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    Wie ein wilder Stier
    Durchschnitts-Wertung
    4,3
    183 Wertungen - 6 Kritiken
    Verteilung von 6 Kritiken per note
    3 Kritiken
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    Deine Meinung zu Wie ein wilder Stier ?

    6 User-Kritiken

    Kino:
    Anonymer User
    3,0
    Veröffentlicht am 12. Februar 2015
    DeNiro spielt in dem auf ihn zugeschnittenen Film brillant auf. Aus dem Kontrast des Physischen, welches aus der Hauptfigur strömt, und dem höchst Ungreifbaren des individuellen Niedergangs entwickelt sich eine Atmosphäre zwischen Gewalt und uneingestandener Schwäche. Der Film psychologisiert viel, zeigt aber auch Affinität für seine Hauptfigur. Mir persönlich gefällt Taxi Driver besser, aber Wie ein wilder Stier ist auch ein solider Film.
    MrFits
    MrFits

    User folgen 7 Follower Lies die 49 Kritiken

    5,0
    Veröffentlicht am 4. März 2011
    der gut 30 jahre alte film hat nichts von seiner klasse verloren. martin scorsese hat es schon damals verstanden wunderbare bilder und emotionen einzufangen. obwohl man bei vielen scorsese werken eher beobachter ist als mittendrinn zu sein. zum beispiel in good fellas oder auch casino (beide mit deniro und pesci). dort ist man auch immer am geschehen beteiligt, trotzdem wirkt die inszenierung distanziert. so auch bei raging bull (o-titel). das der film in s/w gedreht wurde ist zudem ein gewonnener pluspunkt. man fühlt sich in eine andere zeit zurückversetzt und die kullissen, die kleidung und alles drum herum lassen die 40er jahre auferstehen. so baute man geschickt eine tolle atmosphäre auf. so ist der film bis zum schluss mitreißend und vor allem in den wunderbar bebilderten boxfights lebt der film von seiner authentizität.

    das robert deniro seine wohl beste leistung als darsteller abgegeben hat, dürfte wohl nicht nur der gewonnene oscar dokumentieren. eine beeindruckende wandlung vom perfekt durchtrainierten boxer zum fettgewordenen verlierer und sprücheklopfer kann man in den knapp 130 minuten bewundern und muss schon staunen, wie sehr sich deniro engagiert hat. doch anders als zum beipiel bei million dollar baby, wo man ganz klar auf der seite der trotzigen kämpferin hilary swank war, ist man deniro gegenüber zwigespalten. man möchte ihm den sieg gönnen, man will aber auch sehen wie er sein privatleben auf die reihe bekommt. dieses spiel ist perfektes kino. auch joe pesci gelang damals wie auch in den folgenden arbeiten mit scorsese eine perfekte darstellung.

    ganz großes kino über den aufstieg und fall eines boxers, der es selber vermasselt hat. das tarumtrio scorsese/deniro/pesci brachte schon damals wunderbares kino auf die leinwand. auch geeignet für nicht-boxfans.
    omaha83
    omaha83

    User folgen 35 Follower Lies die 202 Kritiken

    4,5
    Veröffentlicht am 25. Februar 2010
    Ein Boxerfilm mit Robert de Niro und von Martin Scorsese..........klingt spannend.........ist es auch.............es ist eigentlich weniger ein Boxerfilm als mehr eine Milleu-Studie eines Mannes der in Little Italy der 20er bis 50er Jahre sein Dasein fristet.............er macht das beste (und eigentlich ach einzige) was er kann: Boxen............da er nicht gerade Gefühle zeigen geht er mit Konflikten immer mit Gewalt um...............die Kämpfe sind eindringlich aber kurz gehalten...........es ist mehr Gewicht auf das Leben und wie er ihm zurecht kommt gerichtet
    Marc-aus-Aachen
    Marc-aus-Aachen

    User folgen 21 Follower Lies die 158 Kritiken

    5,0
    Veröffentlicht am 15. Juni 2014
    Wer sich "Raging Bull" ansieht, um einen packenden und unterhaltsamen Boxerfilm zu sehen, der wird, wie mancher Rezensent hier, enttäuscht sein. Der Film will gar keinen Spannungsbogen aufbauen, will keine geradlinige Story erzählen. Vielmehr haben wir es mit einer Analyse zu tun. Der Analyse eines Mannes, der sich selbst im Weg steht, der nicht in der Lage ist, seine aufwallenden gefühle zu kontrollieren, oder sich selber mit Abstand zu betrachten. Einer Analyse der Befindlichkeit der zweiten/dritten italo-amerikanischen Einwanderergeneration. Einer Analyse des amerikanischen Showgeschäftes, das von übergewichtigen, in die Jahre gekommenen Männern, sowohl vor wie hinter den Kulissen, kontrolliert wird, und das keinen Geschmack und keinen Tiefgang hat.
    Kino:
    Anonymer User
    5,0
    Veröffentlicht am 25. Februar 2010
    "Raging Bull" ist keinesfalls schlechter als "Rocky", ich sage auch nicht er ist besser oder gleichwertig, dazu sind sie zu verschieden

    richtig, beide sind Box-Dramen, beide zeigen das jeweilige milieu, die zustäde in ihrer zeit, jedoch verlagert "Rocky" mehr noch den Schwerpunkt auf das boxen, wohingegen "Raging Bull" mehr auf den menschen und die wenigen aber wichtigen personen im Leben Jake Lamottas eingeht, wo bei "Rocky" ein genaues ziel feststeht, nämlich dass die hauptperson Weltmeister werden will, besteht dasselbige ziel bei "raging bull" auch, jedoch untergeordnet, es geht nicht um den werdegang eines boxers bis zum triumph, dem anschließenden baldigen fall (gegen robinson). sondern um den menschen Jake Lamotta, der sich durch seine ewige eifersucht und seine ungestüme art. alles im leben kaputtgemacht hat, die zwei wichtigsten menschen in seinem leben verliert, seinen bruder joey, seine frau vicky, und ganz zum schluss einsam und allein den fetten entertainer gibt, den keiner mehr hören will

    Stallones Rocky war grandios, die rolle die ihn groß rausbrachte und unsterblich machte, De Niros La Motta hingegen ist erschreckend real, in meinen augen die beste darstellerleistung aller zeiten, wenn er am ende in der dunklen zelle den nervenzusammenbruch erleidet und alle emotionen an den tag kommen, schreit, er sei kein schlechter mensch, holt De Niro alles aus sich heraus, und reist beim Zuschauer großes Mitgefühl hervor.

    ein film für die ewigkeit, gerade durch den schwarz-weiß stil so eindringlich, packend, mitreisend.
    Kino:
    Anonymer User
    2,0
    Veröffentlicht am 18. März 2010
    ich fand den film viel zu langweilig...129 min. und es passiert viel zu wenig.

    so gut die schauspieler auch agierten, schafften sie es nicht, mich mit der story mit zu reissen.

    die boxkämpfe sehen grösstenteils sehr unrealistisch aus, man sieht richtig wie die fäuste am gegner vorbei gehen. bei bud spencer schlägereien sieht das ja besser aus!



    mir bleibt ein rätsel warum dieser film so gelobt wurde!
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