Der Blutdurst der fiesen Zombies im Städtchen Dambury ist vorerst gestillt: Wie nun bekannt gegeben wurde, wird die Zombie-Horror-Serie „Generation Z“ bereits nach einer Staffel vom Verantwortlichen Sender Channel 4 eingestampft.
Die Reaktionen, sowohl der Kritiker als auch der Fans, waren nach der Premiere und ersten Sichtungen überaus positiv. Auch deshalb kommt das Ende plötzlich. Denn die Zeichen standen klar auf eine künftige und langlebige Hit-Serie. So wurde das als „Walking Dead“-Ableger vermarktete Format etwa beim Edinburgh Film Festival im vergangenen August teils frenetisch gefeiert. Die Presse lobte den klugen Mix aus Horror-Elementen, Gesellschaftskritik und typisch britischem Humor.
Die Begeisterung des Publikums blieb aus?
Und der Mann hinter der Serie, der Brite Ben Wheatley, ist eigentlich ein Garant für kluge, hintersinnige und mit Sozialkritik angereicherte (Unterhaltungs-) Filme. Ein Multitalent, das in vielen Genres zu Hause ist, egal ob Drama („High-Rise“), Thriller („Rebecca“) oder bildgewaltige Sci-Fi-Action ( „Meg 2“).
Inwieweit die Qualität von „Generation Z“ und die Arbeit Wheatleys, der die Serie schrieb und inszenierte, mitverantwortlich für die Absetzung sind, lässt sich nur mutmaßen. Sicher jedenfalls scheint: Serien-Fans und Zombie-Nerds waren nach der weltweiten Erst-Ausstrahlung auf Channel 4 im Oktober 2024 wohl doch weniger begeistert als die Kritiker nach der Uraufführung in Edinburgh und der erhoffte Erfolg blieb offenbar aus.
Dennoch liest sich das Statement des Senders zum Ende wie ein Loblied auf die Serie: „Wir sind sehr stolz auf ‚Generation Z‘ und möchten Ben Wheatley, The Forge und den wunderbaren Darstellern und der Crew, die am Erfolg der Serie beteiligt sind, danken.“
Schluss nach Staffel eins: Unbefriedigendes Ende
Das abrupte Ende von „Generation Z“ hinterlässt bei den Zuschauern, die die erste Staffel gesehen haben, allerlei offene Fragen. Nicht nur, dass die Serie mit einem Cliffhanger (eine Seniorin wird im Körper einer jungen Frau wiedergeboren) endet – auch wie es mit einigen der jugendlichen Charakteren weitergeht, werden Fans von „Generation Z“ wohl nie erfahren.
Senioren-Zombies auf Menschenjagd: Das ist "Generation Z"
Die Serie erzählt von den fatalen Folgen eines Militärtransporter-Unfalls in der fiktiven Stadt Dambury. Bei diesem Unfall, der sich in der Nähe eines Seniorenheims ereignet, wird ein biologischer Kampfstoff freigesetzt. Mit schrecklichen Folgen:
Die Bewohner mutieren allmählich zu Zombies, denen es nach frischem Menschenfleisch gelüstet. Trotz der Versuche des Militärs, die Situation in den Griff zu bekommen, können einige der untoten Senioren fliehen – um in der Stadt auf Menschenjagd zu gehen. Ihnen entgegen stellt sich eine Gruppe von Teemagern, bestehend aus Kelly (Buket Komur), Charlie (Jay Lycurgo), Finn (Viola Prettejohn) und Stef (Lewis Gribben).
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