Der neue Film der "John Wick"-Macher hat einen Starttermin: Samurai-Action in New York!

„John Wick“-Regisseur Chad Stahelski und seine Actionschmiede 87Eleven Entertainment bringen 2027 einen neuen Film in die deutschen Kinos. In „Karoshi“ sehen wir unter anderem Stars aus „Shogun“, „Past Lives“ und „Wicked“.

Lionsgate

Karoshiwird als „Corporate-Thriller mit Samurai-Twist“ beschrieben. Die Geschichte ist dabei in einer alternativen Version von New York angesiedelt, das hier stark von japanischer Kultur beeinflusst ist. Zudem soll es um Rache gehen. Laut einer kursierenden Inhaltsangabe steht im Mittelpunkt eine ehrgeizige Führungskraft, die nach einem tragischen Unfall möglichst schnell eine Position besetzen soll. Doch beim Job-Interview stellt sie fest, dass mit dem Kandidaten etwas nicht stimmt.

Vor der Kamera stehen dabei unter anderem der aus dem Romantik-Meisterwerk „Past Lives“ bekannte Teo Yoo, „Wicked“-Star Cynthia Erivo, die aus der Serie „1923“ bekannte Isabel May, Giancarlo Esposito („Breaking Bad“) sowie Takehiro Hira. Der sowohl als Bösewicht im Serienerfolg „Shogun“ als auch als japanischer Premierminister in „Captain America 4“ aufgetretene Hira wird den Antagonisten verkörpern. Über die Rollen der anderen ist nichts bekannt.

Regie führt Takashi Doscher („Only - Last Woman On Earth“), „John Wick“-Macher Chad Stahelski unterstützt ihn als Produzent. Das mit Stahelski eng zusammenarbeitende Studio Lionsgate, das auch alle „John Wick“-Filme herausbringt, ist ebenfalls an Bord und bringt den Film Ende Januar 2027 in die US-Kinos. Wie jetzt bekannt wurde, startet Karoshi“ in Deutschland am 4. März 2027.

"Karoshi": Ein Filmtitel mit Bedeutung

Der interessante Filmtitel verweist übrigens auf den Inhalt des Films. Das japanische Wort „Karōshi“ bedeutet wörtlich übersetzt „Tod durch Überarbeitung“. Der Begriff beschreibt ein gesellschaftlich anerkanntes Phänomen in Japan, bei dem Menschen aufgrund extremer beruflicher Belastung sterben – meist durch Herzinfarkte, Schlaganfälle oder Suizid, verursacht durch chronischen Stress, Überstunden und Schlafmangel. Er beschreibt so eines der größten Probleme der japanischen Gesellschaft, eine extreme Arbeitskultur, in der Loyalität gegenüber dem Unternehmen, Disziplin und ständige Verfügbarkeit stark betont werden.

Wie der Samurai-Twist dazu passt, bleibt spannend. Mehr Action gibt es indes im folgenden Artikel:

Eine der besten Action-Reihen der Gegenwart endet: Scott Adkins lässt es im "One Last Shot"-Trailer krachen

Björn Becher
Björn Becher
-Mitglied der Chefredaktion
Seit mehr als 20 Jahren schreibt Björn Becher über Filme und Serien. Hier bei FILMSTARTS.de kümmert er sich um "Star Wars" - aber auch um alles, was gerade im Kino auf der großen Leinwand läuft.
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