Quentin Tarantino hat nicht nur eine Schwäche für die großen Meilensteine des Western-Kinos sowie einige der berühmtesten Blockbuster der Hollywood-Geschichte, sondern brennt vor allem auch fürs abseitige Genre-Kino – das er in seinen Filmen ebenso wie in seinem Buch „Cinema Speculation“* zelebriert. Wer sich so etwa 2019 ideal auf den Kinostart „Once Upon A Time In Hollywood“ vorbereiten wollte, bekam von dem Kult-Regisseur eine Liste von Vorbildern vorgesetzt, die zum Teil sogar so unbekannt und/oder in der Versenkung verschwunden sind, dass es kaum möglich war, diese einfach mal eben nachzuholen.
Zumindest in einem Fall gibt es nun aber gute Nachrichten, die auch den „Pulp Fiction“-Macher freuen dürften, sollte er davon hören. Denn mit „Goké - Vampir aus dem Weltall“ feierte am 17. Februar 2025 ein dystopischer Blutsauger-Schocker seine Blu-ray-Premiere, den Quentin Tarantino zu seinen absoluten Lieblingsfilmen zählt!
Anolis Entertainment spendiert dem Film gleich drei Sammlereditionen im Mediabook. Neben Cover A* könnt ihr euch so auch noch über Cover B* sowie Cover C* freuen. Die drei Varianten enthalten den Film komplett ungekürzt erstmals in HD und unterscheiden sich lediglich in ihrer optischen Aufmachung.
Sollte euch das obige Titelbild bekannt vorkommen, liegt das aller Wahrscheinlichkeit nach daran, dass ihr „Kill Bill Vol. 1“ kennt. Mit seinem Martial-Arts-Epos verneigt sich Tarantino nämlich nicht nur vor einschlägigen Klassikern wie „Lady Snowblood“ und Kampfsportgrößen wie Bruce Lee, sondern mit eben jener Sequenz auch vor den in hypnotischem Rot gehaltenen Flugzeugszenen in „Goké“. Hier zum Vergleich ein Bild aus dem „Original“:
Anolis Entertainment
Die Aufnahme brennt sich – wie auch einige andere Momente des international als „Goké, Body Snatcher From Hell“ bekannten Streifens – natürlich vor allem mit seiner außergewöhnlichen, intensiven Farbgebung ins Gedächtnis.
Doch nicht nur diese adaptierte Tarantino in seinem Rache-Epos, sondern auch die Umsetzung mittels Modellflugzeug – dessen Flugdynamik weniger mit einem echten Blechvogel zu tun hat als mit den Monstern der alten Godzilla-Filme, die mit Puppen oder Menschen in Kostümen zum Leben erweckt wurden. Wer allerdings eben genau darauf abfährt, darf sich bei „Goké“ auf ein ziemlich abgefahrenes, handgemachtes 60er-Jahre-Spektakel aus Japan freuen.
Darum geht's in "Goké - Vampir aus dem Weltall"
Im Zentrum von „Goké“ steht ein Flugzeug, dass sich auf einem japanischen Inlandsflug befindet – und dabei so ziemlich alle vorstellbaren (und auch einige unvorstellbaren) Turbulenzen durchmacht. So scheint sich neben einem wichtigen Politiker und einem Weltraumbiologen unter anderem auch ein Terrorist und Flugzeugentführer an Bord zu befinden. Doch das ist nur der Anfang.
Es kommt zu einer Bombendrohung, bevor der Flieger schließlich mit einem Vogelschwarm kollidiert – und dann kommt es auch noch zum Aufprall mit einem unbekannten Flugobjekt, das die Maschine zur Notlandung zwingt! Und als wäre das noch nicht genug, befindet sich an Bord des UFOs dann auch noch ein parasitärer Außerirdischer, der mittels verstörender Spalte auf der Stirn die Identität des Terroristen annimmt und es auf das Blut der Überlebenden abgesehen hat…
Warum wir uns indes noch ein wenig gedulden müssen, bis wir Tarantinos nächsten und dann womöglich letzten Film zu sehen bekommen, erfahrt hier:
Quentin Tarantino hat schlechte Nachrichten für seine Fans: Darum wird sein nächster Film noch eine Weile auf sich warten lassen*Bei den Links zum Angebot von Amazon handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Bei einem Kauf über diese Links erhalten wir eine Provision.