Iron Man
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Sebastian Schlicht7
Sebastian Schlicht7

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4,5
Veröffentlicht am 21. Juli 2025
„I am Iron Man.“

Und so wurde eine Comiclegende geboren.

In den 2000ern gelang Marvel der große Durchbruch mit großen Comicverfilmungen. Da wäre die erste „X-Men“-Trilogie und natürlich die drei „Spider-Man“-Werke von Sam Raimi. Auch „Hulk“ bekam eine ambitionierte, aber letztendlich schwache Filmadaption. Doch natürlich sollte das alles im Jahre 2008 vollkommen eskalieren. Nun ja, eskalieren ist vielleicht etwas übertrieben, aber schaut man sich an, was alles danach kam, muss man anerkennen, dass Marvel mit ihrem ersten MCU-Film (Marvel Cinematic Universe) ein absolut einzigartigen Grundstein legte. Die Rede ist natürlich von „Iron Man“! Eine Filmadaption des Stoffes war bereits Jahre vorher in Planung und viele verschiedene Regisseure (darunter Tarantino), sowie alle möglichen Hauptdarsteller (Tom Cruise oder Nicolas Cage) waren im Gespräch. Am Ende machte es dann Robert Donwey Jr., der Anfang der 2000er seinen Drogenentzug gepackt hatte und nun vor dem Beginn seiner immensen Karriere stand.
Doch natürlich sollte auch der Film der Beginn von etwas ganz Großem sein. Nicht nur an den Kinokassen war der Film ein Erfolg (vor allem, wenn man beachtet, dass in der selben Zeit „The Dark Knight“ in die Kinos kam), sondern auch die Kritiker lobten die Heldenstory über die Waffenlobby. Kevin Feige, der Chef von Marvel Studios, legte hier den Grundstein für ein Filmuniversum, dass es bis dato nicht gab. Und unter der Regie von Jon Favreau entstand ein wirklich toller Superheldenfilm, der auch heute noch Spaß macht.

Tony Stark, der Leiter von Stark Industries, verkauft die fortschrittlichsten Waffentechnologien und verdient Milliarden. Doch bei einer Vorführung seiner neusten Killermaschinen in Afghanistan, wird er gefangen genommen und soll die vorgestellten Raketen für eine Truppe Terroristen umbauen. Während der Gefangenschaft merkt Tony, dass seine Waffen die Welt nicht retten, sondern sie zerstören. Doch in der düsteren Höhle der Terroristen kommt Tony die Idee, die ihn (und auch andere) vielleicht retten könnte: Ein stählerner Anzug…

Und so beginnt die fantastische und auch holprige Reise des MCU´s. „Iron Man“ ist aber ein definitiv toller Start und immer noch einer der besten Film in der Reihe. Die kritischen Elemente an der Waffenindustrie sind aktueller denn je, werden aber durchaus auch etwas konservativ behandelt. Dennoch ist die Geschichte von Tony Stark eine überraschend mitreißende. Der selbstverliebte Milliardär ist der perfekte Antagonist zu Beginn des Films, doch seine Entwicklung im Laufe der Story macht immer wieder Spaß. Tony hat viele Parallelen zu Batman, ist aber deutlich wortgewandter und witziger.
Daneben überzeugen auch die Nebenfiguren, wie Pepper Potts, die für Tony wie eine Art Mutter und Freundin zugleich ist, sein Kumpel Rhodes und Tonys Chef Obadiah.

Der Cast überzeugt dabei durch die Bank. Downey Jr. selbst ist nicht umsonst der Star hier: Seine sarkastisch, gelangweilte, aber pointierte Art macht die Figur so besonders und unterhaltsam. Auch seine bis dato neue Synchronstimme (Tobias Meister, der sonst auch Brad Pitt vertont) verlieh der Figur eine Rotzigkeit und Dreistigkeit, die perfekt zur Figur passt.
Gwyneth Paltrow als Pepper ist wunderbar streng und Terrence Howard gefiel mir als Rhodes immer mehr als sein späterer Ersatz Don Cheadle. Auch der Regisseur selbst (Favreau) spielt als Happy Hogan mit und Jeff Bridges als charmant, dubioser Boss ist ebenfalls unterhaltsam.

