Wolf Creek
Durchschnitts-Wertung
2,9
201 Wertungen

18 User-Kritiken

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No Use For A Name
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14 Follower 1.390 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 15. April 2026
Fieser, verstörender Outback-Slasher mit wohl einem der krassesten Killer überhaupt. John Jarratt spielt seine Figur mit so viel abartiger Bösartigkeit, dass es fast körperlich schmerzt. Schon ganz zu Beginn, wenn er mit den Backpackern am Lagerfeuer sitzt, umgibt ihn so eine gruselige Aura, seine komischen Witze, die er macht und sein Blick dazu (vor allem bei der Frage “und was machen Sie heute so?”), da läuft’s mir jedesmal kalt den Rücken runter!

Abseits Jarratts unbeschreiblicher Performance gibt’s freilich nicht allzu viel Neues zu entdecken, da bewegt sich der Film relativ unspektakulär auf den üblichen Genrepfaden. Dennoch ist dieser Film sehenswert, immerhin gibt es in der ersten Hälfte schöne Landschaftaufnahmen und in der zweiten Hälfte den ultrafiesen John Jarratt – Stichwort: “Kopf am Stiel”...
Casey 08
Casey 08

14 Follower 1.023 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 20. Oktober 2024
Hier hatte ich was ganz anderes Erwartet. Ich dachte es wird so wie "Hostel" aber es wurde doch anders. Man hat hier einen sehr realistischen Film mit einer guten Optik. Aber wo ist die brutalität und die spannung? Die Quälerei sieht man kaum und ist nicht brutal. Auch die Figuren bleiben uninteressant. Aber was ich den Film lassen muss ist das geniale Ende. Da passt wirklich alles.

Insgesamt ist es ein mittelmäßiger Film der ein tolles Ende hat und sehr realistisch ist aber zu langweilig ist.
BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

11.854 Follower 5.066 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 16. September 2017
Ein Film der halbe halbe macht ... leider. In der ersten Hälfte sehen wir drei Jugendliche die durch die australische Einöde fahren und wandern und dabei passiert genau genommen weniger als nichts. In der zweiten Hälfte sind die Kids dann den Launen eines brutalen Psychopathen usgelifert und es beginnt ein entsetzlicher Überlebenskampf dessen Schockwirkung nur noch durch das Ende übertroffen wird. Dabei wird nicht ironisch gebrochen oder sonst mit irgendeinem Stilmittel künstlich überhöht - nein, das was in der zweiten Hälfte des Filmes vor sich geht ist Psycho Horror in beschreiblich beklemmender Intensivität und daran sollten sich wirklich nur die hartgesottensten heranwagen. Leider macht das aber die endlose und viel zu lang geratene erste Hälfte kaum wett. Trotzdem: ein Horrorfan der die erste Hälfte übersteht kann sich freuen - in der zweiten wird er kaum aufhören nervös an den Nägeln zu kauen.

Fazit: Horrorspektakel nach Schema F - allerdings so grauenhaft realistisch dass es weh tut!
Kino:
Anonymer User
2,5
Veröffentlicht am 2. November 2015
Nachdem ich mir dieses Machwerk nun auch endlich zu Gemüte geführt habe, bin ich leider mal wieder enttäuscht ohne Ende. Da hört man ständig etwas von Realismus, wofür der Streifen offenbar hoch gelobt wird, nur um dann zu sehen wie der Schurke schon bei der ersten Konfrontation bewusstlos liegen gelassen wird, anstelle, dass man ihm gleich den Rest gibt. Lieber versuchen davon zu laufen, mitten in der Einöde. Klar! Stimmt, der Film bräuchte dann eine andere Story von dem Moment an, würde aber nicht sofort seine komplette Glaubwürdigkeit einbüßen. Fast bei jedem Film dieser Art gibt es genau diese Schlüsselszene und offenbar hat nie jemand zuvor aus anderen Filmen gelernt. Das ruiniert einfach den gesamten restlichen Film! Oder können Leute in dieser Todesangst absolut nicht mehr rational denken? Ich kann das Gott sei Dank schwer nachvollziehen aber es wirkt jedes Mal, als würde in solchen Situationen das Hirn der Opfer komplett aussetzen. Nicht umsonst haben so viele dieser Filme einen derart schlechten Ruf, weil die Darsteller sich immer so dämlich anstellen. Man kann auch clevere Katz und Mausspielchen inszenieren aber das will offenbar niemand so drehen. Der Rest ist ganz in Ordnung.
flippyy
flippyy

