Revolver
Durchschnitts-Wertung
3,0
118 Wertungen

14 User-Kritiken

5
3 Kritiken
4
6 Kritiken
3
2 Kritiken
2
2 Kritiken
1
0 Kritik
0
1 Kritik
Sortieren nach:
Die hilfreichsten Kritiken Neueste Kritiken User mit den meisten Kritiken User mit den meisten Followern
No Use For A Name
No Use For A Name

14 Follower 1.213 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 7. Dezember 2025
Das ist schon eine ziemlich fette Kröte, die uns Guy Ritchie hier zum Schlucken serviert... Der Film ist alles andere als leicht zugänglich. Verschiedene Zeitebenen werden ohne erkennbare Grenzen und Zusammenhänge durcheinandergemischt und zusammengeschnitten. Dadurch ist es enorm herausfordernd, der Handlung zu folgen und das Ganze zu verstehen. Gleichzeitig ist der Film aber nahezu meisterhaft arrangiert und am Ende ergibt wie auf magische Weise dann plötzlich alles Sinn und es fügt sich wie ein riesiges Puzzle alles zusammen.

Bis dahin ist es aber ein weiter und irgendwie auch steiniger Weg. Man muss den Film schon sehr aufmerksam verfolgen und es ist wohl auch notwendig, ihn ein zweites Mal anzuschauen, um tatsächlich alle Details zu erfassen. Das erfordert Geduld und doch auch einiges an intellektueller Denkleistung, darauf muss man sich erst einmal einlassen (können). Daran zerbricht der Film dann auch zu oft und fährt dementsprechend schlechte Bewertungen ein, bis hin zu regelrecht vernichtenden Kritiken. So steht er sich quasi selbst im Weg, es fehlt ihm die Gelassenheit, die andere Guy Ritchie-Filme (. “Snatch”) ja so auszeichnet.

Handwerklich gibt es jedoch an “Revolver” nichts auszusetzen. Die Inszenierung ist überragend, Kamera und Schnitt ergeben ein harmonisches Ganzes, der Score ist gekonnt eingesetzt und unterstreicht die Wirkung der Szenen, ohne jemals zu aufdringlich zu werden. Schauspielerisch geht das alles auch in Ordnung. Ray Liotta ist lässig wie man ihn kennt und versprüht heftige “Goodfellas”-Vibes. André Benjamin spielt überraschend gut und ist für seine Rolle sehr passend besetzt, ebenso Mark Strong, der zwar nur wenig Screentime hat, diese aber überragend nutzt. Etwas Schwierigkeiten hatte ich jedoch mit Jason Statham, der hier allein durch seine – wie soll man es nennen? Alberne? – Frisur einen seltsamen Eindruck hinterlässt. Der starke Charakterdarsteller ist er ja nun nicht, für meinen Geschmack spielt er seinen Jake auch zu statisch und bietet wenig emotionale Kontaktfläche.

FAZIT: Ein recht sperriger Guy Ritchie, der uns hier präsentiert wird. Man muss einiges an Zeit und Gehirnschmalz investieren, um den Film richtig erfahren zu können, da ist sicher nicht jeder bereit, sich darauf einzulassen. Wenn man das aber tut, bekommt man (nach dem zweiten Mal Anschauen) einen wahrlich fantastischen, meisterhaft inszenierten und intelligent zusammengesetzten Gangsterthriller. Stark!
PostalDude
PostalDude

1.043 Follower 1.093 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 6. Januar 2022
Der etwas andere Gangsterfilm ...

Statham und Ray Liotta liefern sich ein Duell auf geistiger Höhe ;)

Die ersten ca. 45 min. sind ein typischer "Guy Ritchie Gangsterfilm" würde ich sagen, zwischendrin zieht er sich manchmal, aber es ist immer interessant, weil man als Zuschauer immer mehr mit grübelt... 樂

Statham spielt souverän und hat ne geile Frisur, Ray Liotta brilliert in der Rolle, Andre von Outkast spielt solide & Vincent Pastore spielt ne typische Rolle...

Dazu noch ein starker, immer passender Soundtrack + klasse Kameraführung bzw. Bilder, wie immer bei Guy Ritchie 

Lese jetzt noch die Interpretationen, ein kleiner, feiner Mindfuckgangsterfilm ! ^^
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 25. August 2014
...ja, einige Kritik ist dramaturgisch berechtigt - das kann man vor allem in der zweiten Filmhälfte nicht leugnen. Aber inhaltlich ist dieser Film ein Werk, das meist vergeblich seinesgleichen sucht!
Es ist eben keine seichte Unterhaltung (Entertainment), sondern es fordert und fördert den Zuschauer - wenn er / sie es denn zulässt.
Daher wundert es mich auch nicht, dass der Film kommerziell so wenig Erfolg erzielte. Die Massen stehen auf Transformers etc. und Filme wie Revolver sind einfach viel zu anstrengend. Das ist bei der Musik ja nicht anders.
Fazit: Wer gerne denkt, Herausforderungen mag und mental stabil ist, sollte den Streifen gesehen haben. Wer sich unterhalten und auf keinen Fall denken müssen will, sollte den Streifen besser nicht anschauen - und im Idealfall auch nicht kritisieren...
IamBangsy
IamBangsy

29 Follower 130 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 24. November 2013
Ein, wie ich finde, sehr geiler Film, wenn man ihn denn verstanden hat, was zugegeben doch etwas schwierig ist.
Vorne weg: Jason Stathams wahrscheinlich bester Film. Der Mann zeigt in "Revolver" was er schauspielerisch so drauf hat. Besonders die Szene im Aufzug hat mir imponiert.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 19. März 2013
Der Film "Revolver" hat nicht mehr als mein Leben verändert.