Der Film punktete aber natürlich auch mit knalliger Action, auch wenn das Finale etwas zu CGI-lastig ist an manchen Stellen. Doch die Effekte sind auch heute noch beeindruckend und einige Kampfszenen imposant und überraschend brutal für einen Marvel-Film ab 12. Hier war ja noch nicht klar, dass Marvel irgendwann von Disney aufgekauft wird…

Mir persönlich gefällt auch nach wie vor der Score von Ramin Djawadi („Game of Thrones“). Der rockige Soundtrack wird von manchen zwar verschmäht, aber ich fand den Score damals im Kino schon cool und auch heute noch!

Fazit: „Iron Man“ hat sich sehr gut gehalten und ist geschichtlich gesehen ein Meilenstein der Comicverfilmungen. Hier gab es die erste richtige Post-Credit-Szene mit Nick Fury, die uns alle umgehauen hat. Selbst ich, der die Comics nicht kennt, war begeistert und gespannt, was hiernach auf uns zu kommen würde. Leider würde es bis zum ersten „Avengers“-Film qualitativ erst einmal etwas schwächer werden, aber der Beginn des Ganzen ist bis heute sehr unterhaltsam und charmant umgesetzt. Der beste „Iron Man“-Film und einer der besten Marvel-Filme!
Maddin
Maddin

232 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 13. Juli 2025
Mit Iron Man legte Regisseur Jon Favreau im Jahr 2008 den Grundstein für das Marvel Cinematic Universe (MCU) – und schuf gleichzeitig einen der gelungensten Superheldenfilme der letzten Jahrzehnte. Robert Downey Jr. feierte darin ein fulminantes Comeback und verkörperte den exzentrischen Milliardär und Waffenentwickler Tony Stark mit unvergleichlichem Charisma.

Handlung:
Tony Stark, brillanter Ingenieur und ebenso arroganter wie charismatischer Waffenindustrieller, gerät bei einer Waffenvorführung in Afghanistan in Gefangenschaft. Dort wird er gezwungen, eine tödliche Waffe für Terroristen zu bauen. Stattdessen konstruiert er im Geheimen einen gepanzerten Anzug, mit dem ihm die Flucht gelingt. Zurück in den USA beginnt er, sein Leben zu überdenken – und entwickelt die Iron-Man-Rüstung weiter, um als Hightech-Superheld gegen das Böse zu kämpfen.

Stärken:
Iron Man besticht durch eine perfekte Mischung aus Action, Humor und Charakterentwicklung. Robert Downey Jr. ist Tony Stark – seine Darstellung ist witzig, scharfzüngig und gleichzeitig emotional greifbar. Der Film schafft es, die Entstehung eines Helden glaubwürdig, spannend und unterhaltsam zu erzählen, ohne in Pathos oder Kitsch zu verfallen. Die Effekte sind auch heute noch beeindruckend, die Actionsequenzen rasant und gut inszeniert. Der Soundtrack – besonders der Einsatz von AC/DC und Black Sabbath – unterstreicht den rebellischen Ton des Films perfekt.

Schwächen:
Die größte Schwäche liegt im eher konventionellen Finale. Der Antagonist (Jeff Bridges als Obadiah Stane / Iron Monger) bleibt im Vergleich zu Tony Stark etwas blass und stereotyp. Auch ist die Geschichte in Teilen vorhersehbar, was dem ansonsten frischen Konzept aber nur leicht schadet.

