmals aufgeblähten Budget (ca. 150 $) ran. Sein Konzept unterscheidet sich dabei von den beiden Vorgängerfilmen, so dass der eine oder andere Fan vlt. etwas enttäuscht sein könnte.
Ratner bringt zahlreiche neue Mutanten ins Spiel. Das erweist sich leider als Problem, da keiner der Mutanten richtig eingeführt wird. Somit bleibt die Stimmung etwas auf der Strecke.
Doch auch die Hauptcharaktere müssen etwas zurückstecken. Insbesondere Jean Grey alias "Phoenix" hätte deutlich intensiver behandelt werden müssen. spoiler: Warum schließt sie sich Magneto an und trottet diesem dann artig hinterher?
Doch trotz des Gemeckers bleibt der dritte X-Men ein guter Film. Insbesondere die Effekte wissen zu gefallen und Ratner nutzt die zahlreichen neuen Mutantenfähigkeiten auch fleißig um interessante Kämpfe darzubieten. Ein Wettrennen zwischen dem durch Wände brechenden "Juggernaut" und der kleinen Kitty bleibt dabei besonders im Gedächtnis.
Fazit: Der dritte X-Men kann das Niveau seiner Vorgänger nicht halten. Zum Flop wird der Film jedoch bei weitem nicht, da er gute Unterhaltung liefert.
Für mich zu diesem Zeitpunkt der beste X-Men Film. Technisch gut und immer spannend. Ich verstehe gar nicht, warum die Kritik so mittelmäßig ausfällt. Ist halt Ansichtssache !
"X-Men: Der letzte Wiederstand" ist für mich ein gelungenes Ende der ersten 3 Teile! die Story finde ich sehr gut und die action und die spannung sind auch am ende top! nur am anfang hätte man früher den schalter umlegen sollen,denn bis es endlich mal zur sache ging dauerte es eine weile! das ende hat mir auch ganz gut gefallen!
Leider unterscheidet sich der letzte Teil der klassischen X-Men Trilogie sehr von seinen Vorgängern. Als erstes fällt auf, dass die Atmosphäre, das Gefühl der Verbundenheit mit den Charakteren irgendwie zu fehlen scheint - Möglicherweise, weil Bryan Singer nicht mehr auf dem Regiestuhl sitzt. Die Story ist ungewöhnlich Kompromisslos -> Spoiler: spoiler: Unglaublich, wie schnell und geradezu gefühllos man Scott das Zeitliche segnen lässt (James Marsden musste zu dem Dreh von "Superman Returns"). Aber auch Prof. Xavier stirbt - obwohl er am Ende in einem neuen Körper steckt - und Mystique sowie Magneto verlieren ihre Kräfte.
Andere Neuerungen stören, wie z.B. das ständige Gerede von "Klassen". Das hört man in keinem anderen X-Men Film! Die Stärke eines Mutanten sollte nicht so plump klassifiziert werden, nur weil man zeigen möchte, wie mächtig ein Gegner ist und welche Gefahr von ihm ausgeht. (Völlig egal, dass es eine Mutantenkraft ist, das ist einfach unnötig) Ein weiterer Kritikpunkt ist für mich ganz klar, dass Kurt Wagner - der UNGLAUBLICHE Nightcrawler - überhaupt nicht vorkommt. Der Grund dafür soll in irgendeinem Comic erklärt sein. Zum Glück hat man zumindest großartig von Neubesetzungen abgesehen, nur Kitty wird jetzt sehr gut durch Ellen Page verkörpert. Das klang jetzt alles überaus negativ, aber die ganzen Kritikpunkte machen den Film nun mal so viel schlechter als seine Vorgänger. Es ist der Unterschied von "sehr gut" zu "ganz in Ordnung" und das ist der Film unterm Strich eben - nur mittelmäßig.