„Picard“, „Strange New Worlds“, „Starfleet Academy“ und noch mehr: In den vergangenen Jahren gab es jede Menge „Star Trek“-Serien auf den heimischen Bildschirmen, doch im Kino liegt das Franchise seit mittlerweile zehn Jahren brach. Der bislang letzte Kinofilm „Star Trek Beyond“ startete im Sommer 2016. Doch David Ellison, der neue Eigentümer von „Star Trek“-Studio Paramount, will das ändern – und die Reihe mit dem nächsten „Star Trek“-Film zu neuem Leben erwecken. Und dabei sollen nicht nur langjährige Trekkies auf ihre Kosten kommen, sondern vor allem auch das ganze restliche Kinopublikum überzeugt werden.
Das erklärten die Regisseure und Drehbuchautoren John Francis Daley und Jonathan Goldstein nun im Gespräch mit dem Filmmagazin The Playlist. Daley und Goldstein, die sich mit den Komödien „Vacation“ und „Game Night“ sowie vor allem mit dem großartigen Fantasy-Abenteuer „Dungeons & Dragons: Ehre unter Dieben“ ihre Sporen verdient haben, schwebt offenbar ein gänzlich anderer „Star Trek“-Film vor ...
"Training Day" trifft "Crimson Tide" im "Star Trek"-Universum
„Wir konzentrieren uns weniger darauf, in welcher Kontinuität oder welcher Timeline wir uns befinden“, so Jonathan Goldstein gegenüber The Playlist. „Es geht mehr darum, wie wir dieses Franchise zu den Zuschauern bringen, die sich nicht unbedingt als Trekkies sehen. Was können wir tun, das bisher noch nicht [bei ‚Star Trek‘] getan wurde?“
„Unser Ansatz, die Frage, die wir uns stellen, ist also: Was ist diese Institution, die Sternenflotte, die im Herzen von ‚Star Trek‘ steht? Und was würde passieren, wenn in dieser Institution etwas im Argen liegt? Der Film, den wir als Vergleich heranziehen, ist ‚Training Day‘“, erklärte Goldstein weiter. „Und ‚Crimson Tide‘“, ergänzte sein Regie-Partner John Francis Daley noch einen weiteren Film mit Denzel Washington. „Das sind die beiden Filme, die wir gewissermaßen als spirituelle Bezugspunkte genutzt haben.“
Der Vergleich mit „Training Day“ ist dabei nicht neu, denn wir haben bereits im Juni 2026 darüber berichtet. In Kombination mit dem Verweis auf „Crimson Tide“ und den Informationen über Probleme innerhalb der Sternenflotte zeichnet sich hier jedoch langsam ein Bild davon ab, was uns in Daleys und Goldsteins „Star Trek“-Film erwartet:
Offenbar plant das Regie-Duo eine Art Thriller über institutionelle Korruption, eines der zentralen Themen von „Training Day“. Gleichzeitig geht es aber wohl auch um einen Konflikt zwischen der alten Garde und der nächsten Generation – ein wichtiger Teil der Handlung von „Training Day“ und „Crimson Tide“.
„Training Day“ handelt von einem jungen LAPD-Cop (Ethan Hawke), der einen erfahrenen und hochdekorierten, aber auch korrupten Detective (Denzel Washington) begleitet. In „Crimson Tide“ hingegen ist Denzel Washington der jüngere Erste Offizier, der mit dem älteren, kampferfahrenen Kapitän (gespielt von Gene Hackman) aneinandergerät.
Noch ist nicht bekannt, wann der neue „Star Trek“-Film in die Kinos kommt. Es klingt jedoch so, als wären Daley und Goldstein mit der Arbeit am Drehbuch schon ziemlich weit, sodass die Dreharbeiten nach ihrem neuen Film „Mayday“ bald beginnen könnten. „Mayday“ erscheint am 4. September 2026 bei Apple TV. Hier ist der Trailer zu der Action-Komödie mit Ryan Reynolds: