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    Fast 3 Jahre nach der ersten Staffel: Heute geht endlich eine der besten Netflix-Serien weiter – die kaum jemand kennt!
    Daniel Fabian
    Daniel Fabian
    -Redakteur
    Kino aus aller Welt ist wie reisen, ohne vom Sofa aufzustehen. Fremde Kulturen und neue Sichtweisen – davon kann man nie genug haben.

    „Unheimliche Gegner“ sorgte für Begeisterung – wenn auch nur bei dem vergleichsweise kleinen Publikum, das die Serie erreichte. Heute startet endlich Staffel 2 bei Netflix, die nun vielleicht etwas mehr Aufmerksamkeit bekommt.

    OCN/Netflix

    Ja, „Unheimliche Gegner“ ist nicht gerade ein origineller Titel für eine Serie, der direkt Lust auf mehr macht. Aber das ist wohl nur ein kleiner von vielen Gründen, warum die erste Staffel des international als „The Uncanny Counter“ bekannten Formats nicht gerade ein internationaler Hit war. In Deutschland etwa schaffte es der südkoreanische Mix aus visuell ansprechendem Fantasy-Abenteuer, düsterem Mystery-Thriller und kurzweiligem Action-Spaß nicht einmal zum Start der ersten Staffel in die Top 10 und konnte kaum Aufmerksamkeit generieren – und genau da liegt auch der Hund begraben. Denn für den Autor dieses Artikels ist die Sache klar: „Unheimliche Gegner“ zählt zu den besten Serien auf Netflix, die kaum jemand kennt.

    Doch womöglich ändert sich das jetzt. Denn am heutigen 29. Juli 2023 startet endlich die zweite Staffel der Serie – natürlich ebenfalls exklusiv bei Netflix. Da sich die Ausstrahlung allerdings an den Terminen des südkoreanischen Muttersenders tvN orientiert, gibt es nicht etwa gleich die komplette Staffel am Stück, sondern Folge für Folge. Halb so wild: Denn so haben die vielen Abonnentinnen und Abonnenten, die eben jetzt erst auf die Serie aufmerksam werden, noch die Möglichkeit, erst einmal in Ruhe Staffel 1 nachzuholen.

    Während die Auftaktseason immerhin aus stolzen 16 Episoden besteht, die zwischen 57 und 70 Minuten laufen, fällt Season 2 mit nur zwölf Kapiteln etwas kürzer aus.

    Das ist "Unheimliche Gegner"

    Mo-tak (Yoo Joon-sang), Ha-na (Kim Se-jeong) und Mae-ok (Yeom Hye-ran) arbeiten täglich in ihrem Nudelrestaurant, dass allerdings immer nur für wenige Stunden geöffnet hat. Ihre Spezialitäten sind derart beliebt, dass ihre Kunden dafür Schlange stehen – das ändert allerdings nichts daran, dass das Trio hauptberuflich einer gänzlich anderen Tätigkeit nachgeht: der Jagd nach Dämonen!

    Denn sie sind sogenannte „Counter“, deren Aufgabe es einerseits ist, Verstorbenen einen friedlichen Übergang ins Jenseits zu ermöglichen. Andererseits verbringen sie aber auch viel Zeit damit, dunkle Geister dingfest zu machen. Dass sie bei einem ihrer Aufträge kürzlich ein Mitglied verloren haben, ändert so auch nichts daran, dass die bösen Geister weiter in der Welt ihr Unwesen treiben. Zeit zu trauern bleibt ihnen erst einmal also nicht!

    Stattdessen verstärkt sich das Team mit So Mun (Jo Byeong-gyu), der der nächste große Counter werden soll. Der schüchterne Teenager ist zwar impulsiv, hat das Herz jedoch am rechten Fleck – und könnte nun sogar seinen verstorbenen Eltern Lebewohl sagen, vorausgesetzt natürlich, er macht als Counter gute Figur...

    Genre-Cocktail Made In Korea

    Während der Autor dieses Artikels gespannt darauf ist, wie es um die Counter-Clique wohl in Staffel 2 weitergeht, will er die Gelegenheit nutzen und noch einmal auf seine Empfehlung von 2021 hinweisen, in der er zusammenfasst, warum „Unheimliche Gegner“ einen Blick wert ist. Nachdem wir die Serie anhand des Trailers nämlich als eine Art „X-Men“ trifft „Ghostbusters“ anteaserten, durften wir feststellen, dass in Wahrheit viel, viel mehr dahinter steckt.

    Denn „Unheimliche Gegner“ ist ein wilder Genre-Mix aus Horror, Fantasy, Action, Comedy und Drama, wie er eigentlich gar nicht funktionieren kann – und es dennoch tut. Eine Stärke von Filmschaffenden vor allem aus Südkorea, wie sich immer wieder zeigt (u.a. etwa in den Filmen von „Parasite“-Macher Bong Joon-ho). Angesiedelt vor nur allzu realen Rahmenbedingungen wie etwa der im südkoreanischen Kino häufig dargestellten sozialen Ungerechtigkeit im Land, bekommen so auch Fantasy-Stoffe wie „Unheimliche Gegner“ zusätzliche Wucht, wie man sie nicht unbedingt erwarten würde.

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