Nachdem die Menschheit ausgelöscht wurde, lässt ein Android in einer abgelegenen Forschungsanlage ein Embryo zu einem Baby heranreifen. Über die Jahre kümmert sich der „Mutter“ genannte Roboter (Stimme im Original: Rose Byrne) fürsorglich um die inzwischen zur Teenagerin gereifte „Tochter“ (Clara Rugaard). Doch dann steht auf einmal eine verletzte Frau (Hilary Swank) vor der Tür der hermetisch abgeriegelten Anlage...
So beginnt „I Am Mother“, das Spielfilmdebüt des australischen Regisseurs Grant Sputore. Wenn euch die oben umrissene Handlung des Film neugierig macht und ihr wissen wollt, was wirklich hinter den Ereignissen in dem Science-Fiction-Geheimtipp steckt, habt ihr Glück: „I Am Mother“ läuft am 25. Februar um 20.15 Uhr auf Tele 5.
Alternativ findet ihr den Science-Fiction-Thriller auch bei VoD-Anbietern wie Amazon, im Streaming-Abo gibt es ihn derzeit nicht. Wobei das nicht ganz stimmt: Wenn ihr die Prime-Video-Channels Filmtastic oder Adrenalin abonniert habt oder sieben Tage lang kostenlos testet, könnt ihr „I Am Mother“ ohne Zusatzkosten auch bei Amazon Prime Video streamen:
Doch egal, wie und wo ihr „I Am Mother“ schaut: Es lohnt sich auf jeden Fall, denn euch erwartet nicht weniger als einer der besten und cleversten Science-Fiction-Filme der letzten Jahre. Von der FILMSTARTS-Redaktion gab es so auch starke 4 von 5 Sternen:
Als „grandios gespieltes, immer wieder mit Twists überraschendes, konsequent ambivalentes und thematisch reiches Zwei-Personen-und-ein-Roboter-Kammerspiel in der Tradition solcher clever-konzentrierten Sci-Fi-Stücke wie ‚Moon‘ oder ‚Ex Machina‘“, lobt FILMSTARTS-Chefredakteur Christoph Petersen den Film in seiner Kritik und bringt die Sache damit auf den Punkt.
Nicht nur bietet „I Am Mother“ wunderschön-kühle Sci-Fi-Bilder und ein fantastisches Roboterdesign, schon auf der visuellen Ebene findet sich eine verstörende Ambivalenz, die auch thematisch und inhaltlich immer wieder aufgegriffen wird und sich bis zum schockierenden Ende wie ein roter Faden durch den Film zieht. So fordert Regisseur Grant Sputore sein Publikum immer wieder heraus und hält die Spannung jederzeit hoch.
Viel Lob gibt es in der FILMSTARTS-Kritik außerdem für die damals 21-jährige Dänin Clara Rugaard, die mit „I Am Mother“ ihren internationalen Durchbruch feierte und zuletzt etwa auch in einer Folge der Netflix-Dystopie-Serie „Black Mirror“ zu sehen war.
Wenn ihr noch mehr sehenswerte Science-Fiction-Empfehlungen sehen wollt, werft doch einen Blick auf unsere Liste der besten Sci-Fi-Filme, basierend auf den User-Wertungen der FILMSTARTS-Community:
Dies ist eine aktualisierte Wiederveröffentlichung eines bereits auf FILMSTARTS erschienenen Artikels.
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