Das größte Kino-Experiment aller Zeiten: Starttermin-Überraschung für "Beatles"-Filme mit "Gladiator 2"- & "Stranger Things"-Stars
Annemarie Havran
Annemarie Havran
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Film- und Serien-Fan mit Leib und Seele. Immer, wenn im Kinosaal das Licht ausgeht oder der Vorspann einer starken Serie beginnt, kommt die Gänsehaut.

Vier Beatles, vier Filme: Dass „James Bond“-Regisseur Sam Mendes ein gigantisches Projekt über die Fab Four plant, ist schon lange bekannt. Nun wurden die Darsteller offiziell bestätigt, und zu den Startterminen gab es eine handfeste Überraschung.

Sony Pictures / John Russo

Die Beatles werden gerne auch die größte Band aller Zeiten genannt. Da scheint es passend, dass sie im Kino nun mit einem Biopic-Projekt geehrt werden, welches es so noch nie gab – es werden nämlich gleich vier Filme sein. John Lennon, Paul McCartney, Ringo Starr und George Harrison, jeder einzelne Musiker bekommt einen eigenen Film, der aus seiner Perspektive erzählt wird, und alle vier Filme des „The Beatles - A Four-Film Cinematic Event“, wie das Gesamtwerk inzwischen heißt, hängen zusammen. Das ist aber noch nicht alles!

Als „James Bond 007 – Skyfall“-Regisseur Sam Mendes ankündigte, er werde alle vier „Beatles“-Filme inszenieren, hieß es, diese würden alle innerhalb eines Jahres ins Kino kommen – ein ehrgeiziges Unterfangen. Doch nun enthüllt Sony Pictures im Rahmen der aktuell stattfindenden CinemaCon-Messe in Las Vegas, dass es noch ambitionierter geht: Alle vier „Beatles“-Filme von Sam Mendes werden innerhalb eines Monats (!) in die Kinos kommen, nämlich im April 2028.

Sam Mendes: "Die erste Kino-Erfahrung zum Bingen"

Damit verschiebt sich das Projekt ein wenig, denn zunächst hieß es, die Musiker-Biopics würden alle 2027 veröffentlicht. Doch dies sei den Verantwortlichen verziehen – immerhin müssen sie ein gigantisches Unterfangen stemmen, das es in dieser Art und in diesem Umfang wohl noch nie gab, und vier Blockbuster-Filme gleichzeitig drehen und produzieren. Die reine Drehzeit ohne Vor- und Nachbereitung werde so wohl mehr als ein Jahr beanspruchen und 2026 beginnen.

Mit dieser absolut ungewöhnlichen Veröffentlichungs-Strategie werde „The Beatles - A Four-Film Cinematic Event“ dann „die erste Kino-Erfahrung zum Bingen“, so Sam Mendes im Rahmen der Präsentation. Noch unklar ist, ob die vier Filme im Wochenabstand oder alle auf einmal im April 2028 veröffentlicht werden. So oder so werden Kinogänger*innen die Qual der Wahl haben, ob sie sich die Werke an vier einzelnen Abenden oder an einem langen Kinoabend am Stück ansehen werde – so wie bei Streaming-Serien auch.

Das sind die vier "Beatles"-Darsteller

Absolut kein Geheimnis mehr war, wer die Beatles spielen wird, doch im Rahmen der CinemaCon wurde es nun endgültig offiziell bestätigt:

„Gladiator 2“-Star Paul Mescal wird in seinem eigenen Film zu „Paul McCartney“, sein „Gladiator 2“-Kollege und „Stranger Things“-Fanliebling Joseph Quinn wird zu „George Harrison“. Barry Keoghan aus „Saltburn“, der demnächst im heiß erwarteten „Peaky Blinders“-Film zu sehen sein wird, verkörpert im „Ringo Starr“-Ableger den legendären Schlagzeuger, und als „John Lennon“ sehen wir Harris Dickinson aus „Triangle Of Sadness“ und „Babygirl“. Zu sehen sind alle vier Stars auf dem obigen Newsbild.

Warum man sich für dieses Experiment entschieden habe? Sam Mendes erklärte es mit den folgenden Worten: „Wir brauchen große Kino-Events, um die Leute aus dem Haus rauszukriegen.“ Ebenfalls aus dem Haus kriegen dürfte die Zuschauer*innen der nächste Film des „Bond“-Franchises, das Sam Mendes mit „Skyfall“ und „Spectre“ maßgeblich prägte. Inzwischen liegt das Schicksal des Agenten mit der Lizenz zum Töten in den Händen von Amazon MGM – und kürzlich wurde bekannt, wer „James Bond 26“ produzieren wird. Mehr erfahr ihr hier:

Die neuen James-Bond-Macher stehen fest: Sie haben zwei der erfolgreichsten Filmreihen aller Zeiten produziert

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