Darkman
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Kino:
Anonymer User
1,0
Veröffentlicht am 3. März 2015
Selten so einen Schwachsinn gesehen. Wie Liam Neeson sich zu einem solchen Schwachsinn hat überreden lassen können, ist mir schleierhaft. An dem Film ist so vieles haarsträubender Unsinn, dass es zu viel ist, das alles hier aufzuzählen. Er ist einfach nur schlecht.
BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

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4,0
Veröffentlicht am 10. März 2019
Die erste große Kinorolle von Liam Neeson und einer der Titel die ich als Jugendlicher aus dem Fernsehen aufnahm und unzählige Male abspielte (wenngleich in einer geschnittenen Version). Ihn nun nochmal im Prime Angebot zu finden und anschauen zu können brachte dann ein paar ganz netter Erkenntnisse: wie kreativ die Arbeit von Sam Raimi im Grunde ist, wie viele schräge Ideen Kameramätzchen und sonstigen absurden Einfälle hier verarbeitet sind. Ebenso macht Liam Neeson auch in jünger eine sehr gute Figur und ist der Charakter des Darkman ein großartiger Anti Held. Im Gegensatz dazu stehen eigentlich nur die Spezialeffekte die mit stellenweise grausamen Blue Screen Effekten daherkommen. Das sieht man zwar überdeutlich, als typischer Look seiner Zeit aht es aber auch schon wieder einen gewissen Charme …

Fazit: Rabiater und stellenweise sehr schräger Genremix mit Retro Charme
Angelo D.
Angelo D.

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2,0
Veröffentlicht am 6. Juli 2015
"Darkman" war mir einfach zu langweilig und nicht so wie ich ihn erwartet hätte. Die Story handelt von einem Wissenschaftler (Neeson) der versucht künstliche Haut herzustellen die jedoch nicht viel länger als 1 Stunde hält bevor sie zerfällt. Eines Tages stürmt eine Schlägertruppe sein Labor und suchen nach einem Memo das seine Freundin dort liegen lassen hat. Da sie nicht fündig geworden sind übergießen sie ihn mit Säure und jagen das Labor in Luft. Nur knapp dem Tode entkommen und mit völlig zerstörtem Gesicht kehrt er als Darkman zurück und nimmt Rache. Ich habe mich den ganzen Film über nur gelangweilt und auf einen coolen Rachefeldzug gewartet der jedoch nur so dahinplätscherte. Es ist keine Spannung aufgekommen und die Effekte bzw. Actionszenen waren auch total daneben. Die Schauspieler hingegen haben gut und überzeugend gespielt. Fazit: "Darkman" ist weder düster noch spannend und leider ein Griff ins Klo.
schonwer
schonwer

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2,0
Veröffentlicht am 10. Mai 2016
+ Comichaft
+ Masken / Make-Up
+ Soundtrack ist passend

- Dialoge
- Schauspielerischen Leistungen
- viele Klischees
- Drehbuch etwas schwach
- Effekte ziemlich mies

Darkman hat einen einfachen Comicstil, den man schon oft besser gesehen hat, das Drehbuch besitzt viele Klischees und die peinlichen Dialoge werden wunderbar schlecht rübergebracht. Ja, sogar Liam Neeson spielt nicht gut. Das einzige was den Film ansehbar macht ist die Situation der Hauptfigur, die aber durch das schwache Drehbuch nicht wirklich interessant wirkt. Was den Film rettet ist die Musik (man sollte nichts hervorragendes erwarten aber sie ist stimmig) und die Masken, die ziemlich gelungen sind. Die schlechten Effekte verderben den Spaß an der Action...

Fazit: Nicht wirklich sehenswert. Lieber Sam Raimis sehr gelungene Spiderman-Trilogie anschauen, diese ist mehrere Klassen über Darkman.
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 19. März 2010
Es macht immer wieder einen riesen Spaß sich Darkman anzusehen. Typische Klischees aber einfach gut dargestellt, klasse Schauspieler, toller Schnitt-Rythmus, einfallsreiche Action ohne total übertrieben zu wirken, lustig, zynisch, dynamisch, fies und sympatisch (das solls geben), spannend, ... bitte einen (genau so guten) 2. Teil drehen!
Sebastian Schlicht7
Sebastian Schlicht7

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3,5
Veröffentlicht am 8. März 2026
Sam Raimis Interpretation von Batman

Bevor Sam Raimi mit seiner „Spider-Man“-Trilogie das Superhelden-Genre in Hollywood revolutionierte, war er vor allem für seine blutigen Slapstick-Horrorwerke bekannt: „Evil Dead“ und „Evil Dead 2“ (im Deutschen „Tanz der Teufel“) wurden in den 80er zu Kult-Klassikern und sorgten dafür, dass Raimi an Popularität gewann. Und so konnte er 1990 seinen ersten großen Hollywood-Blockbuster drehen: „Darkman“. Raimis ursprüngliche Pläne waren jedoch ganz anders, denn er wollte eine Adaption der amerikanischen Comicfigur The Shadow drehen. Da er die Rechte jedoch nicht bekam, erfand er eben eine ähnliche Figur namens Darkman. Der absurde und überzogene Action-Horror-Film war an den Kinokassen nur bedingt erfolgreich, konnte sich aber über die Jahrzehnte einen Namen bei Fans machen und das zurecht. „Darkman“ ist ein gelungener Mix aus Raimis Horrorwurzeln mit „Evil Dead“ und seinen zukünftigen „Spider-Man“-Filmen. Dabei sind auch viele weitere Einflüsse gut spürbar. Raimi bediente sich hier an so ziemlich allen klassischen Hollywood-Monstern wie „Frankenstein“, „Jekyll & Hyde“, „Der Unsichtbare“ und sogar etwas „Dracula“. Aber auch die Einflüsse von Tim Burtons „Batman“, welcher ein Jahr zuvor die Kinolandschaft aufgewühlt hatte, sind klar erkennbar. Und es ist aus heutiger Sicht, wirklich schade, dass Tim Burton den dunklen Ritter auf die Leinwand brachte und nicht Raimi, denn Letzterer hatte eine deutlich unterhaltsamere Vision im Kopf, wie man hier mit „Darkman“ sehen kann!

