Lange Zeit war ein „Mobile Suit Gundam“-Realfilm für Netflix in der Entwicklung, doch mittlerweile ist der Streamingdienst ausgestiegen. Macht aber nichts, denn Fans gepflegter Roboter-Action werden sich nun im Kino über das Mecha-Spektakel freuen können – und wie es aussieht, steht nun die Hauptdarstellerin des kommenden Sci-Fi-Blockbusters fest.
Wie Deadline berichtet, steht Sydney Sweeney in finalen Verhandlungen für die „Gundam“-Realverfilmung. Das bedeutet in der Regel, dass der Vertragsabschluss so gut wie sicher ist und nur noch Details geklärt werden müssen.
Die 27-jährige Sweeney war zunächst vor allem in Serienrollen zu sehen, darunter „Sharp Objects“, „The Handmaid’s Tale“ und „Euphoria“. Spätestens seit Quentin Tarantinos „Once Upon A Time... In Hollywood“ ist sie aber auch auf der großen Leinwand höchst angesagt, landete mit „Wo die Lüge hinfällt“ einen riesigen Hit und ist ab dem 3. April 2025 in Ron Howards Thriller „Eden“ im Kino zu sehen.
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Inszeniert wird „Gundam“ von „Sweet Tooth“-Showrunner Jim Mickle, der auch das Drehbuch beisteuert. Mit ihm am Ruder kommt nun endlich ordentlich Bewegung in das Projekt, das bereits seit mehreren Jahren in Planung ist – vor Mickle hätte „Kong: Skull Island“-Regisseur Jordan Vogt-Roberts die Robo-Action-Sause inszenieren sollen, in der gigantische, von Menschen gesteuerte Roboter gegeneinander kämpfen.
"Gundam": Sydney Sweeney – und wer noch?
Nach dem Casting von Sydney Sweeney, das übrigens zuerst von Hollywood-Insider Jeff Sneider berichtet und dann von den Quellen großer Branchenblätter wie Deadline bestätigt wurde, dürften so nun in Kürze auch weitere Namen bekannt werden. Wen Sweeney – die laut Sneider übrigens sieben Millionen US-Dollar für die Rolle angeboten bekommen hat – spielen soll und worum genau es in dem „Gundam“-Abenteuer geht, bleibt allerdings erst einmal unter Verschluss.
Es wird die erste Live-Action-Adaption in dem gigantischen Franchise, das es inzwischen auf mehr als 80 animierte Filme und Serien bringt. In Sachen popkultureller Bedeutung wird die Saga von Deadline gar als japanisches Äquivalent zu Star Wars und Marvel bezeichnet – lukrativ ist sie auf jeden Fall: Allein mit Merchandise werden pro Jahr mehr als 600 Millionen US-Dollar eingenommen.
"Pacific Rim"-Studio produziert
Die Serie „Mobile Suit Gundam“ gilt als Begründerin des Riesenroboter-Genres, in dem „Mechas“ genannte Kampf-Roboter ordentlich austeilen. Hollywood steuerte zu diesem Genre unter anderem „Pacific Rim“ bei, aus dem auch unser obiges Titelbild stammt – hier produzierte ebenfalls Legendary Pictures, genau wie nun auch bei „Gundam“.
Wann die „Gundam“-Realverfilmung ins Kino kommt, ist noch nicht bekannt. Ob es auch bis 2028 dauern wird? Dann zumindest starten die heiß erwarteten vier „Beatles“-Filme von Sam Mendes, die gerade ein Update zu ihrer extrem außergewöhnlichen Release-Strategie bekommen haben:
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