5 Follower 33 Kritiken User folgen

1,5
Veröffentlicht am 30. März 2011
Ich kann nicht verstehen wie der Film hier so gut bewertet werden kann.
Nach den Kritiken hatte ich mich ja schon auf einen "lauen" Anfang eingestellt, ich hatte jedoch schon gehofft dass es irgendwann mal wirklich "Horror", oder wenigstens Spannung.
Bis mal irgendwas annähernd spannendes passiert vergehen schon 2/3 des Films - und dann ist er immernoch weder gruselig noch wirklich spannend oder gar nervenaufreibend.
Hatte mir nach den Kritiken echt mehr erhofft
Telefonmann
Telefonmann

108 Follower 231 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 2. August 2010
So, nach zwei lustigen Filmen musste ich dann aber mal wieder was Hartes und Ernstes gucken und entschied mich deshalb für "Wolf Creek". Ich hatte den Film schonmal gesehen und wusste deshalb, was mich erwartet. "Wolf Creek" ist wirklich ein ziemlich harter Film, der nichts für schwache Nerven ist.
Dabei beginnt alles so friedlich und schön. Eigentlich kommt fast die komplette erste Hälfte ohne einen Bösewicht aus. Und in dieser Zeit passiert auch nichts Schlimmes. Allerdings sind die drei Hauptcharaktere sympathisch und so wird es nicht wirklich langweilig. Zudem ist diese lange Einleitungsphase nötig, damit die zweite Hälfte funktionieren kann, und das tut sie sehr gut. Hier geht es dann nämlich schnell zur Sache und das nicht grad zimperlich. "Wolf Creek" ist von der grafischen Gewalt her gar nicht mal so besonders brutal, aber diese hoffnungslose Atmosphäre und die rabiate Art des Films machen ihn um einiges härter, als Filme, in denen bis zum geht nicht mehr gesplattert wird.
Spätestens ab der zweiten Hälfte ist "Wolf Creek" völlig humorlos. Dass einen das Geschehen mitnimmt, liegt dann einzig daran, dass die Personen charakterisiert worden sind, und das ziemlich lange. Wären das nun dümmliche Teens, welche einem völlig egal sind, würde dieser Film überhaupt nicht funktionieren. Deshalb ist es auch sehr gut, dass die Hauptdarsteller (es sind eigentlich ja nur vier) alle gut spielen und auch eine recht gute deutsche Synchronisation bekommen haben.
Von der Inszenierung her kann sich "Wolf Creek" auch auf alle Fälle sehen lassen. Es gibt viele schöne Landschaftsbilder zu sehen und der Film ist ziemlich kalt gehalten. Das sorgt für eine gute Atmosphäre. Es gibt zwar eigentlich ein Happy-End, doch ein richtiges ist es nun auch nicht. Wenn "Wolf Creek" ein Problem hat, dann ist es die manchmal fehlende Spannung. Beim zweiten Mal schauen ist es sowieso nicht mehr so spannend.
Fazit: "Wolf Creek" ist kein perfekter Film. Es wird eigentlich nichts neues präsentiert und Story hat der Film auch so gut wie keine. Dennoch macht ihn seine doch recht unkonventionelle Machart zu einem sehenswerten Film. Wer auf Slasher und Terrorfilme steht, sollte sich diesen Film auf jeden Fall mal angucken. Ich finde ihn empfehlenswert.
Kino:
Anonymer User
2,5
Veröffentlicht am 8. Juni 2010
Beeindruckende Naturaufnahmen und zum Ende hin relativ unterhaltsam und relativ spannend. Ich hab mich aber leider nicht gegruselt und auch nicht erschrocken. Die ersten 50 Minuten hätte man kürzen können und die Dialoge waren mäßig. Es gab auch keinen richtigen "turn" und die story war simpel. Der Film lebt von einer einzigen Verfolgungsjagd.
Kino:
Anonymer User
3,0
Veröffentlicht am 12. April 2010
also naja, .. Der Film beginnt wie jeder x-beliebige Teenie-Jugend-Horrorstreifen , mit einem vermeintlichem Pärchen, viel Saufgelage und einem RoadTrip.



für die ersten 50min würde ich dem Film eine 2/10 geben, das war schlichtweg sterbenslangweilig,... Wenn dann alle schön zum Lagerfeuer sitzen und auch beim 239. dämlichen Spruch aufgesetzt gelacht wird ist man kurz davor abzuschalten..



die letzten 30min sind dann die Rettung des Films, er ist dann wirklich ungemein spannend, auch nichts für sanfte Gemüter.. Dennoch sind auch im Schlussspurt viele Szenen dabei, bei denen man sich die Haare rauft, da sie eigtl oftmals nur in schlechten HorrorFilmen als Dramaturgiespanner verwendet werden (müssen)..



