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    Vor "Reacher" spielte Alan Ritchson einen der unbeliebtesten DC-Superhelden, dem später ein großes Überraschungs-Comeback gelang
    Michael Bendix
    Michael Bendix
    -Redakteur
    Filme gehen für ihn fast immer vor Serien. Doch es gibt Ausnahmen: In den letzten 10 Jahren hat er wenig Besseres gesehen als David Lynchs "Twin Peaks"-Revival – und nach dem Motto "Besser spät als nie" wühlt er sich gerade durch sämtliche "Friends"-Staffeln.

    Seit 2022 ist Alan Ritchson vor allem als „Reacher“ in der gleichnamigen Action-Serie bekannt. Doch fast 20 Jahre vorher war er ein Teil der Justice League, auch wenn sich an seinen Superhelden-Auftritt kaum noch jemand erinnern kann...

    Serienfans kennen Alan Ritchson vor allem als „Reacher“ in der gleichnamigen Amazon-Prime-Video-Produktion: Niemand Geringeren als Tom Cruise hat der 41-Jährige damit beerbt, der die von Bestseller-Autor Lee Child ersonnene Figur zuvor in zwei Kinofilmen verkörperte. Doch schon bevor er in die Rolle des Jack Reacher schlüpfte, war Ritchson im Serien-Bereich kein Unbekannter:

    So trat er in einzelnen Folgen von TV- und Streaming-Hits wie „CSI: Miami“, „New Girl“ oder „Black Mirror“ auf. Begonnen wiederum hat er seine Karriere in einer mit insgesamt zehn Staffeln äußerst langlebigen Superhelden-Serie aus dem Hause DC, die zu einem Zeitpunkt über die Fernsehbildschirme flimmerte, als das Kino-Comic-Universum noch Zukunftsmusik war.

    Smallville“, entstanden zwischen 2001 und 2011, erzählt von den Jugendjahren des späteren Helden Superman (Tom Welling), der als Clark Kent in der titelgebenden fiktiven Kleinstadt in Kansas aufwächst. Auch wenn sein Weg zu Superman erst nach und nach erzählt wird, taucht neben seinem Erzfeind Lex Luthor (Michael Rosenbaum) eine ganze Reihe weiterer Figuren aus der DC-Comic-Welt auf: So spielt ab der sechsten Staffel der Superheld*innen-Verbund Justice League eine Rolle – allerdings noch ohne Bruce Wayne alias Batman, dafür u.a. mit Supergirl (Laura Vandervoort), Arrow (Justin Hartley) und Aquaman.

    Das Fischmann-Kostüm zog sich damals Alan Ritchson über, der damit seinen Schauspiel-Einstand gab. Als Arthur Curry macht er die Bekanntschaft mit Clark Kent, der ihn bald dabei unterstützt, ein Experiment des schurkischen Konzerns LutherCorp zu sabotieren, das eine ernsthafte Bedrohung für das Meeresleben darstellt. Doch Arthur entwickelt Gefühle für Clarks große Liebe Lois Lane (Erica Durance), was natürlich zu einigen Problemen führt...

    Hier seht ihr ein Bild von Alan Ritchson als Arthur Curry alias Aquaman (ganz links):

    Warner Bros. / Universal Pictures
    Alan Ritchson in jungen Jahren als Aquaman

    Bevor der erste „Aquaman“-Film mit Jason Momoa überraschend zum Milliardenerfolg wurde, war Aquaman unter den DC-Comic-Helden als Witzfigur verschrien, weil sich seine Kräfte außerhalb der Tiefen des Ozeans in engen Grenzen halten und er sich deshalb an Land immer wieder als ziemlich nutzlos erweist. Es war also nicht als die dankbarste Aufgabe, den Herrn der Meere zu spielen – doch Ritchson, der zuvor als Sänger an der Casting-Show „American Idol“ teilnahm, hat sie bestmöglich gemeistert.

    Das zweite „Aquaman“-Leinwand-Abenteuer lief vor dem Hintergrund des eingestellten DC Extended Universe an den Kinokassen zuletzt deutlich schwächer. Nun darf man gespannt sein, welchen Platz der Meereskönig im neuen DC-Universum einnehmen wird, das dem strauchelnden Comic-Giganten ab 2025 zu neuem Erfolg verhelfen soll.

    Wenn ihr wissen wollt, wer Alan Ritchsons großes Schauspiel-Idol ist (und warum ein Aufeinandertreffen der beiden ziemlich nach hinten losging), lest auch den folgenden Artikel:

    "Komm nicht näher!": Eine Begegnung mit seinem großen Idol wäre für "Reacher"-Star Alan Ritchson beinahe böse geendet

    Dies ist eine aktualisierte Wiederveröffentlichung eines bereits auf FILMSTARTS erschienenen Artikels. Ein ähnlicher Artikel ist zuvor bereits auf unserer brasilianischen Schwesternseite AdoroCinema erschienen.

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