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    Ab sofort im Heimkino nachholen: Einer der besten Filme 2022 – den ihr im Kino bestimmt verpasst habt!
    Daniel Fabian
    Daniel Fabian
    -Redakteur
    Kino aus aller Welt ist wie reisen, ohne vom Sofa aufzustehen. Fremde Kulturen und neue Sichtweisen – davon kann man nie genug haben.

    Nur wenige Filme begeisterten die Fachpresse 2022 so sehr wie „EO“. Dennoch haben den Film hierzulande gerade einmalmal 13.250 Menschen im Kino gesehen. Ab sofort könnt ihr die „Zum Beispiel Balthasar“-Neuadaption im Heimkino nachholen.

    97 Prozent positive Kritiken bei Rotten Tomatoes und 85 von 100 Punkten sowie ein „Must-See“-Abzeichen bei MetaCritic zeigen: „EO“ ist einer der großen Kritikerlieblinge von 2022 – und doch hat ihn kaum jemand gesehen, vor allem nicht in Deutschland. Gerade einmal 13.250 Menschen (!) verirrten sich für das polnische Drama hierzulande ins Kino. Stolze sieben Monate später könnt ihr den Geheimtipp nun aber immerhin zu Hause nachholen:

    „EO“ erscheint am 21. Juli 2023 auf Blu-ray* – und ist ab sofort bereits als Video-On-Demand (u.a. bei Amazon Prime Video) verfügbar:

    „EO“ ist eine absolute Ausnahmeerscheinung – und das nicht nur, weil er beim Kinopublikum derartige Begeisterungsstürme auslöste. Mit einer Laufzeit von unter 90 Minuten (inklusive Abspann!) ist „EO“ obendrein ein unglaublich kurzweiliges Seherlebnis. Gerade verglichen zu aktuellen Hollywood-Filmen, die immer häufiger zur Überlänge tendieren – die sie allerdings nur in den seltensten Fällen auch vollends rechtfertigen können.

    Und, apropos Hollywood: „EO“-Regisseur Jerzy Skolimowski mag euch womöglich nicht auf Anhieb ein Begriff sein, dennoch könntet ihr bereits Bekanntschaft mit dem mittlerweile 85-jährigen Kino-Urgestein aus Polen gemacht haben.

    Bevor er dieses Jahr mit „EO“ nämlich ins Renn um den Oscar für den besten fremdsprachigen Film ging (in dem er gegen „Im Westen nichts Neues“ den Kürzeren zog), trat der Kult-Filmemacher bereits für verschiedene große US-Produktionen vor die Kamera. Neben einer Rolle in David Cronenbergs Gangster-Thriller „Tödliche Versprechen“ war er etwa auch in Tim Burtons Sci-Fi-Komödie „Mars Attacks“ sowie als russischer General Georgi Luchkov in „The Avengers“ zu sehen.

    "EO": Ein Film, der noch lange nach dem Abspann beschäftigt

    In „EO“ nimmt Skolimowski angelehnt an Robert Bressons „Zum Beispiel Balthasar“ die melancholische Sicht eines Esels ein, um die Welt und ihre Geheimnisse aus den Augen des Vierbeiners zu betrachten:

    Im Laufe der Zeit lernt Balthazar die unterschiedlichsten Menschen kennen, freundliche wie bösartige, erlebt Glück und Unglück – beginnend mit der Auflösung des Zirkus, in dem er stets gemeinsam mit Kasandra (Sandra Drzymalska) vor das Publikum trat. Was folgt, ist eine Odyssee durch ein Leben, durch das er mal als Packesel schreitet, mal als Streicheltier für kranke Kinder und mal als Maskottchen für eine Fußballmannschaft herhalten muss, und schließlich sogar droht, zu Futter verarbeitet zu werden…

    „EO“ ist ein Film, wie ihr ihn noch nicht gesehen habt – und somit ein Muss für alle, die ihren cineastischen Horizont gerne erweitern. In der FILMSTARTS-Kritik werden so vor allem „der WTF-Faktor, die Überraschungen, die Originalität des Films“ hervorgehoben. Das Esel-Abenteuer wirke so keineswegs wie ein Spätwerk eines über 80-Jährigen, „sondern viel mehr wie das Werk eines jungen Wilden, der Regeln brechen und Neues ausprobieren will“. Ihr habt mal Lust auf etwas anderes? Dann seid ihr hier genau richtig!

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