Hört sich etwas übertrieben an, ist aber so. Er ist eine Inspirationsquelle für Menschen, die sich für die Psyche des Menschen interessieren. Davon ausgehend habe ich angefangen, mich mit den Arbeiten einiger im Abspann erwähnter Professoren auseinanderzusetzen, wodurch ich einiges neues Wissen für mich und meine Arbeit sammeln konnte.

Der Film ist so facettenreich, das er auch bei wiederholter Betrachtung niemals langweilig wird und - zumindest mich - bei jeder erneuten Betrachtung dazu anregt, mich selbst und mein Handeln zu hinterfragen.

Ich glaube, der Regisseur Guy Ritchie hat den Film bewusst so angelegt, dass er Fragen aufwirft, die je nach Sichtweise unterschiedlich beantwortet werden können und letztendlich immer einen kleinen Zweifel an der eigenen Interpretation hinterläßt.

Jeder, der behauptet, er habe den Film vollkommen verstanden und könne ihn komplett erklären... ist womöglich ein weiteres Mal von seinem Ego übers Ohr gehauen worden ;-

Mit besten Grüßen
Der Stefan
Alex08011988
Alex08011988

6 Follower 31 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 10. September 2012
Der Kampf gegen die Angst

Selbstfindung ist sich bewusst zu werden das es keine Angst gibt und nur durch Angst können Hasserfüllte Menschen überleben, das zeigt der Film auf sehr eindrucksvolle Weise.

Hass will Angst erzeugen, fürchtet sich niemand vor dem Hass, wird der Hass zur Angst.

Ein Meisterwerk wenn man den Film versteht.
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 19. April 2010
Also ich habe mir den Film gestern angeshen, habe davor noch nichts davon gehört und dachte mir die Schauspieler sind gut und Guy R. sowieso.

Anfangs fängtd er Film eigentlich recht leicht verständlich an, wird jedoch im laife der zeit immer komplexer und zwingt einen wirklch sich jede Sekunde auf den Film zu konzentrieren. Mich persönlich reizen solche Filme da sie keine 08/15 Handlung runterlaufen lassen und einen selber dazu anregen sich Gedanken darüber zu machen. Brauchte nach dem Film erst mal einige Zeit um mir nochmals Gedanken darüber zu machen und eine für mich sinnvolle Story zusammenzustellen....

Ich finde solche Filme klasse, weil einfach jeder die geschichte für sich selber interpretieren kann und somit sich eine vielzahl von Möglichkeiten ergeben.



Für Leute die sich gerne Filme ansehen die einem zum Nachdenken anregen auf jedenfall ein Film den man sich ansehen sollte!
ilovekino
ilovekino

23 Follower 115 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Naja muss schon sagen nach dem Streifen hatte ich irre Kopfschmerzen.Dieser film ist anstrengend,sehr anstrengend.

verwirrend wie immer doch die angebliche Erlösung bleibt auf der Strecke.Muss sagen für mich der schlechteste Ritchie Film bis her.schade.
peter01
peter01

19 Follower 112 Kritiken User folgen

2,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
und frauendiskriminierend noch dazu und das sag ich als mann, denn die wenigen frauen, die vorkommen, tauchen entweder nur ein paar sekunden auf oder werden erschossen.

und sonst ist der film ziemlich krank, leider nicht das gute krank, nach rock n rolla (dem ich 6 sterne gab) kann auch ein anderer ritchie-film nicht überzeugen..
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
VORSICHT SPOILERLASTIG:

Nach den bisherigen Guy Richtie Filmen wurden meine Erwartungen anfangs wirklich erfüllt (erinnerte an Lucky # Slevin). Auf einmal is der Film in eine unerwartete Ecke gerutscht (erinnerte an Fight Club) und dann gings auf ne ganz schiefe Bahn (Mullholland Drive).

Anfangs war ich enttäuscht weil ich nen reinen Gangsterfilm erwartet habe aber als ich mich dann drauf eingelassen habe ist er immer besser geworden.

Sollte man auf jeden Fall mehr als einmal anschauen. Am Schluss die Einblendungen von den Psyochologen war sehr interessant und hat mich in eine Denkrichtung gebracht die ich sonst nicht eingeschlagen hätte. Hat mich im Nachhinein ganz schön beeinflusst.

Aber auch von technischer Seite ist er sehr gut gemacht. Gute Schauspieler und sehr gute Kameraeinstellungen. Einmal sollte man ihn auf jeden Fall gesehen haben. Mindestens um ihn zu hassen ;)
Möchtest Du weitere Kritiken ansehen?
  • Die neuesten FILMSTARTS-Kritiken
  • Die besten Filme