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    "Es gibt noch viel zu tun": Eine der fiesesten FSK-18-Horror-Reihen der letzten 20 Jahre soll tatsächlich nochmal fortgeführt werden
    Daniel Fabian
    Daniel Fabian
    -Redakteur
    Horror ist in seiner DNA verankert – ob irre wie „Braindead“ und „Eraserhead“ oder packend wie „Halloween“ und „High Tension“. Hauptsache ungekürzt!

    Während es mit „Thanksgiving“ endlich mal wieder einen Horrorfilm von Eli Roth in den Kinos zu sehen gibt, scheint der Regisseur nun endgültig zu seinen Wurzeln zurückkehren zu wollen – etwa mit der Fortsetzung seiner wohl legendärsten Filmreihe.

    Sony Pictures

    Nachdem Eli Roth mit „Death Wish“ (2018) ein Action-Remake, mit „Das Haus der geheimnisvollen Uhren“ (2018) ein familienfreundliches Fantasy-Abenteuer, die Hai-Doku „Fin“ (2021) sowie einen VR-Kurzfilm (2022) in Szene setzte, macht er mit „Thanksgiving“ nun endlich wieder das, was er wohl nicht nur der Meinung des Autors dieser Zeilen zufolge am besten kann: Horror der alten Schule. Wer genau davon in Zukunft gerne wieder mehr sehen würde, darf nun hoffen, genau das schon bald auch zu bekommen:

    Einerseits ist Roth mit „Thanksgiving“ ein Achtungserfolg an den Kinokassen gelungen, dem wir zu verdanken haben, dass wenige Wochen nach Kinostart auch schon „Thanksgiving 2“ grünes Licht erhalten hat. Nach seiner Videospiel-Verfilmung „Borderlands“ (Kinostart: 8 August 2024) wird der Fachmann für fiese Schocker, der als enger Freund von Quentin Tarantinos übrigens für dessen „Death Proof“ und „Inglourious Basterds“ vor der Kamera stand, also in Zukunft wieder reinrassigen Horror liefern. Und was wohl nicht nur mit der Fortsetzung seines jüngsten Hits.

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    Wie Eli Roth nun im Gespräch mit CinePOP verriet, habe er Ideen sowohl für „Hostel 4“ als auch für einen fünften „Cabin Fever“-Film. „Es gibt noch viel zu tun. Ich würde gerne irgendwann zu 'Hostel' zurückkehren“, so der Filmemacher über eine mögliche Fortsetzung seines Torture-Porn-Kults. Dasselbe gelte zudem für „Cabin Fever“: „Sie sind ein Teil von mir, wie meine Kinder. Und ich habe das Gefühl, dass ich sie zu lange ignoriert habe. Ich würde gerne zu ihnen zurückkehren“, fährt Roth schließlich fort – und wird dabei auch schon etwas konkreter.

    Nachdem Roth nur den ersten Teil der „Cabin Fever“-Saga inszenierte, machte er im Falle von „Hostel“ nach Teil 2 Platz auf dem Regiestuhl. Sollten die beiden Reihen aber wirklich noch einmal fortgesetzt werden, werde er wieder selbst übernehmen: „Ich würde Regie führen. Ich will sie nicht in die Hände anderer legen.“ Roth hat demnach ganz klar vor, die Sequels umzusetzen. Ob es am Ende aber auch dazu kommt, bleibt vorerst noch abzuwarten.

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    Mit seinem Spielfilmdebüt „Cabin Fever“ versuchte sich Roth in den frühen 2000ern an einem neuen Modell des klassischen Waldhütten-Horrors – und jagte einer Gruppe von jungen Leuten nicht etwa einen maskierten Killer, sondern ein Killer-Virus an den Hals. Das Ergebnis: Low-Budget-Horror mit einigen richtig schön widerlichen Spezialeffekten.

    Der ab nächste Woche in der Uncut-Fassung auf Blu-ray* erhältliche „Hostel“ trieb die Stärken „Cabin Fever“ schließlich auf die Spitze – mit wesentlich mehr Budget, einer Story, die dann doch noch etwas mehr hergibt und einmal mehr zahlreichen fiesen Einfällen, mit denen er Gorehounds und Splatter-Fans jubeln ließ und Zartbesaitete verstörte. Die Reise von drei Rucksacktouristen, die in Osteuropa das Tor zur Hölle auf Erden aufstoßen, ist auch heute noch ungemein effektiv – und vielleicht nach wir vor Roths bester Film.

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