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Lemmiblog
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4,0
Veröffentlicht am 3. Juli 2026
TATTOOS SIND UNVORTEILHAFT
Charlestown, ein Ort, in dem Banküberfälle eher zur Berufsausbildung gehören als ehrliche Arbeit. So trifft es auch Claire, deren Bank ausgeraubt wird. Traumatisiert von dem Erlebnis findet sie Trost bei Doug. Was sie allerdings nicht weiß: Doug war einer der Kerle, die ihr eine Waffe ins Gesicht hielten.
The Town – Stadt ohne Gnade von 2010 geht ca. 120 Minuten und ist ab 16 Jahren freigegeben. Wir haben hier einen Heistfilm mit Ben Affleck, Jeremy Renner und Blake Lively in den Hauptrollen. Während die Grundidee generisch klingt, ein paar vorbestrafte Typen überfallen Banken, bis ein letzter Coup alles ins Wanken bringt, steckt hier mehr drin. Allein die Schauspieler tragen den Film mühelos. Die Dialoge sitzen und die Figuren haben Präsenz. Nichts wirkt langweilig oder unnötig. Wenn gerade kein Ding gedreht wird und davon gibt es immerhin drei, sorgen Freunde, Familie und Auftraggeber für Probleme. Dadurch fühlt es sich nie wie eine bloße Aneinanderreihung von Überfällen an. Besonders die Dynamik innerhalb der Bande macht Laune. Doug versucht einen Ausweg aus seinem Leben zu finden, während James die emotionale Stabilität einer Handgranate besitzt. Was mich gestört hat, ist die Liebesgeschichte zwischen Doug und Claire. Das verliebt sich alles zu schnell. Andererseits entstehen in Extremsituationen eben merkwürdige Bindungen, kennen wir ja aus Speed. Die Überfälle sind spannend inszeniert, fühlen sich roh und glaubwürdig an. Auch wenn die Figuren auf den ersten Blick recht archetypisch wirken wie der ruhige Anführer, der unberechenbare Hitzkopf und die beiden Kollegen die als Füller dabei sind– schafft es der Film, ihnen mehr Tiefe zu verleihen als bloße Schablonen vom Reißbrett. Unterm Strich bleibt ein Film, der als Heist-Thriller als auch als Charakterdrama funktioniert. Die Überfälle sind stark, die Nebenschauplätze interessant und Ben Affleck beweist erneut, dass ihm solche Rollen wie angegossen passen. Jeremy Renner stiehlt allerdings in nahezu jeder Szene die Show.
8,5/10 Punkten. Wenn dein Beruf darin besteht, möglichst nicht erkannt zu werden, sind auffällige Tattoos vielleicht nicht die cleverste Karriereentscheidung.
Sehr gelungene Balance zwischen PopCorn- Kino, Krimi, Love Story und ein wenig Sozialdrama. Spannend flüssig wird die übersichtliche und in die Tiefe gehende Geschichte erzählt, hier und da auch mal ein Augenzwinkern. Kein "großes" Kino, aber ein ganz starker Film.
Ben Afflecks zweite Regiearbeit ist eine hochkarätig besetzte Mischung aus Gangsterthriller, Boston-Milieustudie und Romanze. Obwohl *The Town* auf True Story macht (Intro), basiert es auf Chuck Hogans Roman *Endspiel*.
Blake Lively=Kritik.. Spannender Bankraubfilm bis zum Ende, mit jedoch paar stellenweise komischen Cuts in der Kamera was es für mich etwas abschwächt. Beim Ende finde ich gut, dass es kein 0815,sie flieht mit ihm und sie leben glücklich Ende ist.. Cast, Top bis gut. Finde es aber komisch dass sie keine Fahndungsfotos in den Banken, Läden usw aushängen wenn sie die Fassen wollen.. Bleibt jedoch ein ganz guter Film, außerdem fehlt mir noch irgendwas um im noch einen halben Stern mehr zu geben.
