Die heiß erwartete Umsetzung des Fantasy-Games "The Legend Of Zelda" könnte viel größer werden als bislang angenommen
Stefan Geisler
Stefan Geisler
-Redakteur
Stefan ist ist passionierter Magic- und D&D-Spieler und liebt das fantastische Kino. Tolkiens Mittelerde liebt er ebenso wie die furchteinflößenden Kreaturen von Ray Harryhausen.

Das 1986 erschienene „The Legend Of Zelda” gehört zu den absoluten Klassikern der Gaming-Geschichte. Bereits bekannt ist, dass Link und Co. nun auch das Kino erobern werden – und vielleicht erwartet uns gleich ein ganzes Film-Franchise.

Nintendo

Erst vor wenigen Tagen haben wir zuletzt über die geplante Umsetzung von „The Legend Of Zelda“ berichtet. Der Grund: Die Leinwand-Adaption des Videospiel-Klassikers hat endlich einen festen Starttermin. Am 26. März 2027 läuft das Abenteuer in den USA an, in Deutschland dürfte es der 25. März sein – da hierzulande die Neustarts der Woche traditionell am Donnerstag starten.

Bislang gibt es wenig Informationen zum Projekt. Fest steht bisher lediglich, dass „Planet der Affen 4: New Kingdom“-Regisseur Wes Ball die geplante Adaption nach einem Drehbuch von Derek Connolly („Jurassic World“) inszenieren wird – zur Besetzung ist aktuell noch gar nichts bekannt. Jetzt gibt es aber erste Meldungen zur Geschichte, die viel größer werden könnte als bislang angenommen.

Erste Details zur Story

Gerade die Frage, welche der vielen Abenteuer von Link & Co. denn die Grundlage für den kommenden Leinwand-Ausflug bilden werden, treibt die Fans schon jetzt um. Schließlich gibt es mit fantastischen Games wie „Ocarina Of Time“, „A Link To The Past“ und „Breath Of The Wild“ (um nur einige zu nennen) gleich eine ganze Reihe kreativer und gut erzählter Vorlagen, die es auch verdient hätten, fürs Kino umgesetzt zu werden. Ein Eintrag auf Production List liefert jetzt eine sehr vage Zusammenfassung des Plots, die aber nicht offiziell ist:

„‚The Legend of Zelda‘ folgt Link, einem jungen Krieger, der dazu bestimmt ist, das magische Königreich Hyrule vor den Mächten der Dunkelheit zu schützen. Das Land wird von Ganon bedroht, einem skrupellosen Kriegsherrn, der auf der Suche nach dem Triforce ist - einem uralten Relikt, das angeblich unbegrenzte Macht verleiht. Um ihn aufzuhalten, muss Link eine gefährliche Reise antreten, gegen monströse Kreaturen kämpfen, tückische Verliese erforschen und knifflige Rätsel lösen, um heilige Artefakte zu finden, die ihm bei seiner Suche helfen können.“

Das klingt aktuell noch sehr nach dem Ursprungsplot des 1986 erschienenen „The Legend Of Zelda”. Doch vielleicht werden in Zukunft noch weitere Abenteuer von Link & Co. verfilmt, denn es könnte sein, dass das kommende Fantasy-Abenteuer nur den Auftakt einer geplanten Trilogie bildet.

"The Legend Of Zelda": Beginn einer Trilogie?

Da der Film bereits in zwei Jahren in den Lichtspielhäusern starten soll, müssen die Arbeiten an dem Projekt noch in diesem Jahr starten – ansonsten wird man aufgrund der zahlreichen visuellen Effekte, von denen bei einem Fantasy-Blockbuster in dieser Größenordnung auszugehen ist, in starke Zeitnöte kommen. Dementsprechend können wir davon ausgehen, dass schon bald die ersten Casting-Meldungen bekannt werden sollten.

Ein spannendes Detail zu den Schauspiel-Verträgen hat jetzt der für gewöhnlich gut informierte Hollywood-Insider Daniel Richtman in seinem Patreon-Newsletter geteilt (via comicbook). Darin schreibt er, dass Nintendo und Sony alle Hauptdarsteller*innen gleich für insgesamt drei Filme verpflichten wollen. Diese sollen in einem Zeitraum von sechs Jahren entstehen.

Bei der Menge an gelungenen Vorlagen und der gigantischen Fanbase, die die Fantasy-Reihe hinter sich vereint, würde es durchaus Sinn ergeben, dass „The Legend Of Zelda” nur den Auftakt einer Trilogie bildet – auch wenn Gerüchte dieser Art natürlich immer mit Vorsicht genossen werden müssen.

Ob Wes Ball dann bei allen Filmen auf dem Regiestuhl Platz nimmt? Eigentlich wollte er doch noch ein weiteres Game verfilmen. Mehr dazu erfahrt ihr hier:

"'Léon: Der Profi' im 'Blade Runner'-Universum": Diese Videospiel-Adaption klingt saugeil - doch ausgerechnet die "Zelda"-Verfilmung steht ihr im Weg
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