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    "Black Panther 2" führt die nächsten Mitglieder der neuen Avengers ein: Wann macht Marvel endlich Nägel mit Köpfen?
    19.11.2022 um 13:30
    Julius Vietzen
    Julius Vietzen
    -Redakteur
    Seit „Iron Man“ ist Julius ein riesiger Fan, der sich auch nach „Avengers: Endgame“, „Doctor Strange 2“ & Co. wahnsinnig auf die Zukunft des MCU freut.

    In „Black Panther: Wakanda Forever“ gibt es gleich 2 neue Kandidaten für die Young Avengers: Riri Williams/Ironheart und Toussaint/T'Challa sind zwei von vielen jungen Heldinnen und Helden im MCU. Kommt da noch was oder bleibt es bei Fan-Theorien?

    Marvel Studios

    Es kommt einem fast so vor, als wolle Marvel die Fans absichtlich ärgern: Seit Beginn der aktuellen Phase 4 wurden in fast allen neuen MCU-Filmen und -Serien junge Heldinnen und Helden eingeführt, was stark auf ein jugendliches Avengers-Team hindeutet. Doch eine offizielle Ankündigung ist bislang ausgeblieben. Auch in „Black Panther 2: Wakanda Forever“ gibt es einen mehr als deutlichen „Young Avengers“-Teaser – und zwar in Gestalt von Toussaint alias Prinz T'Challa (Divine Love Konadu-Sun) und Riri Williams alias Ironheart (Dominique Thorne).

    Der Sohn des verstorbenen T'Challa / Black Panther (Chadwick Boseman) ist zwar noch ein wenig jung, um als Superheld aktiv zu werden. Doch das gilt ja auch für Billy (Julian Hilliard) und Tommy Maximoff (Jett Klyne) aus „WandaVision“, die dann in der Spin-off-Serie „Agatha: Coven Of Chaos“ aber offenbar schon deutlich älter sein werden – das Multiversum macht's möglich.

    Und auch Riri Williams ist erst 19 Jahre alt, wie wir in „Black Panther 2“ erfahren. Nach ihrem Debüt in „Wakanda Forever“ und ihren ersten Gehversuchen als Heldin in ihrer eigenen Serie „Ironheart“ könnte sie daher auch Teil eines Young-Avengers-Teams werden – jung genug dafür wäre sie allemal.

    Ironheart: Wie geht es mit der Iron-Man-Nachfolgerin nach "Black Panther 2" im MCU weiter?

    So oder so wirken die Auftritte von Toussaint und Riri – gerade im Kontext der vorherigen MCU-Filme und -Serien – wie der nächste überdeutliche Wink mit dem Zaunpfahl. Aber welche anderen Helden und Heldinnen der nächsten Generation gibt es noch im Marvel-Universum? Wir haben eine Übersicht für euch:

    Wer könnte im MCU zu den Young Avengers gehören?

    America Chavez (Xochitl Gomez) wurde in „Doctor Strange In The Multiverse Of Madness“ als Teenagerin mit interdimensionalen Kräften eingeführt und lässt sich am Ende des Films außerdem als Zauberin ausbilden.

    Axl (Kieron L. Dyer) ist der Sohn des toten Asgardianers Heimdall (Idris Elba) und dank seiner magischen Augen von großer Bedeutung in „Thor 4: Love And Thunder“. Auch er bekommt am Ende dieses Films zusätzliches Training.

    Billy (Julian Hilliard) & Tommy Maximoff (Jett Klyne) kennt man wie gesagt aus „WandaVision“ (und „Doctor Strange 2“). In den Comics sind sie (wenn sie ein paar Jahre älter sind) als magischer Wiccan und blitzschneller Speed bei den Young Avengers dabei.

    Marvel Studios
    America Chavez, Billy, Tommy und Axl

    Cassie Lang, die Tochter von Scott „Ant-Man“ Lang, wurde durch den Zeitsprung in „Avengers: Endgame“ zur Teenagerin. In „Ant-Man And The Wasp: Quantumania“ wird sie dann von Kathryn Newton gespielt werden – die bekanntere Darstellerin ist wohl ein Hinweis, dass man mit der auch als Stature bekannten Figur noch Größeres vorhat.

    Eli Bradley (Elijah Richardson) ist wohl einer der weniger prominenten Kandidaten, in „The Falcon And The Winter Soldier“ wurde er aber immerhin schon mal als Enkel des Captain-America-Nachfolgers Isaiah Bradley eingeführt. In den Comics ist er als Patriot Teil der Young Avengers.

    Kamala Khan (Iman Vellani) begeisterte in ihrer eigenen MCU-Serie „Ms. Marvel“ Fans und Fachpresse gleichermaßen. In den Comics ist sie zwar nicht Teil der Young Avengers, würde aber aber mit ihren Kräften und ihrer nerdigen Art trotzdem äußerst gut ins Team passen.

    Kate Bishop (Hailee Steinfeld) gehört zu den ursprünglichen Mitgliedern der Young Avengers in den Comics und wurde in „Hawkeye“ zur Nachfolgerin des Avengers-Bogenschützen ausgebildet. Sie könnte so etwas wie die Anführerin des Teams sein.

    Marvel Studios
    Eli Bradley, Kamala Khan, Kate Bishop und Cassie Lang

    Kid Loki (Jack Veal) wurde in „Loki“ als Variante des älteren Loki eingeführt. In den Comics gehört ein junger Gott des Schabernacks zu den Young Avengers und so könnte es auch im MCU kommen. Auch er ist aber wohl einer der unwahrscheinlicheren Kandidaten.

    Love (India Rose Hemsworth) ist ein weiterer möglicher Young-Avengers-Neuzugang aus „Thor 4“. Die Tochter von Bösewicht Gorr wurde durch die kosmische Entität Eternity mit außergewöhnlichen Kräften wiederbelebt. Allerdings zieht sie am Ende des Films mit ihrem Ziehpapa Thor durchs Universum – und es scheint so, als solle das auch erstmal so bleiben.

    Peter Parker (Tom Holland) alias Spider-Man ist ein so offensichtlicher Kandidat, das man ihn leicht vergisst. Lange Zeit war er der einzige Jungspund in den Reihen der erwachsenen Avengers, nun könnte er einer der erfahrensten bei den Young Avengers sein. Allerdings wird man ihn wohl eher auf seine eigenen Abenteuer schicken, schon alleine wegen der Vertragssituation mit Sony.

    Skaar (Wil Deusner) ist wie Toussaint und Riri ein sehr frischer Neuzugang im MCU, denn er feierte erst im Finale von „She-Hulk“ sein Debüt. Als Sohn des Hulk, einem Gründungsmitglieder der Avengers, wäre er natürlich prädestiniert für einen Platz bei den Young Avengers.

    Marvel Studios
    Kid Loki, Love, Spider-Man und Skaar

    Womöglich wird die Sache mit den Young Avengers schon sehr bald etwas konkreter – nämlich in „Ant-Man And The Wasp: Quantumania, der am 15. Februar 2023 in den deutschen Kinos startet.

    Darin tritt nämlich nicht nur die „neue“ Cassie Lang auf, sondern auch Kang der Eroberer (Jonathan Majors), der in den Marvel-Comics der erste Bösewicht ist, mit dem es die jungen Heldinnen und Helden aufnehmen. Denkbar wäre etwa eine Abspannszene, in der sich die Young Avengers zusammenfinden.

    Hinweis: Dieser Artikel ist eine überarbeitete und ergänzte Fassung eines bereits auf FILMSTARTS erschienenen Artikels.

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