Schauspielerleistungen sind eigentlich garnicht schlecht. Outdoor-Freak Mitch überzeugt, und seine 3 Opfer spielen annehmbar.
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
"Wolf Creek" beginnt sehr gemächlich. Bis der Horror wirklich beginnt, vergeht schon einige Zeit. Gut so, denn das schafft Spannung. Man spürt jederzeit die Bedrohung, während sie alleine durch das (vermeintlich) verlassene Hinterland reisen. Zudem hat man auch die Möglichkeit die drei Jugendlichen besser kennen zu lernen, wodurch man später eher mitleidet.

Dann folgt die Autopanne - es ist bereits Nacht. Ein Fremder kommt wie aus dem Nichts zur Hilfe. Wie es weiter geht sollte klar sein... Den Innovationspreis gewinnt dieser Film sicherlich nicht. Auch von der Brutalität kommt der Film zum Beispiel nicht an "The Hills Have Eyes" heran. Aber dennoch: Die Charaktere wirken glaubwürdig, die Atmospäre passt, eben auch weil sich der Film die Zeit nimmt das Grauen dezent und langsam aufzubauen. Die für die Jugendliche aussichtslose Situation ist verzweifelnd, mitreissend und spannend. Der Schluss ist dabei nicht überragend, aber nur konsequent.

Fazit: Man hat schon krassere und brutalere Horrorfilme gesehen, aber dieser "kleine" Horrorschocker hat seinen eigenen Charme.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Hitchcock hat mal in einem Interview gesagt, dass es ihm beim Film nicht um die Geschichte, sondern um die Umsetzung geht. Auf diesen Film bezogen, heißt das: die Story ist bekannt und vielfach verfilmt worden. 3 Anfang20er fahren ins Unbekannte, Schutzlose. Die Menschen denen sie begegnen (Autoverkäufer, Typen in Tankstelle) wirken unangenehm, aggressiv - niemanden kann man sich anvertrauen. Bis schließlich der vermeintliche Retter aus dem Nichts auftaucht und sie direkt in den Horror führt. Dieser Plot ist hinlänglich bekannt.

Was diesen Film auszeichnet ist seine Atmopshäre, seine langsam aufbauende unheimliche Stimmung, die schließlich im krassen Horror endet.

Der Kontrast wunderschöner Landschaftsbilder mit bedrohlicher, düsterer Musikuntermalung und das Fehlen jeglicher vertrauenswürdiger Personen (die kommen erst am Schluß) schließt den Betrachter in seinen unheimlichen Bann - und der Tatsache, dass es sich bei den dreien nicht um ulkige superkluge bwz. überdrehte Fashionkids handelt, sondern um Durchschnittsjugendliche, die nicht aufgesetzt wirken und gerade deshalb sehr präsent vor der Kamera agieren, deren Reaktionen bekannt vorkommen. Zudem kommt das Böse in einer absoluten menschlichen, zunächst sogar harmlosen Gestalt daher, die keine lächerliche Maske oder sonstige Verfremdungen braucht um böse zu wirken, sondern seine sadistische Lust an der Angst des anderen auslebt, in dem er den Gefangenen alles nimmt was ihn zum Menschen macht. So wird er übermächtig und nicht besiegbar. Mit dieser Situation müssen die drei fertig werden und geraten sehr schnell an ihre Grenzen.

Fazit: der Film arbeitet mit subtilen Horror - kein Holzhammerslasher (für die ganz Harten unter uns), bei dem schon in den ersten 5 Minuten Kübelweise das Blut gegen den Bildschirm spritzt und kreischende Teenies einen um den Verstand bringen. Ein feiner, guter Horrorfilm, der sich wohltuend abhebt von üblichen dumpfbackigen Genreblödheiten, in denen von anfang an der Splatter regiert.
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