Fazit:
Iron Man ist mehr als ein Superheldenfilm – er ist ein clever geschriebenes, stylishes und temporeiches Charakterporträt mit einem Hauptdarsteller in Höchstform. Der Film markiert nicht nur den Start des MCU, sondern setzt auch neue Maßstäbe für das Genre. Ein moderner Klassiker, der auch Jahre später nichts von seiner Faszination verloren hat.
Casey 08
Casey 08

14 Follower 931 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 3. Februar 2025
Das ist ein der besten Marvel Filme. Ich mag "Iron Man" sehr und auch hier macht er spaß. Ich mag den Aufbau sehr, Robert Downey Jr. ist toll, die Action ist super, der Humor sitzt und der Film unterhält. Die probleme sehe ich eher beim Iron Monger und der Laufzeit. Aber der Film bietet tolle Kamerafahrten, tolle Darsteller sowie eine gute Story. Ich muss auch sagen das dieser "Iron Man" Film der beste Film der "Iron Man" Reihe ist obwohl ich "Iron Man 3" fast auch so gut finde.

Insgesamt ist es ein sehr guter Film mit fetter Action, guten Humor, einer guten Handlung und einem tollen Helden.
Brave Albar
Brave Albar

16 Follower 240 Kritiken User folgen

2,0
Veröffentlicht am 21. April 2024
Actionüberladener Marvel-Schrott im Hochglanzformat mit stupidem Superheldenmuster. Entbehrt jeglicher Realität und Logik und langweilt. Nichts für mich.
challengesbya.d.2k
challengesbya.d.2k

24 Follower 336 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 23. April 2023
Ein guter, spannender Marvel Film, der es in sich hat. Eine gelungene Leistung. Der erste Teil von Iron Man ist sehr gut.
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 1. Februar 2023
Einer der besten Superheldenfilme aller Zeiten!

Mit Ant-Man 3 startet nun bald der 31. Film des MCU. Allein die Zahl 31 zeigt hier schon wie erfolgreich das MCU ist. Beinahe jeder der Marvelfilme performt an den Kinokassen überragend und spielt zumeist die 1 Milliarde US-Dollar ein. Avengers Endgame war sogar für kurze Zeit der erfolgreichste Film aller Zeiten mit fast 2,8 Milliarden US-Dollar. Das Fundament für diesen unglaublichen Erfolg ebnete 2008, also vor fast 25 Jahren, Iron Man 1. Dieser kam nicht nur hervorragend bei Kritikern und Publikum an, sondern performte auch an den Kinokassen gut mit einem Einspielergebnis von fast 600 Millionen US-Dollar. Damit machte er das MCU und alle darauf folgenden Filme erst möglich. Doch ist Iron Man 1 auch heute noch gut oder ist er überhypt?

