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    Ende & Post-Credit-Szene von "Wakanda Forever" erklärt: Wie geht es in "Black Panther 3" weiter?
    20.11.2022 um 15:00
    Julius Vietzen
    Julius Vietzen
    -Redakteur
    Seit „Iron Man“ ist Julius ein riesiger Fan, der sich auch nach „Avengers: Endgame“, „Doctor Strange 2“ & Co. wahnsinnig auf die Zukunft des MCU freut.

    Starke Kritiken und ein rekordverdächtiges Startwochenende: „Black Panther 2“ läuft so erfolgreich, dass die Ankündigung von „Black Panther 3“ nur eine Frage der Zeit scheint. Doch wann und wie geht es in einer möglichen Fortsetzung weiter?

    Marvel Studios

    „Black Panther Will Return“: Wie fast alle MCU-Filme der letzten Jahre endet auch „Black Panther: Wakanda Forever“ mit dem deutlichen Hinweis, dass das nicht der letzte Film-Auftritt des bzw. der Black Panther sein wird. Und anders als etwa zuletzt bei „Eternals“ stimmen auch die Reaktionen von Fans und Fachpresse sowie das Einspielergebnis an den weltweiten Kinokassen (bislang 332 Millionen Dollar). Lange Rede, kurzer Sinn: „Black Panther 3“ wurde zwar noch nicht angekündigt, das dürfte aber nur Formsache sein. Doch wie geht es dann weiter?

    Auch dazu gibt es natürlich noch keine offiziellen Informationen. Allerdings ist „Wakanda Forever“ – wie die meisten MCU-Filme und -Serien aus der aktuellen Phase 4 – ein ziemlich für sich stehender Film. Die meisten Entwicklungen in „Black Panther 2“ dürften also eher der Vorbereitung eines Sequels dienen als den kommenden „Avengers 5“ und „Avengers 6“.

    Davon ausgenommen sind allerdings der Handlungsstrang um Everett Ross (Martin Freeman) und Valentina Allegra de Fontaine (Julia Louis-Dreyfus), die schon mal für „Captain America 4“ und „Thunderbolts“ in Stellung gebracht werden dürften, und natürlich Riri Williams (Dominique Thorne), die demnächst ihre eigene Serie „Ironheart“ bekommt.

    Toussaint alias Prinz T'Challa

    Unser Meinung nach gibt es in „Wakanda Forever“ vor allem drei Elemente und Entwicklungen, die für „Black Panther 3“ wichtig sein dürften. Die eindeutigste und womöglich wichtigste: Der verstorbene König und Black Panther T'Challa (Chadwick Boseman) hat einen Sohn – Toussaint alias Prinz T'Challa (Divine Love Konadu-Sun).

    Damit dieser eine wirklich wichtige Rolle im MCU spielen kann, muss er natürlich noch deutlich älter werden, allerdings hat ja bereits „Avengers: Endgame“ bewiesen, wie schnell im Marvel-Universum ein paar Jahre vergehen können – ganz abgesehen von irgendwelchen Multiversum-Spielereien, die uns in den kommenden Jahren bevorstehen könnten.

    Ganz bestimmt ist der Auftritt von Toussaint also kein Zufall – erst recht, weil in den letzten Jahren bereits einige junge Heldinnen und Helden eingeführt wurden, was immer stärker auf ein oder mehrere Young-Avengers-Teams hindeutet. Mehr dazu erfahrt ihr in diesem Artikel:

    "Black Panther 2" führt die nächsten Mitglieder der neuen Avengers ein: Wann macht Marvel endlich Nägel mit Köpfen?

    M'Baku als neuer Black Panther?

    Schon etwas weniger eindeutig ist, wer am Ende von „Black Panther 2“ eigentlich die Krone von Wakanda trägt und damit einhergehend auch als Black Panther dient. Nach dem Tod von T'Challa und Königin Ramonda (Angela Bassett) bleibt der Thron nämlich eigentlich unbesetzt, bis Shuri (Letitia Wright) zur Black Panther wird.

    Am Schluss des Films taucht sie dann jedoch nicht bei der aus dem ersten „Black Panther“ bekannten Zeremonie auf. Und M'Baku (Winston Duke), mit dem sie vorher schon über die Frage nach der Zukunft von Wakanda diskutiert hat, darf sich ohne Widerspruch und Kampf als neuer König – und neuer Black Panther? – bewerben.

    Es wird zumindest suggeriert, dass das mit Shuris Einverständnis geschieht, denn sie selbst kümmert sich vorerst um ihre Trauerarbeit. Womöglich hat sie gemerkt, dass sie als Königin nicht geeignet ist, solange sie ihre durch Killmonger (Michael B. Jordan) angefachten Rachegelüste nicht verarbeitet und verstanden hat.

    Ein „Black Panther 3“ würde dann also mit M'Baku wohl wieder eine neue Hauptfigur haben. Eine Rolle werden hierbei auch die Meldungen aus dem Umfeld der Dreharbeiten gespielt haben, laut denen Shuri-Darstellerin Letitia Wright und Disney über ihre Impfverweigerung aneinandergerieten. Wohl auch deswegen wird offengelassen, ob Shuri noch einmal zum Superheldinnenleben zurückkehrt oder diesem für immer den Rücken zuwendet.

    Talokan & Wakanda: Runde #2

    Und zuletzt gibt es in „Wakanda Forever“ noch eine interessante Bemerkung von Namor (Tenoch Huerta), der nach dem Duell mit Shuri und dem Waffenstillstand mit Wakanda sinngemäß sagt, dass das letzte Wort noch nicht gesprochen ist.

    Denn, und da hat der Herrscher von Talokan wohl völlig recht: Die restlichen Länder der Erde werden weiter alles daran setzen, das Vibranium aus Wakanda in die Finger zu bekommen. Und in ihrer Not werden sich die Menschen aus Wakanda darum früher oder später an ihn und Talokan wenden.

    Auch das wirkt für uns eher wie die Vorbereitung der Ereignisse in „Black Panther 3“, aber wir können uns natürlich auch täuschen. Sowieso sollte hier noch einmal betont werden, dass auch im MCU nicht alle Filme Jahre im Voraus bis ins letzte Detail durchgeplant werden. Und bis „Black Panther 3“ irgendwann erscheint, was frühestens 2025 oder 2026 der Fall dürfte, wird im Avengers-Universum noch so einiges passieren...

    Rangliste aller 30 MCU-Filme inklusive "Black Panther 2": Von den größten Enttäuschungen bis zu den herausragenden Meisterwerken

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