Peyton Westlake ist Wissenschaftler und versucht synthetische Haut im Labor herzustellen. Doch eines Tages wird sein Labor von dubiosen Mafia-Gangstern überfallen. Seine Arbeit und Peyton selbst nehmen dabei schwere Schäden, können jedoch den brutalen Angriff überstehen. Peyton ist entstellt und muss nun ein Dasein in der Dunkelheit fristen. Doch er schwört sich Rache und wechselt mithilfe menschlicher Masken seine Identität, um so seine Angreifer ausfindig zu machen…

Man kann hier sehr gut erkennen, wie ein „Batman“-Film unter Raimi ausgesehen hätte. Allein optisch ist „Darkman“ ein Fest: Die Action ist rasant, dynamisch gefilmt und besonders die Helikopter-Verfolgungsjagd ist großartig inszeniert. Dazu kommen die düsteren Sets und die imposante Bildsprache von Raimi. Er arbeitet viel mit Schatten und Licht (passend zur Thematik des Films) und liefert immer wieder sehr kreative Kameraperspektiven ab, wie etwa die Verfolgung von Projektilen, die geschossen werden oder der Übergang in die Friedhofsszene mit Frances McDormand. Genau wie Darkmans unkontrollierbare Gemütszustände, ist die Kamera wild und unvorhersehbar. An der Kamera war übrigens Bill Pope in seinem ersten Filmprojekt. Später sollte er an großen Filmen wie der „Matrix“-Trilogie und den „Spider-Man“-Fortsetzungen arbeiten.

Untypisch für Raimi war jedoch der Verzicht auf Blut und Gore. Das Filmstudio Universal wollte nicht, dass die Verbindung zu Raimis „Evil Dead“-Filmen aufkommt, denn die waren damals noch verpönt. „Darkman“ ist dennoch nicht frei von brutaler Gewalt, doch aufgrund des völlig überzogenen Grundtons, wirkt das Ganze nie wirklich so exzessiv.

Damit kommen wir also zur Comedy und dem teils albernen Vibe, den der Film förmlich lebt: Raimi und seine Figuren nehmen all die Ereignisse extrem ernst, was das Ganze so unterhaltsam macht. In Verbindung mit den eindrucksvollen Bildern wirkt das Ganze manchmal auch deswegen wie eine große Bühnenshow mit Over the Top-Darstellern. Das kann man mögen oder auch nicht, ist halt Geschmackssache. Ich persönlich habe lieber so einen Film als einen, der mich langweilt. Aber „Darkman“ findet eine ganz gute Balance zwischen Slapstick und Drama. Ja, es ist nicht selten zu viel des Guten, besonders der finale Kampf auf dem Gerüst war wirklich albern. Zudem besteht der Film aus vielen Klischees, die hier und da kreativ eingebunden werden, aber an anderen Stellen die Story sehr eintönig wirken lassen. Der typische Bösewicht einer großen Firma im Anzug, die Freundin des Helden, die nur dazu da ist, um gerettet zu werden etc.

Die Story ist generell ein Mix aus tollen Ideen und abgenutzten Momenten, die man schon so oft in Filmen dieser Art gesehen hat.

Der Cast ist ebenfalls qualitativ etwas durchmischt: Während Liam Neeson (hier in einer seiner ersten großen Rollen) seine Sache sehr gut macht, ist der Rest erstaunlich schwach, stellenweise sogar schlecht. Selbst die tolle Frances McDormand lieferte hier keine gute Leistung ab, was aber vielleicht auch an ihrer Rolle liegt, die im Film eben nicht viel zu tun hat…

Musikalisch bietet uns Danny Elfman einen klassischen Elfman-Score, der zwar viele andere Elfman-Kompositionen klingt, aber im Film sehr gut funktioniert und dem Ganzen eine passend, pompöse Atmosphäre verleiht.

Fazit: „Darkman“ ist eine äußerst unterhaltsame Comic-Verfilmung eines Comics, den es so nie gab (zumindest nicht vor dem Film). Sam Raimi hatte ein gutes Gespür für diese Art von Story und wäre wie schon erwähnt der bessere Regisseur für eine große „Batman“-Adaption gewesen. „Darkman“ ist eine herrliche Mischung aus Monster-Film und Horror-Komödie. Das verkannte Werk hat seine Schwächen, ist aber allein aus filmischer Sicht ein Erlebnis, das man sich als Raimi-Fan nicht entgehen lassen sollte.
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