Iron Man 1 startete am 14. April 2008 in den Kinos. Er wurde von Jon Favreau gedreht und es spielen unter anderem Robert Downey Jr., Gwyneth Paltrow und Jeff Bridges mit. Der Film wurde unter anderem für zwei Oscars nominiert und war bereits seit 1990 in Planung. Seitdem wechselten mehrmals die Rechteinhaber und auch das Drehbuch wurde mehrmals überarbeitet.
Der Film handelt von dem Milliardär und Waffenproduzent Tony Stark, der in Gefangenschaft von Terroristen gerät und dazu gezwungen werden soll Waffen für diese zu bauen. Ihm gelingt jedoch die Flucht. Wieder zu Hause angekommen will er fortan sein Genie für das Gute benutzen und keine weiteren Waffen bauen. Mit diesem Plan sind jedoch nicht alle einverstanden.
Einer der größten Pluspunkte im Film ist Robert Downey Jr. als Iron Man. Zwischenzeitlich waren für diese Rolle unter anderem Nicolas Cage, Tom Cruise und Sam Rockwell im Gespräch. Jon Favreau entschied sich jedoch, wie man mittlerweile sagen kann genau richtig, für Robert Downey Jr., da dieser in seiner Schauspielkarriere schon mehrere Hochs und Tiefs durchgemacht hatte. Daher wies er viele Parallelen zu Tony Stark aus. Robert Downey Jr. gelingt es zugleich arrogant, egoistisch und sexistisch zu sein, aber gleichzeitig auch eine unfassbare Sympathie aufzubauen. Er ist die absolut perfekte Besetzung für Iron Man.
Die anderen Schauspieler bleiben da leider etwas im Hintergrund und können nicht wirklich überzeugen. Dies liegt aber nicht unbedingt an ihnen selbst, sondern einfach auch daran, dass der Fokus ganz klar auf Tony Stark liegt. Trotzdem gelingt es Gwyneth Paltrow, die Pepper Potts spielt, zu überzeugen. Robert Downey Jr. und Gwyneth Paltrow haben einfach eine perfekte Dynamik. Und auch der von Clark Gregg gespielte Phil Coulson macht Lust auf mehr.
Wer dabei leider komplett blass bleibt sind die beiden Bösewichte, die von Jeff Bridges und Faran Tahir gespielt werden. Weder überzeugen diese Schauspielerisch noch gibt das Drehbuch ihnen ein wirklich nachvollziehbares Motiv, das sie zu interessanten Bösewichten gemacht hätte. Bereits hier zeigt sich eine der wenigen Schwächen des MCU: die Bösewichte.
Die Story ist zwar nicht überragend, Jon Favreau erlaubt sich jedoch auch keine groben Fehler. Die Handlungen der Figuren sind nachvollziehbar und es gelingt ihm auch Spannung und Tempo zu erzeugen. Allerdings ist die Geschichte doch recht nachvollziehbar. Besonders gut ist, dass die Story am Boden geblieben ist und nicht zu abgefahren ist. Es geht nicht darum die gesamte Welt zu retten und es geht auch nicht zu sehr in die Sci-Fi-Richtung. Dadurch konnte Jon Favreau auch zahlreiche Besucher in die Kinos locken, die bis dahin noch keine Berührungen mit Superhelden hatten.
Kamera und Schnitt können durchweg überzeugen und es ist durchaus nachvollziehbar, dass Iron Man 1 hierfür für zwei Oscars nominiert war. Insgesamt sind auch die Effekte nicht merklich gealtert. Allerdings gibt es am Anfang ein paar Szenen in denen das CGI leider nicht so gut ist. Trotzdem kann man den Film auch heute noch sehr gut schauen.

Fazit: Trotz einiger kleiner Schwächen, dem Bösewicht und teilweise dem CGI, ist Iron Man 1 ein hervorragender Film. Vor allem durch den charismatischen Robert Downey Jr. und die am Boden geblieben Story ist der Film auch heute noch sehenswert und zu empfehlen. Daher erhält Iron Man 1 von mir 4,5 Sterne. Iron Man 1 ist einfach der perfekte Einstieg für Neulinge, aber auch für Comicefans, da es zahlreiche Easter Eggs gibt.
Balticderu
Balticderu

257 Follower 1.225 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 22. Januar 2023
Der erste Teil dieser Reihe und natürlich wie immer mit viel Story und späte Action.
Dennoch natürlich empfehlenswert.
Josi1957
Josi1957

172 Follower 828 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 5. Mai 2024
Der Plot dieser Comic-Adaption ist platt. Dennoch begeistert diese innovativ gestaltete, rasante Mischung aus Action, Pathos & Witz mit einem *politisch unkorrekten* Helden und ironischen Anspielungen auf den *Krieg gegen den Terror*.
Lars
Lars

14 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 8. Mai 2022
Am Anfang als er in der Höhle war, fühlte sich das an wie zwei Tage, es waren aber ein paar Monate. Das hätte man besser machen können. Sonst ganz gut
PaRaDoX _08
PaRaDoX _08

9 Follower 54 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 16. Oktober 2020
Ich finde die Entstehung von Iron Man wurde sehr gut in diesem Film umgesetzt. Auch die Lieder passen zu dem Film.
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