Der Film macht Spaß und die Spannung wird bis zum Schluss gehalten. Auch wenn die Story schon tausendmal erzählt wurde wird es nie langweilig, auch durch die tollen Schauspieler/innen. Für mich eine Film für die DVD-Sammlung.
Ben Affleck leistete mit dieser actionreichen Mischung aus „Heat“ und „Ronin“ nicht nur großartige Leistung vor, sondern auch hinter der Kamera. Seine durchdachte Regiearbeit konnte durchgängig fesseln, so dass der ungewöhnliche Spagat zwischen gefühlvoller Liebesgeschichte und bleihaltiger Bankräuberhandlung tatsächlich gelang. Ich war schwer beeindruckt von den mitreißenden Feuergefechten, die ich – Subwoofer sei dank – in der eigenen Magengrube spüren konnte. Insgesamt wirkte alles sehr authentisch, wenn es auch negative Werbung für Charlestown war. Aber selbst die konnte im Abspann in ein Augenzwinkern verwandelt werden. Stark.
"The Town" ist ein spannendes Katz- und Mausspiel mit großen Gefühlen, bombastischer aber stets realistisch gehaltener Action und grandiosen Darstellern. Affleck erzählt diese Geschichte dermaßen mitreißend, dass dem Zuschauer das Mitfiebern einfach gemacht wird. Ein virtuos inszenierter Mix aus Thriller, Drama und Liebesgeschichte.
„The Town“ mag das Rad nicht neu erfinden, aber ein sehr starker, nuanciert inszenierter und durchweg spannender Bankraubthriller ist Regisseur, Drehbuchautor und Hauptdarsteller Ben Affleck gelungen – unterhaltsam vom furiosen Auftakt bis zum packenden Finale.
"Du bist hier aufgewachsen, in der selben Gegend wie ich."
Ben Affecks zweite Regiearbeit The Town atmet in seinen besten Momenten den Geist von Heat und das ist absolut positiv gemeint. Die Geschtichte ist unerbittlich rau, die Action ist griffig und nie übertrieben, aber all das wäre nur die Hälfte wert, wäre der Zuschauer nicht emotinal involvieren und das ist er. Man fühlt mit mit der eigenlich unmoralischen Gangsterbande für die Loyalität über alles geht. Die großartige Besetzung rund Jeremy Renner, Blake Lively und John Hamm bekräftigten den tollen atmosphärischen Eindruck den The Town Stadt ohne Gnade hinterlässt.
Man kann auf ihm rumhacken, ihn runtermachen oder als untalentiert beschimpfen, aber eine Sache steht fest. Ben Affleck hat einen Oscar – und den nicht für sein brilliantes Schauspieltalent sondern fürs Drehbuchschreiben. Und hier hat ers mal wieder getan – er hat ein vorliegendes Buch umgeschrieben, sich auf den Regiestuhl gesetzt und spielt auch noch die Hauptrolle. Und das fertige Resultat überzeugt auf ganzer Linie, weils auf so vielen Ebenen funktioniert: es ist ein wenig Romanze, aber ohne Kitsch, es ist ein Actionfilm, aber ohne künstliche Schaueffekte (kaputte Autos explodieren nicht), es ist ein hoher Drama und Thrilleranteil und dazu gibt es präzise gezeichnete … alles passt. Ich hätte vielleicht jemand anders als Affleck in der Hauptrolle gut gefunden, aber das sei ihm mal nicht vorgeworfen, ebenso wenig wie der Umstand dass Jeremy Renner hier eigentlich nur seine „SWAT“ Rolle 1:1 kopiert. „The Town“ ist spannendes, berührendes Kino mit Thrill und Niveau, intelligente und Unterhaltsame Thrillerkost – davon bitte mehr!
Fazit: Affleck liefert ein kleines Meisterwerk ab bei dem auf ganzer Linie alles passt und stimmig ist!